Entrecote vom Grill

Ich konnte ein wunderschönes amerikanisches Rib Eye Steak erstehen. Schönes Fettauge und zart marmoriert…
Es wurde der Hauptdarsteller im Grillmenü.
Meine erste Amtshandlung: in 4cm dicke Scheiben Schneiden.
Muddern bekam an dieser Stelle Panik und bat um eine dünnere Scheibe – gibts nicht!

Genausowenig gibt es hier ein Rezept.
Aber die Grillanleitung will ich Euch nicht vorenthalten (unter uns: es ist Idiotensicher!)
zur Qualität des Fotos habe ich mich ja schon ausgelassen – sorry!
2013-06-29_1562 Entrecote_web

Das zimmerwarme Entrecote trockentupfen und in 4cm dicke Scheiben schneiden.
Die wissenschaftliche Ermittlung der optimalen Scheibendicke haben glücklicherweise schon andere unternommen – das Web ist voll davon!
Jedes Steak hat ca. 400-500g!
Bei Bedarf (Fleisch zerfällt) die Scheiben mit Küchenfaden zusammenbinden.

Ab auf den Grill. Wir benutzen unseren Grillkamin mit Grillbriketts oder Holzkohle. Der Grill sollte sehr heiß sein, gut durchgeglüht und eine Stelle ohne Kohlen haben. Das Rost wird 10 Minuten vorgeheizt, optimal ist ein gusseisernes Rost – bloß keine Schale oder Grillmatte…
Die Steaks (wir hatten 4 Stück für 10 Personen) mit etwa 10cm Abstand zur Glut grillen:
1,5 Minuten, dann um 90° drehen (nicht wenden, sondern rotieren!)
1,5 Minuten grillen, dann wenden
1,5 Minuten, dann wieder um 90° drehen
1,5 Minuten grillen.

Jetzt 10-15 Minuten garen lassen. Dafür den Bereich des Rostes wählen, unter dem keine direkte Glut ist (kuschelig warm), oder das Rost sehr hoch stellen (da ist es bei uns noch zu heiß), oder ihr habt einen Kugelgrill und macht das eh ganz anders…
Ich wickele das Fleisch nicht in Alufolie, da ich es außen gerne leicht kross und innen blutig aber nicht zäh habe. Dafür muß es allerdings wirklich kräftig gegrillt werden und vielleicht 4,5 cm dick sein…

Anschließend noch 2 Minuten ruhen lassen und nur noch mit grobem Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen, in 1cm breite Streifen schneiden und servieren!

Whow!
und: Danke Sören, dass Du uns auf den Geschmack gebracht hast – ich grille nie wieder Schweinenacken, glaub ich!

2013-06-29_1558_web

 

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