Gemüse-Reis-Pfanne mit Hähnchenbrust

Inspiriert von einem YouTuber (Unge) hat sich der Kleine L an den Herd gestellt. Es gab: JustSpices One Pot Asia Reis Pfanne – vegan. Unge ist Veganer. Hat gut geschmeckt. Aber, wir haben ab dem 2. Versuch noch etwas gebratene Hähnchenbrust dazu geschummelt. 😊 Sehr lecker!!!

Dieses Rezept habe ich aufgeschrieben, weil die Kids es gerne nachkochen – es ist nicht meine Idee! Aber halt ein gesundes, relativ schnelles Essen.

Da wir so gut wie alle Gewürze zu Hause hatten, haben wir uns die Würzmischung selbst gemixt oder einige Zutaten durch frische ersetzt. Falls Ihr die Würzmischung von Just Spices benutzen wollt, lasst einfach die mit Sternchen gekennzeichneten Zutaten weg! Da wir die Gemüsepfanne (mit unterschiedlichen, saisonalen Gemüsen) regelmäßig kochen, mische ich gleich eine große Portion der Gewürzmischung an und habe sie griffbereit im Gewürzregal.

Für 4 Personen braucht man auf jeden Fall eine große, tiefe Pfanne! Wer hat, kann auch eine Wokpfanne benutzen.

Zutaten für 4 Personen:
1 Gemüsezwiebel
2 Karotten
1 Brokkoli oder 1 Zucchini
1 Paprika
100 g Chinakohl
1 Schalotte*
1 Knoblauchzehe*
1 cm Ingwerknolle*
2 Frühlingszwiebeln
100 g Zuckerschoten (ersatzweise TK-Erbsen)
2 EL erhitzbares Olivenöl
200 g Langkornreis natur
500 ml Gemüsebrühe
50 ml Sojasauce
1 TL Limettensaft, oder Limettenspalten*
1-2 EL Asia-Gewürzmischung (siehe unten oder Just Spices Bio One Pot Asia Reis Pfanne)
1-2 Hähnchenbrustfilets (nach Geschmack)
2 Zweige Petersilie

Asia-Gewürzmischung:
1 TL Salz
½ TL Zucker
½ TL Paprika mild
½ TL Senfsaat gemahlen
½ TL Koriandersaat gemahlen
¼ TL Chiliflocken
¼ TL Tomatenflocken
½ TL Sellerie gemahlen

(vorab mischen)

Zubereitung:

Gemüse waschen. Gemüsezwiebel halbieren und in 2 cm große Würfel schneiden, Karotten schälen und in 5 mm große Würfel oder 3 mm dicke Scheiben schneiden. Vom Brokkoli ca. 3 cm große Röschen abschneiden bzw. Zucchini längs halbieren und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Paprika auf die Blüte stellen, eine Scheibe neben dem Stiel herunterschneiden, dann weitere Längsschnitte immer neben den weißen Häuten machen, bis nur noch das Kerngehäuse übrigbleibt. Fruchtfleisch in 5mm breite Streifen schneiden. Von den Zuckerschoten den Stilansatz abschneiden. Chinakohl in 5 mm breite Streifen schneiden. Frühlingszwiebel in 5 mm breite Ringe schneiden. Schalotte, Knoblauch und Ingwer fein würfeln.

Fleisch in 1-2 cm große Stücke schneiden und in einer mittelgroßen Pfanne in etwas Öl scharf anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen, dann zur Seite oder in den warmen Ofen stellen und garziehen lassen. (Geübte Köche können das Fleisch später braten, während der Reis 15 Minuten kocht.)

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Gemüsezwiebel hinzufügen, 1 Minute braten, Karotten hinzufügen, 1 Minute weiterbraten. Gemüse außer Erbsen und Frühlingszwiebeln zugeben, 5 Minuten braten. Den Reis in einem Sieb gut abspülen, abtropfen lassen und in die Panne geben, mit Brühe ablöschen, Sojasauce, Limettensaft und Gewürz zugeben. 15 Minuten köcheln lassen.

Eventuell noch etwas Brühe oder Wasser angießen, wenn der Reis noch fest ist. Sobald der Reis (fast) gar ist, Erbsen und Frühlingszwiebeln zugeben, unter vorsichtigem Rühren ca. 5 Minuten weiter braten, bis die Erbsen gar sind. Fleisch zugeben und unterrühren.

