Panna Cotta Beerentarte

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Wenn ich auf der Suche nach neuen Inspirationen für Kuchen und Torte bin, schaue ich gerne bei Clara aka Tastesheriff vorbei. Für das letzte Familientreffen im Spätsommer sollte es „Etwas mit Beeren“ werden. Der Panna Cotta Kuchen sah sowas von lecker aus… musste ich nachbacken!
Die Beeren musste ich leider kaufen, da unsere Blaubeeren bereits weggefutter waren, die Himbeeren und Stachelbeeren nicht nennenswert trugen und die Brombeeren? Die versuche ich seit 10 Jahren loszuwerden – mit mittlerem Erfolg. Nur mein einzelner Jostabeeren-Busch trägt jedes Jahr zuverlässig etwa ein Kilo Früchte. Sie waren aber schon reif, als wir noch im Urlaub waren. Meine liebe Nachbarin und Housesitterin hat sich um die Beeren gekümmert, Marmelade daraus gekocht und uns zur Rückkehr ein Glas davon geschenkt! Wir haben uns total gefreut, denn sonst hätten wir jetzt 1 kg Beerenmatsch vom Trampolin kratzen müssen…

Ich habe den Kuchen in meiner eckigen Tarteform, die ich so liebe, gebacken. Sie ist etwas kleiner als runde Formen, ca. 15 x 30 cm, daher habe ich das Rezept heruntergerechnet. Es ist auch passend für eine Springform mit 20-22 cm Durchmesser und reicht für etwa 8 Stücke Kuchen.
Und dann wäre da noch die Gelatine… natürlich könnt ihr Alternativen verwenden. Die Creme hat dann ggf. eine etwas andere Textur. Genauso verhält es sich mit der Zeit, bis die Panna Cotta fest ist. Ich bereite daher den Boden und die Panna Cotta schon am Vorabend zu, dann gibt es keine bösen Überraschungen an der Kaffeetafel. Probiert es einfach aus!

Zutaten Teig:
150 g Mehl
1/2 TL Backpulver
60 g Butter
60 g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
1 Ei
1/2 TL Salz
Zwiebackbrösel
Blindbackerbsen
1 Eigelb, verquirlt
1 TL Sahne

Zutaten für Creme und Belag:
Gelatine für 500 ml Flüssigkeit (ich habe gemahlene Gelatine benutzt)
2 Päckchen Vanillezucker oder 1/2 TL Vanillemark
500 g Sahne
60 g Zucker
100 g Blaubeeren
100 g Himbeeren
100 g Brombeeren
oder 300 g Beeren und anderes saures Obst nach Wahl bzw. Saison: Stachelbeeren, Erdbeeren, Rhabarber…

Zubereitung Teig:
Am Vortag: Zutaten kurz (mit der Küchenmaschine) verkneten. Den Boden der Tarteform mit Backpapier auslegen, Form buttern (Rand bis ganz oben!) und mit Zwiebackbröseln panieren.
Teig ausrollen und in die Form drücken, dabei den Rand ausbilden. Aufpassen, dass der Teig in der Ecke nicht zu dick bleibt. Mit einer Gabel ein paar Mal einstechen und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 220 °C vorheizen. Auf den Teig ein Stück Backpapier legen und mit Keramik-Backerbsen oder ähnlichem beschweren. Den Teig auf mittlerer Schiene im Ofen 12-15 Minuten blind backen bis er leicht gebräunt ist.
Eigelb mit 1 TL Sahne verquirlen. Den Tarteboden aus dem Ofen nehmen, Erbsen und Backpapier entfernen und sofort mit der Eiersahne bestreichen. Abkühlen lassen.

Die gemahlene Gelatine in einen Topf geben, 4-6 Eßlöffel Wasser dazu geben und ein paar Minuten quellen lassen. Dann langsam erhitzen, bis die Gelatine geschmolzen ist. Währenddessen die Sahne mit Zucker und Vanillezucker bzw. Vanillemark verrühren. Vom Herd nehmen. Ein wenig Sahnemischung zur Gelatine geben, gut verquirlen. Dann die Gelatinemischung unter Rühren zur Vanillesahne geben. Bei dieser „kalten“ Zubereitung beginnt die Masse recht schnell zu gelieren. Daher gleich auf den Tarteboden gießen und in den Kühlschrank stellen. Es dauert allerdings eine Weile, bis die Panna Cotta fest ist!
(Die Zubereitung mit Gelatineblättern oder Alternativen wie Agar Agar ist etwas anders, steht aber auf der jeweiligen Verpackung des Produktes.)