Limette in Spalten schneiden (längs achteln), von der Petersilie die Blätter abzupfen, evtl. etwas kleinhacken.

Mit Petersilie und Limettenspalten garnieren und servieren.

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Wer mag, gibt noch etwas Sojasauce dazu.

Quelle: Unge / Just Spices

Pulled Turkey

Auf mehrfachen Wunsch der Kleinen M habe ich eine Putenkeule in den Smoker wandern lassen. Was soll ich sagen? Sie hat einfach einen sehr guten Geschmack!

Bei Pute muss man, im Gegensatz zum fetten Schweinenacken (Pulled Pork), gut aufpassen, dass das Fleisch nicht trocken wird. Und auf der anderen Seite muss Geflügel natürlich gut durchgegart werden. Garen bei Niedrigtemperatur bietet sich hier eigentlich an. Allerdings dauert es wirklich eine Weile, bis die Keule eine Kerntemperatur von 80°C erreicht hat. Wenn man nicht stundenlang am Smoker stehen und Kohle nachlegen möchte, kann man das Fleisch nach dem Räuchern auch im Backofen dämpfen! Danach wandert es dann noch einmal auf den Grill. Wer gar keinen Smoker besitzt, kann mit geräuchertem Paprikapulver im Rub ein gutes Pulled Turkey im Backofen herstellen!
Da die Garzeiten rechst stark variieren können (je nach Größe und Ausgangstemperatur der Keule und Temperaturstabilität im Smoker/Leistung des Ofens), plant lieber einen ordentlichen Puffer zur Essenszeit ein! Ich habe die Keule am Vortag zubereitet und am Essenstag wieder aufgewärmt. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass die BBQ-Sauce gut ins Fleisch einzieht!

Ich habe bei meiner Putenkeule nach dem 1-5-1 Prinzip gearbeitet: 1 Stunde geräuchert, 5 Stunden gedämpft, 1 Stunde glasiert.

Zutaten:
1 Putenkeule
Rubb (siehe unten)
Senf
Barbecue Sauce (siehe unten)
Grillkohle, Briketts oder Holz zum Befeuern des Smokers
Woodchips oder Holz zum Räuchern (z.B. Apfel- oder Obstholz)

Rub:
2 EL Salz
1 EL brauner Zucker
1 TL Gemüsebrühpulver (ohne Hefe oder Zucker)
2 TL Paprikapulver (evtl. geräuchert)
1 TL Zwiebelpulver
1 TL Knoblauchpulver
1 TL Tomatenflocken
1 TL Currypuler
1/2 TL Zimt (Ceylon)
1/2 TL Curcuma
1/2 TL Oregano

Alle Zutaten gut mischen, in einem Schraubdeckelglas aufbewaren.

Barbecuesauce:
100 g Apfelessig (ersatzweise milder Balsamico Bianco)
100 g Apfelsaft
80 g Tomatenmark (ersatzweise 100 g Ketchup, dann Schalotte weglassen und nur 1 EL Zucker und 1 TL Salz)
1/2 Schalotte
2 EL brauner Zucker
1 1/2 TL Salz
Pfeffer, ggf. Tabasco

Alle Zutaten in einem kleinen Topf mischen. Aufkochen und auf kleiner Stufe köcheln lassen, bis der Dampf nicht mehr in den Augen beißt!

Zubereitung Pulled Turkey:
Die Putenkeule evtl. im Kühlschrank auftauen lassen. Die Haut habe ich weitestgehend entfernt. Den Rub anmischen. Putenkeule dünn mit Senf einstreichen, dann den Rub aufstreuen und einmassieren. Je nach Größe der Keule bleibt evtl. etwas Rub übrig. Er kann kühl und trocken im geschlossenen Glas problemlos ein paar Wochen aufbewart werden!
Die Keule in etwas Fischhaltefolie wickeln und luftdicht verpackt (z.B. in einem Gefrierbeutel) für einen Tag im Kühlschrank ziehen lassen.