Kurz vor dem Servieren den Boden mit der nun festen Creme aus dem Kühlschrank holen. Die Form entfernen und Tarte auf einem möglichst flachen Servierteller platzieren. Mit frischen Beeren bunt gemischt belegen und mit etwas Zitronenmelisse dekorieren. Da die Panna Cotta ggf. nicht ganz schnittfest ist, schneide ich die Tarte erst am Tisch an.

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Superlecker auch als Nachtisch…

Quelle: Tastesheriff

Wirsingeintopf

Es gab die ersten Wirsingkohlköpfe vom Hof! Und da die kleine M. mit Kochen dran war, gab es gleich eines ihrer Lieblingsgerichte: einen einfachen, schnellen Wirsingeintopf.
Die kleinen neuen Kartoffeln passen hervorragend zum Eintopf. Du kannst aber auch mehligkochende Kartoffeln verwenden, wenn Du sie gerne in die Brühe drückst.

Zutaten:
1 EL Olivenöl
1 große Zwiebel
350g Hackfleisch
800 g Wirsing
500 g sehr kleine Kartoffeln (Drillinge)
800 ml Brühe (Gemüse- oder Geflügelfond)
Salz und Pfeffer
Petersilie
Sahne, Creme fraiche

Zubereitung:
Den Kohl von den sehr festen und dunklen äußeren Blättern befreien. Dann den Kopf vierteln, den Strunk entfernen, die grünen Blätter abschneiden und gründlich waschen. Die hellen Kohlstücke quer in etwa 1cm breite Streifen schneiden, ebenso die grünen Blätter kleinschneiden.
Die Kartoffeln schälen. Das ist etwas mühsam, aber die kleinen Drillinge behalten im Eintopf schön ihre Form! Falls Du keine Drillinge hast, kannst Du sie durch jede festkochende Sorten ersetzen, nach dem Schälen in ca. 3-4 cm große Würfel/Stücke geschnitten.

Die Zwiebel würfeln und in einem großen Topf im Öl glasig dünsten. Hackfleisch zugeben und krümelig anbraten. (Du kannst das Hack auch würzen und zu kleinen Bällchen formen. Dann nach ca. 15 Minuten Garzeit vorsichtig auf den Kohl legen und garziehen lassen, vor dem Servieren unterhaben.) Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Kohl zugeben und mitbraten. Dann mit der Brühe ablöschen, die Kartoffeln zugeben, ggf. noch etwas Wasser zugeben, bis das Gemüse knapp bedeckt ist. Mit Deckel ca. 30 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln gar sind.

Jetzt kann der Eintopf mit Sahne verfeinert werden und nach Belieben mit Gewürzen abgeschmeckt werden. Mein Fond ist schon recht würzig (ich koche ihn mit reichlich Pfeffer, Lorbeer, Piment, Wacholder, etwas Knoblauch etc.) daher benutze ich keine weiteren Gewürze. Eignen würden sich aber z.B. Thymian, Kümmel oder auch Paprika.

Mit Creme fraiche und gehackter Petersilie heiß servieren!

Mayonnaise

Basisrezept

Zutaten:
1 Ei
1 EL Senf
150 ml neutrales Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Ei in einen schmalen hohen Mixbecher geben, Senf, etwas Salz und Pfeffer dazugeben. Pürierstab daraufstellen. Öl angießen.
Pürierstab anschalten, Ei und Senf gut mixen, bis sich eine weiße Creme bildt. Dann den Pürierstab sehr langsam hochziehen, um das Öl nach und nach unterzumixen. Alternativ kann man in einer Küchenmaschine Ei und Senf mixen und bei laufender Maschine das Öl anfangs tropfenweise, dann in einem dünnen Strahl zugeben.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sollte sich die Mayonnaise nicht verbinden kann man die Masse mit einem weiteren Eigelb retten: dazu in einem Mixbecher ein Eigelb mit einem EL der Masse durchmixen. Sobald sich eine homogene Creme ergibt, einen weiteren EL dazugeben. Nach und nach die ganze Masse einmixen.