Am Vorabend (spät) des Smokens nehme ich das Fleisch aus dem Kühlschrank, am nächsten Morgen sollte es Zimmertemperatur haben.
Smoken vorbereiten: Kohle oder Briketts im Smoker anzünden und den Garraum auf 120°C bringen. Woodchips in etwas Wasser einweichen.
Die Putenkeule aus der Folie nehmen, auf dem Rost des Smokers platzieren. Deckel schließen! Woodchips in kleinen Portionen auf die Kohlen streuen. 2 Stunden smoken. Dabei sollte die Temperatur aufrecht erhalten werden!

Dann kommt die Keule auf das Rost der Fettpfanne oder einer großen Edelstahlschale. In diese fülle ich etwas Apfelsaft und Wasser, damit die ersten Fettropfen nicht anbrennen. Nun bleibt das Ganze entweder im Smoker oder wandert in den auf 110°C vorgeheizten Ofen. Ich steche mein Bratenthermometer bis kurz vor den Knochen in die Keule und schließe die Ofentür. Etwa 5 Stunden später alarmiert mich dann die App meines Bluetooth-Thermometers, dass die gewünschte Kerntemperatur von 80°C erreicht ist. Wer sich für das Dämpfen im Smoker entschieden hat, sollte öfters mal die Garraumthemperatur kontrollieren!

Im Anschluß an das Dämpfen wird glasiert: das Fleisch dick mit der BBQ-Sauce bestreichen, den Inhalt der Fettpfanne (wenn er gut schmeckt, nicht angebrannt ist) zur restlichen BBQ-Sauce gießen, den Smoker oder Grill wieder anfeuern und bei niedriger Temperatur etwa eine Stunde weiter grillen. Nach einer halben Stunde noch einmal mit der Sauce einpinseln, damit nichts trocken wird.

Nach etwa 6 Stunden ist die Keule nun fertig und kann (nach einer kurzen Ruhezeit) gepullt werden. Mit zwei Gabeln vorsichtig das Fleisch vom Knochen ziehen und zerfetzen. Wie ihr mit der verbliebenen Haut umgeht ist dabei Geschmacksache. Lange Fleischfasern eventuell mit einem scharfen Messer halbieren. Dann das Fleisch mit einer ordentlichen Portion BBQ-Sauce mischen. Es sollte eine sehr saftige Mischung sein! Jetzt sofort essen, oder abkühlen lassen, in der Edelstahlwanne abgedeckt in den Kühlschrank stellen, und am nächsten Tag im Ofen wieder erhitzen. Da unsere Keule ziemlich groß war, habe ich eine Hälfte des Fleisches eingefroren.

Wir haben das Pulled Turkey als Sandwich gegessen: Kastenweißbrot oder Toast in dicke Scheiben schneiden, eine Hälfte davon mit geriebenem Käse (z.B. Cheddar) überbacken, auf die andere Hälfte kommt etwas Coleslaw oder Roter Coleslaw, dann eine große Portion Pulled Turkey, etwas BBQ-Sauce oder andere Saucen nach Wahl, Gurken und Tomaten nach Geschmack… mit dem Käsetoast bedecken und – genießen! Kleckerfreies Essen ist übrigens unmöglich…

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Dazu passt auf jeden Fall ein helles Bier mit Zitrusnote!

Panna Cotta Beerentarte

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Wenn ich auf der Suche nach neuen Inspirationen für Kuchen und Torte bin, schaue ich gerne bei Clara aka Tastesheriff vorbei. Für das letzte Familientreffen im Spätsommer sollte es „Etwas mit Beeren“ werden. Der Panna Cotta Kuchen sah sowas von lecker aus… musste ich nachbacken!
Die Beeren musste ich leider kaufen, da unsere Blaubeeren bereits weggefutter waren, die Himbeeren und Stachelbeeren nicht nennenswert trugen und die Brombeeren? Die versuche ich seit 10 Jahren loszuwerden – mit mittlerem Erfolg. Nur mein einzelner Jostabeeren-Busch trägt jedes Jahr zuverlässig etwa ein Kilo Früchte. Sie waren aber schon reif, als wir noch im Urlaub waren. Meine liebe Nachbarin und Housesitterin hat sich um die Beeren gekümmert, Marmelade daraus gekocht und uns zur Rückkehr ein Glas davon geschenkt! Wir haben uns total gefreut, denn sonst hätten wir jetzt 1 kg Beerenmatsch vom Trampolin kratzen müssen…

Ich habe den Kuchen in meiner eckigen Tarteform, die ich so liebe, gebacken. Sie ist etwas kleiner als runde Formen, ca. 15 x 30 cm, daher habe ich das Rezept heruntergerechnet. Es ist auch passend für eine Springform mit 20-22 cm Durchmesser und reicht für etwa 8 Stücke Kuchen.
Und dann wäre da noch die Gelatine… natürlich könnt ihr Alternativen verwenden. Die Creme hat dann ggf. eine etwas andere Textur. Genauso verhält es sich mit der Zeit, bis die Panna Cotta fest ist. Ich bereite daher den Boden und die Panna Cotta schon am Vorabend zu, dann gibt es keine bösen Überraschungen an der Kaffeetafel. Probiert es einfach aus!

Zutaten Teig:
150 g Mehl
1/2 TL Backpulver
60 g Butter
60 g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
1 Ei
1/2 TL Salz
Zwiebackbrösel
Blindbackerbsen
1 Eigelb, verquirlt
1 TL Sahne

Zutaten für Creme und Belag:
Gelatine für 500 ml Flüssigkeit (ich habe gemahlene Gelatine benutzt)
2 Päckchen Vanillezucker oder 1/2 TL Vanillemark
500 g Sahne
60 g Zucker
100 g Blaubeeren
100 g Himbeeren
100 g Brombeeren
oder 300 g Beeren und anderes saures Obst nach Wahl bzw. Saison: Stachelbeeren, Erdbeeren, Rhabarber…

Zubereitung Teig:
Am Vortag: Zutaten kurz (mit der Küchenmaschine) verkneten. Den Boden der Tarteform mit Backpapier auslegen, Form buttern (Rand bis ganz oben!) und mit Zwiebackbröseln panieren.
Teig ausrollen und in die Form drücken, dabei den Rand ausbilden. Aufpassen, dass der Teig in der Ecke nicht zu dick bleibt. Mit einer Gabel ein paar Mal einstechen und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 220 °C vorheizen. Auf den Teig ein Stück Backpapier legen und mit Keramik-Backerbsen oder ähnlichem beschweren. Den Teig auf mittlerer Schiene im Ofen 12-15 Minuten blind backen bis er leicht gebräunt ist.
Eigelb mit 1 TL Sahne verquirlen. Den Tarteboden aus dem Ofen nehmen, Erbsen und Backpapier entfernen und sofort mit der Eiersahne bestreichen. Abkühlen lassen.

Die gemahlene Gelatine in einen Topf geben, 4-6 Eßlöffel Wasser dazu geben und ein paar Minuten quellen lassen. Dann langsam erhitzen, bis die Gelatine geschmolzen ist. Währenddessen die Sahne mit Zucker und Vanillezucker bzw. Vanillemark verrühren. Vom Herd nehmen. Ein wenig Sahnemischung zur Gelatine geben, gut verquirlen. Dann die Gelatinemischung unter Rühren zur Vanillesahne geben. Bei dieser „kalten“ Zubereitung beginnt die Masse recht schnell zu gelieren. Daher gleich auf den Tarteboden gießen und in den Kühlschrank stellen. Es dauert allerdings eine Weile, bis die Panna Cotta fest ist!
(Die Zubereitung mit Gelatineblättern oder Alternativen wie Agar Agar ist etwas anders, steht aber auf der jeweiligen Verpackung des Produktes.)

Kurz vor dem Servieren den Boden mit der nun festen Creme aus dem Kühlschrank holen. Die Form entfernen und Tarte auf einem möglichst flachen Servierteller platzieren. Mit frischen Beeren bunt gemischt belegen und mit etwas Zitronenmelisse dekorieren. Da die Panna Cotta ggf. nicht ganz schnittfest ist, schneide ich die Tarte erst am Tisch an.

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Superlecker auch als Nachtisch…

Quelle: Tastesheriff

Wirsingeintopf

Es gab die ersten Wirsingkohlköpfe vom Hof! Und da die kleine M. mit Kochen dran war, gab es gleich eines ihrer Lieblingsgerichte: einen einfachen, schnellen Wirsingeintopf.
Die kleinen neuen Kartoffeln passen hervorragend zum Eintopf. Du kannst aber auch mehligkochende Kartoffeln verwenden, wenn Du sie gerne in die Brühe drückst.