Trüffelmayo für den Kleinen L

Zutaten:
1 Ei
1 EL Senf
100 ml neutrales Öl
50 ml Trüffelöl
ggf. ein Scheibchen schwarzer Trüffel
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Trüffelscheibe sehr fein würfeln. Ei in einen schmalen hohen Mixbecher geben, Senf, Trüffel, etwas Salz und Pfeffer dazugeben. Pürierstab daraufstellen. Öle angießen. Pürierstab anschalten, Ei und Senf gut mixen, bis sich eine weiße Creme bildt. Pürierstab sehr langsam hochziehen, um das Öl nach und nach unterzumixen.

Zwetschgenkuchen mit Zimtstreuseln

Wenn mal keine Zeit für den leckeren Pflaumenkuchen mit Streuseln (mit Hefeteig) ist, machen wir einen schnellen Knetteig. Eigentlich ist diese Rezept für jedes Steinobst geeignet. Lasst bei Aprikosen, Pfirsichen etc. einfach den Zimt weg.

Zutaten für eine 28er Springform:

150 g Mehl (z.B. Dinkelmehl Typ 1050)
50 g Maisstärke
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
125 g weiche Butter
60 g Zucker
1/2 Pk. Vanillezucker
2 Eier
1 Schuss Rum

1 kg Zwetschgen (werden hier im Norden auch „Pflaumen“ genannt!)

für die Streusel:
100 g Mehl
75 g Butter
50 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
1/2 TL Ceylon Zimt, bio

Zubereitung:
Ofen auf 175°C vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier beziehen, Ränder einfetten und mit gemahlenen Mandeln (oder Paniermehl) panieren.

Mehl mit Stärke, Salz und Backpulver mischen. In einer großen Schüssel Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Eier einzeln unterrühren, dann den Rum zugeben. Mehlmischung unterrühren. Den Teig in die Form drücken, am Rand leicht hochziehen, damit später der Pflaumensaft nicht unter den Teig laufen kann.

Pflaumen waschen, abtrocknen, halbieren und entkernen. Denkt dabei an die Gummihandschuhe 😉
Die Pflaumenhälften fächerartig sehr dicht auf dem Boden verteilen.

Für die Streusel Mehl, Butter, Zucker, Vanillezucker und Zimt kurz verkneten. Über die Pflaumen bröseln.

Den Kuchen 35-40 Minuten backen.

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Mit einer ordentlichen Portion Vanillesahne servieren…

Ofentomatensauce

Wenn die Tomatensaison zu Ende geht, werden noch einmal sehr viele Tomaten gleichzeitig reif. Wir haben jetzt wochenlang Tomatensalat, Tomate-Mozzarella und Co. gegessen und die anfängliche Freude über die leckeren Tomaten ist etwas abgeebbt. Man könnte auch sagen, wir können sie nicht mehr sehen…
An unseren eigenen Pflanzen hängen nur noch ein paar gelbe und rote Murmeln, die naschen wir noch weg. Aber vom Kattendorfer Hof bekommen wir immer noch jede Woche eine große Portion Tomaten. Leider halten sich die späten Früchte nicht mehr gut, daher verarbeite ich sie zu Sauce für die nächsten (tomatenfreien) Monate. Das Rezept für die Ofentomatensauce habe ich bei Tim Mälzer gefunden. Es ist perfekt für eine Basis-Sauce, die ich dann später mit einem Gemüse oder Fleisch nach Wahl ergänzen kann.
Von Vorteil für die Zubereitung der Ofentomatensauce ist, dass die Tomaten alle etwa gleich groß sind. So werden sie schön gleichmäßig gar, und es gibt keine Probleme beim Abzupfen der Haut…

Zutaten:
2 kg Tomaten
1 EL Zucker
1-2 gehackte Knoblauchzehen
2 EL Thymianblättchen
3 EL Olivenöl
1 TL Salz
½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Basilikum

Zubereitung:
Ofen auf 240 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit dem Zucker bestreuen. Tomaten halbieren Stielansatz herausschneiden, mit den Schnittflächen nach unten nebeneinander (wichtig!) auf das Blech legen. Im vorgeheizten Ofen auf einer Schiene oberhalb der Mitte 15 Min. rösten, bis die Haut beginnt schwarz zu werden. Backblech aus dem Ofen nehmen, Haut von den Tomaten abziehen. Sollte sich die Haut noch nicht ganz leicht von den Tomaten lösen, noch ein paar Minuten weiter rösten lassen.
Tomaten mit einer Gabel zerdrücken, Knoblauch sehr fein würfeln, mit Öl, Thymian, Salz und Pfeffer zu den Tomaten geben. Im Ofen bei 220 Grad auf mittlerer Schiene weitere 30 Min. köcheln lassen.