Zutaten:
1 EL Olivenöl
1 große Zwiebel
350g Hackfleisch
800 g Wirsing
500 g sehr kleine Kartoffeln (Drillinge)
800 ml Brühe (Gemüse- oder Geflügelfond)
Salz und Pfeffer
Petersilie
Sahne, Creme fraiche

Zubereitung:
Den Kohl von den sehr festen und dunklen äußeren Blättern befreien. Dann den Kopf vierteln, den Strunk entfernen, die grünen Blätter abschneiden und gründlich waschen. Die hellen Kohlstücke quer in etwa 1cm breite Streifen schneiden, ebenso die grünen Blätter kleinschneiden.
Die Kartoffeln schälen. Das ist etwas mühsam, aber die kleinen Drillinge behalten im Eintopf schön ihre Form! Falls Du keine Drillinge hast, kannst Du sie durch jede festkochende Sorten ersetzen, nach dem Schälen in ca. 3-4 cm große Würfel/Stücke geschnitten.

Die Zwiebel würfeln und in einem großen Topf im Öl glasig dünsten. Hackfleisch zugeben und krümelig anbraten. (Du kannst das Hack auch würzen und zu kleinen Bällchen formen. Dann nach ca. 15 Minuten Garzeit vorsichtig auf den Kohl legen und garziehen lassen, vor dem Servieren unterhaben.) Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Kohl zugeben und mitbraten. Dann mit der Brühe ablöschen, die Kartoffeln zugeben, ggf. noch etwas Wasser zugeben, bis das Gemüse knapp bedeckt ist. Mit Deckel ca. 30 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln gar sind.

Jetzt kann der Eintopf mit Sahne verfeinert werden und nach Belieben mit Gewürzen abgeschmeckt werden. Mein Fond ist schon recht würzig (ich koche ihn mit reichlich Pfeffer, Lorbeer, Piment, Wacholder, etwas Knoblauch etc.) daher benutze ich keine weiteren Gewürze. Eignen würden sich aber z.B. Thymian, Kümmel oder auch Paprika.

Mit Creme fraiche und gehackter Petersilie heiß servieren!

Mayonnaise

Basisrezept

Zutaten:
1 Ei
1 EL Senf
150 ml neutrales Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Ei in einen schmalen hohen Mixbecher geben, Senf, etwas Salz und Pfeffer dazugeben. Pürierstab daraufstellen. Öl angießen.
Pürierstab anschalten, Ei und Senf gut mixen, bis sich eine weiße Creme bildt. Dann den Pürierstab sehr langsam hochziehen, um das Öl nach und nach unterzumixen. Alternativ kann man in einer Küchenmaschine Ei und Senf mixen und bei laufender Maschine das Öl anfangs tropfenweise, dann in einem dünnen Strahl zugeben.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sollte sich die Mayonnaise nicht verbinden kann man die Masse mit einem weiteren Eigelb retten: dazu in einem Mixbecher ein Eigelb mit einem EL der Masse durchmixen. Sobald sich eine homogene Creme ergibt, einen weiteren EL dazugeben. Nach und nach die ganze Masse einmixen.

Trüffelmayo für den Kleinen L

Zutaten:
1 Ei
1 EL Senf
100 ml neutrales Öl
50 ml Trüffelöl
ggf. ein Scheibchen schwarzer Trüffel
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Trüffelscheibe sehr fein würfeln. Ei in einen schmalen hohen Mixbecher geben, Senf, Trüffel, etwas Salz und Pfeffer dazugeben. Pürierstab daraufstellen. Öle angießen. Pürierstab anschalten, Ei und Senf gut mixen, bis sich eine weiße Creme bildt. Pürierstab sehr langsam hochziehen, um das Öl nach und nach unterzumixen.

Zwetschgenkuchen mit Zimtstreuseln

Wenn mal keine Zeit für den leckeren Pflaumenkuchen mit Streuseln (mit Hefeteig) ist, machen wir einen schnellen Knetteig. Eigentlich ist diese Rezept für jedes Steinobst geeignet. Lasst bei Aprikosen, Pfirsichen etc. einfach den Zimt weg.

Zutaten für eine 28er Springform:

150 g Mehl (z.B. Dinkelmehl Typ 1050)
50 g Maisstärke
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
125 g weiche Butter
60 g Zucker
1/2 Pk. Vanillezucker
2 Eier
1 Schuss Rum

1 kg Zwetschgen (werden hier im Norden auch „Pflaumen“ genannt!)

für die Streusel:
100 g Mehl
75 g Butter
50 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
1/2 TL Ceylon Zimt, bio

Zubereitung:
Ofen auf 175°C vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier beziehen, Ränder einfetten und mit gemahlenen Mandeln (oder Paniermehl) panieren.

Mehl mit Stärke, Salz und Backpulver mischen. In einer großen Schüssel Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Eier einzeln unterrühren, dann den Rum zugeben. Mehlmischung unterrühren. Den Teig in die Form drücken, am Rand leicht hochziehen, damit später der Pflaumensaft nicht unter den Teig laufen kann.

Pflaumen waschen, abtrocknen, halbieren und entkernen. Denkt dabei an die Gummihandschuhe 😉
Die Pflaumenhälften fächerartig sehr dicht auf dem Boden verteilen.

Für die Streusel Mehl, Butter, Zucker, Vanillezucker und Zimt kurz verkneten. Über die Pflaumen bröseln.

Den Kuchen 35-40 Minuten backen.

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Mit einer ordentlichen Portion Vanillesahne servieren…

Ofentomatensauce

Wenn die Tomatensaison zu Ende geht, werden noch einmal sehr viele Tomaten gleichzeitig reif. Wir haben jetzt wochenlang Tomatensalat, Tomate-Mozzarella und Co. gegessen und die anfängliche Freude über die leckeren Tomaten ist etwas abgeebbt. Man könnte auch sagen, wir können sie nicht mehr sehen…
An unseren eigenen Pflanzen hängen nur noch ein paar gelbe und rote Murmeln, die naschen wir noch weg. Aber vom Kattendorfer Hof bekommen wir immer noch jede Woche eine große Portion Tomaten. Leider halten sich die späten Früchte nicht mehr gut, daher verarbeite ich sie zu Sauce für die nächsten (tomatenfreien) Monate. Das Rezept für die Ofentomatensauce habe ich bei Tim Mälzer gefunden. Es ist perfekt für eine Basis-Sauce, die ich dann später mit einem Gemüse oder Fleisch nach Wahl ergänzen kann.
Von Vorteil für die Zubereitung der Ofentomatensauce ist, dass die Tomaten alle etwa gleich groß sind. So werden sie schön gleichmäßig gar, und es gibt keine Probleme beim Abzupfen der Haut…

Zutaten:
2 kg Tomaten
1 EL Zucker
1-2 gehackte Knoblauchzehen
2 EL Thymianblättchen
3 EL Olivenöl
1 TL Salz
½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Basilikum

Zubereitung:
Ofen auf 240 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit dem Zucker bestreuen. Tomaten halbieren Stielansatz herausschneiden, mit den Schnittflächen nach unten nebeneinander (wichtig!) auf das Blech legen. Im vorgeheizten Ofen auf einer Schiene oberhalb der Mitte 15 Min. rösten, bis die Haut beginnt schwarz zu werden. Backblech aus dem Ofen nehmen, Haut von den Tomaten abziehen. Sollte sich die Haut noch nicht ganz leicht von den Tomaten lösen, noch ein paar Minuten weiter rösten lassen.
Tomaten mit einer Gabel zerdrücken, Knoblauch sehr fein würfeln, mit Öl, Thymian, Salz und Pfeffer zu den Tomaten geben. Im Ofen bei 220 Grad auf mittlerer Schiene weitere 30 Min. köcheln lassen.

Tomatensauce über gekochte Nudeln geben, mischen und mit Basilikum bestreuen.

oder:
In sterile Gläser füllen, ganze Basilikumblätter in die Soße geben und ca. 1 Std. einkochen.