Tomatensauce über gekochte Nudeln geben, mischen und mit Basilikum bestreuen.

oder:
In sterile Gläser füllen, ganze Basilikumblätter in die Soße geben und ca. 1 Std. einkochen.

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Quelle: Tim Mälzer

Pastasalat mit Hähnchen

Dieses Rezept hat einen Relauch verdient! Wir essen den Pastasalat immer noch super gerne!
Da wir die großen Mengen an Basilikum, die im Sommer in unserem Hofanteil enthalten sind, frisch verarbeiten müssen, ist auch immer Pesto da. Die schwarzen Kräuter-Oliven (trocken eingelegt) sind etwas schwierig zu bekommen. Oft gibt es nur die Grünen, aber das ist nicht das selbe! Wenn ich die schwarzen mal entdecke, kaufe ich gleich zwei Gläser.
Leider ist der Pastasalat nicht besonders fotogen, das hat sich nicht geändert. Aber er hat ein besseres Foto verdient als das Bild von meinem ersten Post aus 2013 (!)…
Eine Sache hat sich allerdings geändert: da die Große L nicht mehr bei uns wohnt und die Kleine M auch nicht mehr ständig in der Küche herumlungert, nascht keiner mehr die Haut vom Brathähnchen weg… bleibt mehr für mich! Alternativ kann man die Haut in der Pfanne knusprig ausbraten und in Streifen geschnitten wie Bacon unter den Salat heben.

Zutaten:
1 Brathähnchen
500g Fusilli (de Cecco)
5-8 Scheiben Bacon
5-10 getrocknete Tomaten (in Öl)
2 EL schwarze Kräuteroliven
200g Kirschtomaten
100g Parmesan
150g grünes Pesto
2 EL Pinienkerne
Salz, schwarzer Pfeffer, Basilikum

Zubereitung:
Zuerst backe ich ein Hähnchen oder hole ein Brathähnchen, wenn es  schnell gehen soll.
Dann 150g grünes Pesto herstellen, oder welches aus dem Glas benutzen (gutes!!!).
Nudeln al dente kochen, Pinienkerne anrösten, Bacon knusprig braten, kleinschneiden. Im ausgelassenen Fett die restlichen Zutaten erhitzen: getrocknete Tomaten (kleingeschnitten), Oliven und Tomaten.
Das Hähnchen rupfen, Fleisch kleinschneiden, knusprige Haut naschen oder an Mia verfüttern in Streifen schneiden, Fleisch auch in der Pfanne warmstellen.
Vor dem Abgießen etwas Nudelwasser abnehmen, Nudeln mit Pesto mischen, Reste mit etwas Nudelwasser aus dem Mixer/Glas lösen und dazu gießen, in die Pfanne geben, alles mischen. Parmesan fein reiben und zusammen mit etwas Pfeffer aus der Mühle unterheben, mit frisch gehacktem Basilikum und den Pinienkernen dekorieren und servieren (wird lauwarm  gegessen).

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Der Pastasalat ist zwar nicht ganz so schnell gemacht, trotzdem super-praktisch für Feiern oder zum Mitnehmen: er lässt sich hervorragend warmhalten oder kalt essen.

Zuerst veröffentlicht 13. April 2013, 20:06 Uhr

Maisbrot mit Tomatensalat

Ich habe oft versucht, Famillie und Freunden mein cornbread schmackhaft zu machen – mit mäßigem Erfolg. Das Rezept, das ich damals aus Iowa mitgebracht hatte, war zwar authentisch, kam hier aber irgendwie nicht an. Zu trocken? Zu süß? Zu homogene Textur? Keine Ahnung…
Als ich beim Stöbern in Ottolenghis SIMPLE auf ein Maisbrot stieß, das er mit frischen Maiskörner, Käse und Jalapeños gepimpt hat, habe ich es auf einen weiteren Versuch ankommen lassen. Und siehe da: es schmeckte allen!
In Ermangelung einiger Zutaten (wenn Yotam Ottolenghi „simple“ sagt, sind die Zutatenlisten „nur“ eine Seite lang…) habe ich das Rezept etwas angepasst. Außerdem musste der alljährliche Überschuss an Tomaten und Salatgurken weg, deshalb gab es einen saftigen Salat zum Brot.