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Quelle: Tim Mälzer

Pastasalat mit Hähnchen

Dieses Rezept hat einen Relauch verdient! Wir essen den Pastasalat immer noch super gerne!
Da wir die großen Mengen an Basilikum, die im Sommer in unserem Hofanteil enthalten sind, frisch verarbeiten müssen, ist auch immer Pesto da. Die schwarzen Kräuter-Oliven (trocken eingelegt) sind etwas schwierig zu bekommen. Oft gibt es nur die Grünen, aber das ist nicht das selbe! Wenn ich die schwarzen mal entdecke, kaufe ich gleich zwei Gläser.
Leider ist der Pastasalat nicht besonders fotogen, das hat sich nicht geändert. Aber er hat ein besseres Foto verdient als das Bild von meinem ersten Post aus 2013 (!)…
Eine Sache hat sich allerdings geändert: da die Große L nicht mehr bei uns wohnt und die Kleine M auch nicht mehr ständig in der Küche herumlungert, nascht keiner mehr die Haut vom Brathähnchen weg… bleibt mehr für mich! Alternativ kann man die Haut in der Pfanne knusprig ausbraten und in Streifen geschnitten wie Bacon unter den Salat heben.

Zutaten:
1 Brathähnchen
500g Fusilli (de Cecco)
5-8 Scheiben Bacon
5-10 getrocknete Tomaten (in Öl)
2 EL schwarze Kräuteroliven
200g Kirschtomaten
100g Parmesan
150g grünes Pesto
2 EL Pinienkerne
Salz, schwarzer Pfeffer, Basilikum

Zubereitung:
Zuerst backe ich ein Hähnchen oder hole ein Brathähnchen, wenn es  schnell gehen soll.
Dann 150g grünes Pesto herstellen, oder welches aus dem Glas benutzen (gutes!!!).
Nudeln al dente kochen, Pinienkerne anrösten, Bacon knusprig braten, kleinschneiden. Im ausgelassenen Fett die restlichen Zutaten erhitzen: getrocknete Tomaten (kleingeschnitten), Oliven und Tomaten.
Das Hähnchen rupfen, Fleisch kleinschneiden, knusprige Haut naschen oder an Mia verfüttern in Streifen schneiden, Fleisch auch in der Pfanne warmstellen.
Vor dem Abgießen etwas Nudelwasser abnehmen, Nudeln mit Pesto mischen, Reste mit etwas Nudelwasser aus dem Mixer/Glas lösen und dazu gießen, in die Pfanne geben, alles mischen. Parmesan fein reiben und zusammen mit etwas Pfeffer aus der Mühle unterheben, mit frisch gehacktem Basilikum und den Pinienkernen dekorieren und servieren (wird lauwarm  gegessen).

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Der Pastasalat ist zwar nicht ganz so schnell gemacht, trotzdem super-praktisch für Feiern oder zum Mitnehmen: er lässt sich hervorragend warmhalten oder kalt essen.

Zuerst veröffentlicht 13. April 2013, 20:06 Uhr

Maisbrot mit Tomatensalat

Ich habe oft versucht, Famillie und Freunden mein cornbread schmackhaft zu machen – mit mäßigem Erfolg. Das Rezept, das ich damals aus Iowa mitgebracht hatte, war zwar authentisch, kam hier aber irgendwie nicht an. Zu trocken? Zu süß? Zu homogene Textur? Keine Ahnung…
Als ich beim Stöbern in Ottolenghis SIMPLE auf ein Maisbrot stieß, das er mit frischen Maiskörner, Käse und Jalapeños gepimpt hat, habe ich es auf einen weiteren Versuch ankommen lassen. Und siehe da: es schmeckte allen!
In Ermangelung einiger Zutaten (wenn Yotam Ottolenghi „simple“ sagt, sind die Zutatenlisten „nur“ eine Seite lang…) habe ich das Rezept etwas angepasst. Außerdem musste der alljährliche Überschuss an Tomaten und Salatgurken weg, deshalb gab es einen saftigen Salat zum Brot.

Zutaten Maisbrot (für 6 Portionen):
50 g Speck oder 1 EL Olivenöl
2 Maiskolben (ersatzweise 1 Glas Maiskörner)
150 g Dinkelmehl Type 1050 oder Vollkorn
175 g Polenta
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 TL brauner Zucker
1 TL Salz
Pfeffer
200 g Schmand
200 g Milch
3 Eier
7 EL Olivenöl
2 Frühlingszwiebeln
1/2 Schalotte
6-12 Pimientos de Padron
100 g Cheddar oder Feta

Zubereitung:
Ofen auf 180°C vorheizen. Speck in kleine Würfel schneiden und in einer großen Pfanne auslassen (oder Olivenöl erhitzen). Maiskörner von den Kolben schneiden und im Speckfett anbraten. Hitze reduzieren und 5 Minuten köcheln lassen, dabei ggf. etwas Wasser zugießen.
Mehl, Polenta, Backpulver, Natron, Zucker, Salz und Pfeffer mischen. In einer großen Schüssel Schmand, Milch, Eier und Öl verquirlen. Mehlmischung unterheben. Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und mit den Maiskörnern unter den Teig heben.
Eine Auflaufform (20x30cm) mit 1 EL Olivenöl einölen, Teig hineingeben. Schalotte in feine Ringe schneiden, auf dem Teig verteilen und leicht andrücken. Pimientos mit etwas Olivenöl und Salz mischen, auf dem Teig verteilen. Cheddar reiben und darüberstreuen.
Das Maisbrot im Ofen etwa 40 Minuten (ca. 10 Minuten pro cm Dicke) backen, Stäbchenprobe!

Während das Maisbrot im Ofen ist, bleibt genug Zeit um den Salat zuzubereiten:

Zutaten Tomatensalat:
2 EL Olivenöl
2 EL Apfelessig
1 TL Ahornsirup
1/2 Knoblauchzehe
1/2 Schalotte
200 g Tomaten nach Wahl (gerne gemischt), hier: Ruth, gelbe Wildtomaten, rote Wildtomaten, yellow Pear…
200 g Minigurke oder Salatgurke
(weiteres Gemüse nach Wahl!)
100 g Feta
Salz, Pfeffer
wer hat: Borretschblüten für die Deko

Zubereitung Salat:
Öl, Essig und Ahornsirup verquirlen. Knoblauch fein hacken, Schalotte in dünne Streifen schneiden, beides zugeben. Dressing mit Salz und Pfeffer würzen, wer mag kann auch 2 EL Naturjoghurt einrühren.
Tomaten (außer Kirschtomaten) vom Strunk befreien, grüne Stellen entfernen, vierteln oder achteln. Kirschtomaten ggf. halbieren. Gurke längs vierteln und etwas von den Kernen abschneiden, damit der Salat nicht zu schnell wässrig wird. Feta würfeln. Alles zum Dressing geben und gut durchheben.

Das warme Maisbrot mit dem Salat servieren.

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Quelle: Ottolenghi „Simple“

Erdbeer-Tiramisu

War leider zu schnell aufgegessen, um ein Foto zu schießen…

Wir haben viele Varianten ausprobiert, absoluter Favorit ist hier eine Erdbeere-Tiramisu – für sommerliche Temperaturen (ohne Ei und schön frisch). Dann gibt es da noch persönliche Vorlieben zu beachten und die Kleine M mag immer noch keine Kaffee!

Hier erstmal das Grundrezept für bis zu 8 Personen als Nachtisch.

Zutaten:
500 g Mascarpone
500 g Quark
75 g Zucker
1 TL Vanillezucker
200 g Schlagsahne
4 Espressi
250 g Löffelbiskuit
Kakaopulver zum Bestäuben

nach Geschmack/Saison noch:
2 EL Amaretto, Vin Santo, Kirschwasser o.ä.
3 Eigelb
150 ml Milch mit 1 TL Kakao und 1 TL Zucker
500 g Erdbeeren oder Blaubeeren (mind. 250 g)

Zubereitung:
Espresso und ggf. Kakao kochen und abkühlen lassen, jeweils in einen tiefen Teller gießen. Wer mag, gibt etwas Amaretto zum Espresso.
Eigelb mit Zucker aufschlagen. Im Sommer lassen wir die Eier lieber weg, wenn die Tiramisu z.B. auf einem ungekühlten Buffet stehen soll! Mascarpone und Quark mischen (bei der Sommerversion hier den Zucker zugeben) und unter die Eiercreme heben. Sahne mit Vanillezucker steif schlagen und unterheben.
Löffelbiskuit einzeln kurz in den Espresso (oder Kakao) tunken und dicht nebeneinander in eine eckige Form (ca. 20×30 cm) setzen. Eine Lage Biskuit legen, dann mit der Hälfte der Creme bedecken. Eine weitere Lage Biskuit ebenso legen, mit dem Rest der Creme bedecken. Glatt streichen und mit Kakaopulver bestäuben oder mit Obst belegen.
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Die Tiramisu sollte ein paar Stunden ziehen, bevor Ihr die Gabeln hinein schlagt!