Zutaten Maisbrot (für 6 Portionen):
50 g Speck oder 1 EL Olivenöl
2 Maiskolben (ersatzweise 1 Glas Maiskörner)
150 g Dinkelmehl Type 1050 oder Vollkorn
175 g Polenta
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 TL brauner Zucker
1 TL Salz
Pfeffer
200 g Schmand
200 g Milch
3 Eier
7 EL Olivenöl
2 Frühlingszwiebeln
1/2 Schalotte
6-12 Pimientos de Padron
100 g Cheddar oder Feta

Zubereitung:
Ofen auf 180°C vorheizen. Speck in kleine Würfel schneiden und in einer großen Pfanne auslassen (oder Olivenöl erhitzen). Maiskörner von den Kolben schneiden und im Speckfett anbraten. Hitze reduzieren und 5 Minuten köcheln lassen, dabei ggf. etwas Wasser zugießen.
Mehl, Polenta, Backpulver, Natron, Zucker, Salz und Pfeffer mischen. In einer großen Schüssel Schmand, Milch, Eier und Öl verquirlen. Mehlmischung unterheben. Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und mit den Maiskörnern unter den Teig heben.
Eine Auflaufform (20x30cm) mit 1 EL Olivenöl einölen, Teig hineingeben. Schalotte in feine Ringe schneiden, auf dem Teig verteilen und leicht andrücken. Pimientos mit etwas Olivenöl und Salz mischen, auf dem Teig verteilen. Cheddar reiben und darüberstreuen.
Das Maisbrot im Ofen etwa 40 Minuten (ca. 10 Minuten pro cm Dicke) backen, Stäbchenprobe!

Während das Maisbrot im Ofen ist, bleibt genug Zeit um den Salat zuzubereiten:

Zutaten Tomatensalat:
2 EL Olivenöl
2 EL Apfelessig
1 TL Ahornsirup
1/2 Knoblauchzehe
1/2 Schalotte
200 g Tomaten nach Wahl (gerne gemischt), hier: Ruth, gelbe Wildtomaten, rote Wildtomaten, yellow Pear…
200 g Minigurke oder Salatgurke
(weiteres Gemüse nach Wahl!)
100 g Feta
Salz, Pfeffer
wer hat: Borretschblüten für die Deko

Zubereitung Salat:
Öl, Essig und Ahornsirup verquirlen. Knoblauch fein hacken, Schalotte in dünne Streifen schneiden, beides zugeben. Dressing mit Salz und Pfeffer würzen, wer mag kann auch 2 EL Naturjoghurt einrühren.
Tomaten (außer Kirschtomaten) vom Strunk befreien, grüne Stellen entfernen, vierteln oder achteln. Kirschtomaten ggf. halbieren. Gurke längs vierteln und etwas von den Kernen abschneiden, damit der Salat nicht zu schnell wässrig wird. Feta würfeln. Alles zum Dressing geben und gut durchheben.

Das warme Maisbrot mit dem Salat servieren.

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Quelle: Ottolenghi „Simple“

Marillenkuchen

Einer der Lichtblicke während unseres total verregneten Wanderurlaubs im Ötztal in diesem „Sommer“ war der Marillenkuchen auf den Hütten. Manchmal war er noch warm… und dann gab es für den Kleinen L Vanilleeis dazu… Whow!
Zurück in Deutschland hat es immernoch geregnet, deshalb habe ich zu meinem Geburtstag für die Kolleginnen einen Marillenkuchen gebacken. Das Rezept scheint ganz ok zu sein, er war ziemlich schnell weggefuttert…

Zutaten:

1 kg Marillen, in Norddeutschland: Aprikosen
6 Eier, getrennt
250 g Butter, zimmerwarm
250 g Puderzucker
1 Pk. Vanillezucker
250 g Dinkel- oder Weizenmehl
1 TL Weinsteinbackpulver
1 Schuss Rum
1 Prise Salz

Zubereitung:

Marillen waschen, halbieren und entkernen. Backofen auf 180°C vorheizen. Den Boden einer Springform (26-28 cm Durchmesser) mit Backpapier beziehen, Ränder mit Butter bestreichen und mit gemahlenen Mandeln oder Zwiebackbröseln panieren.
Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlagen. Butter mit Zucker und Vanillezucker aufschlagen, bis eine fast weiße Buttercreme entstanden ist. Eigelbe einzeln unterrühren. Rum einrühren.
Mehl mit Backpulver mischen und von Hand unterheben. Eischnee vorsichig unterheben. Teig in die Form füllen und glattstreichen. Marillen mit der Schnittseite nach oben auf den Teig legen. Auf mittlerer Schiene 35 – 45 Minuten backen. Stäbchenprobe!

Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben und mit Sahne servieren.

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Schmeckt auch mit Vanilleeis…

Erdbeer-Tiramisu

War leider zu schnell aufgegessen, um ein Foto zu schießen…

Wir haben viele Varianten ausprobiert, absoluter Favorit ist hier eine Erdbeere-Tiramisu – für sommerliche Temperaturen (ohne Ei und schön frisch). Dann gibt es da noch persönliche Vorlieben zu beachten und die Kleine M mag immer noch keine Kaffee!

Hier erstmal das Grundrezept für bis zu 8 Personen als Nachtisch.

Zutaten:
500 g Mascarpone
500 g Quark
75 g Zucker
1 TL Vanillezucker
200 g Schlagsahne
4 Espressi
250 g Löffelbiskuit
Kakaopulver zum Bestäuben

nach Geschmack/Saison noch:
2 EL Amaretto, Vin Santo, Kirschwasser o.ä.
3 Eigelb
150 ml Milch mit 1 TL Kakao und 1 TL Zucker
500 g Erdbeeren oder Blaubeeren (mind. 250 g)

Zubereitung:
Espresso und ggf. Kakao kochen und abkühlen lassen, jeweils in einen tiefen Teller gießen. Wer mag, gibt etwas Amaretto zum Espresso.
Eigelb mit Zucker aufschlagen. Im Sommer lassen wir die Eier lieber weg, wenn die Tiramisu z.B. auf einem ungekühlten Buffet stehen soll! Mascarpone und Quark mischen (bei der Sommerversion hier den Zucker zugeben) und unter die Eiercreme heben. Sahne mit Vanillezucker steif schlagen und unterheben.
Löffelbiskuit einzeln kurz in den Espresso (oder Kakao) tunken und dicht nebeneinander in eine eckige Form (ca. 20×30 cm) setzen. Eine Lage Biskuit legen, dann mit der Hälfte der Creme bedecken. Eine weitere Lage Biskuit ebenso legen, mit dem Rest der Creme bedecken. Glatt streichen und mit Kakaopulver bestäuben oder mit Obst belegen.
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Die Tiramisu sollte ein paar Stunden ziehen, bevor Ihr die Gabeln hinein schlagt!

schneller Pizzateig

Grundrezept für einen Pizzateig, der auch nach Feierabend angesetzt abends noch zur leckeren Pizza wird wird. Kein Vorteig, kein Sauerteig benötigt – nur ein gutes Pizzamehl oder etwas Manitobamehl. Ersatzweise funktioniert es aber auch mit „normalem“ Weizenmehl.

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Zutaten:
500 g Pizzamehl, ersatzweise 250 g Weizenmehl (1050er) und 250 g Manitobamehl oder ein beliebiges helles Mehl, z.B. Dinkel (600er)
1 TL Salz (ca. 10 g)
5 g Trockehefe (entspricht 1/2 Tüte) oder 1/4 Würfel frische Hefe (ca. 10 g)
350 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:
Mehl, Salz und Trockenhefe mischen. Wenn frische Hefe verwendet wird, Hefe im Wasser auflösen. Wasser oder Hefemischung zum Mehl geben und 5 – 10 Minuten auf langsamer Stufe kneten. Abgedeckt 1 Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ein paar mal falten (Seiten von außen in die Mitte schlagen), dann kurz entspannen lassen. In 4 Teile teilen und ausrollen oder wie gewünscht formen. Auf dem Backblech, Backpapier oder Einschießer 30 Minuten ruhen lassen. Währenddessen den Ofen (mit Pizzastein) auf 220°C aufheizen.

Die Pizzaböden mit Tomatensauce bestreichen, beliebig belegen, mit geriebenem Käse bestreuen. Dann im Ofen je nach Dicke und Ofen 20-30 Minuten backen. Eine Pizzarolle kann etwa eine Stunde (bei 180°C) backen, bis sie gar ist.

Die Teigmenge reicht für zwei kleine Backbleche oder 4-5 runde Pizzen oder 1 große Pizzarolle.