Green Smoothie I

Zutaten:
1 cup (ca. 1 Handvoll) Schwarzkohl (ersatzweise Grünkohl)
1 cup Salat (Feldsalat)
1 reife Mango (ersatzweise gefrorene Mango oder Jackfruit)
1/2 cup Ananas
1 reife Banane, gefroren
1/2 Salatgurke
Saft einer Zitrone
1 cup (1/4 l) Apfelsaft

Zubereitung:
Kohlblätter von groben Strünken befreien, mit Salat und Zitronensaft im Standmixer pürieren, bis ein cremiges Pesto entstanden ist. Gurke schälen und ggf. Kerne entfernen, Mango schälen und grob zerkleinern. Mango, Ananas, Banane und Gurke in den Mixer geben, pürieren. Dann mit Apfelsaft zur gewünschten Konsistenz aufgießen und nochmals gut durchixen.

Wer mag gibt noch etwas Ingwer(-saft) dazu!

Apfeltarte

Bevor die neuen Äpfel reif werden, verbrauchen wir noch schnell die letzten, schon etwas schrumpeligen, Exemplare vom letzten Jahr. Das sie mürbe geworden sind, stört hier kein bisschen…
Ich habe zwei eckige Tarteformen benutzt (eine für meine Kollegen, eine für die Kollegen vom Großen M) und hatte etwas Teig übrig, für eine kleine Form für die Kids. Für eine runde 28er Form reicht etwa die Hälfte.

Zutaten
200 g Weizenmehl (550er)
200 g Dinkelmehl (630er)
150 g Zucker
1 Prise Salz
200 g Butter (kalt)
4 Eigelbe
2 Zwiebäcke, gerieben
8-10 Äpfel (gerne Boskoop)
100 g Butter (weich)
150 g Zucker
1/2 TL Zimt
100 g Apfelgelee oder Aprikosenmarmelade

Zubereitung
Für den Mürbeteig Mehl, Zucker, Salz und Butter (in Flöckchen) kurz mit den Fingern zusammenkneten. Eigelbe kurz unterkneten. Dann den Teig gut verpackt für etwa eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Ich mag Frischhaltefolie nicht so gerne – man kann den Teig auch in einer Schüssel mit Deckel in den Kühlschrank stellen. Es dauert dann allerdings etwas länger, bis er durchgekühlt ist. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und in Spälten schneiden. Wen es stört, dass sie braun werden, der gießt etwas Zitronensaft gemischt mit Wasser darüber. Mich stört es nicht, ich mag den Apfel caramellig-braun.
Den Backofen auf 180°C vorheizen (Ober- und Unterhitze). Dann die Tarteformen buttern. Teig ausrollen und in die Form drücken. Die Zwiebackbrösel daraufstreuen, Apfelspälten darauf anordnen. Butter schmelzen, darübergießen, Zucker mit Zimt mischen und darüberstreuen.
In der Mitte des Ofens auf einem Rost ca. 45 Minuten backen.
Das Apfelgelee schmelzen. Auf die noch heißen Äfel streichen, dann abkühlen lassen, ohne die Tarte abzudecken.

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Danke, liebe U. für das Rezept. Es ist aus einer Zeitschrift, leider weiß ich nicht, aus welcher…

Bircher Müsli

Eine Schüssel Bircher Müsli darf nie fehlen, wenn wir zum Sonntagsfrühstück einladen. Dabei halte ich mich nicht ganz an das doch recht schliche Originalrezept des Dr. med. Maximilian Bircher-Benner (1867-1939) – bei uns darf es ruhig etwas gehaltvoller sein, und gerne dekorieren wir mit reichlich frischem Obst…

Zutaten:
3 Tassen feine Haferflocken (z.B. Alnatura)
250 ml Vollmilch oder Haselnussmilch
2 EL Honig
250 g Naturjoghurt
2 EL gehobelte Mandeln
3 EL Rosinen oder Sultaninen
2 EL Erdmandeln, gemahlen (ersatzweise Haselnüsse)
1 EL Chiasamen
200 ml Orangensaft (frisch gepresst oder Direktsaft)
150 ml Schlagsahne
etwas ausgekratzte Vanille-Schote (ersatzweise Vanillezucker)
2 säuerliche, feste Äpfel
Obst

Zubereitung:
Haferflocken, Milch, Honig, Joghurt, Mandeln, Sultaninen, Erdmandeln und Chiasamen vermischen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Am nächsten Tag vorsichtig auflockern und Orangesaft einrühren. Die Äfel grob reiben (ich lasse die Schale dran) und unterrühren. Wenn das Müsli noch zu fest ist, etwas Milch zugeben. Dann die Sahne steif schlagen, Vanille untermixen und unter das Müsli heben. Mit kleingeschnittenem Obst servieren und mit Nüssen dekorieren.

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Neben Weintrauben, Orangen und Melone schmecken Granatapfelkerne besonders lecker zum Bircher Müsli. Ananas und Kiwi sind wie immer mit Vorsicht zu genießen, da sie bitter werden, wenn sie zu lange mit dem Müsli in Kontakt kommen.

Brotpudding

Zutaten:
100 g helle Brötchen oder Weißbrot „von gestern“
100 g trockenes Gebäck (Kekse, Spekulatius, Florentiner, Marzipan etc.)
100 g Mehl
6 g Backpulver
1 Prise Salz
100 g Butter
4 Eier, getrennt
80 g Rosinen (Sultaninen oder Korinthen), eingeweicht
300 ml Milch

Zubereitung:
Brot in 1-2 cm große Würfel schneiden. Milch erwärmen, Brot darin einweichen. Puddingform ausbuttern und panieren, Wasserbad zum Kochen bringen. Die Form sollte zu etwa ¾ im Wasser stehen können.
Brotwürfel abtropfen lassen und leicht ausdrücken. Gebäck grob zerbröseln oder kleinschneiden, Butter schmelzen.
Mehl, Backpulver und Salz mischen, Brot, Brösel, Butter, Eigelb und Rosinen untermischen. Eiweiß sehr steif schlagen und unterheben.
Teig in die Form füllen und dicht verschließen. Im kochenden Wasserbad ca. 2 Stunden garen, danach sofort servieren: stürzen und mit Puderzucker bestreuen.

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Die kleine M fand das Ganze noch nicht süß genug und hat sich noch ein wenig Ahornsirup dazu gegönnt…

Müsliriegel

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Nach Energiekugeln und Fruchtschnitten waren jetzt die vom Kleinen L und der Kleinen M so geliebten Müsliriegel dran. Das tolle an selbstgemachten Riegeln ist ja, dass man sich die Zutaten selbst aussuchen kann…

Eine unserer ersten „Kreationen“ war deshalb „Erdbeer-Joghurt-Weiße Schokolade“, basierend auf dem Lieblingsmüsli vom Kleinen L und Großen M. Mein Favorit war „Schoko-Nuss“, ganz klassisch.

Die Zutaten könnt Ihr frei zusammenstellen! Wichtig ist nur das Verhältnis von losen Bestandteilen (Nüsse, Flocken etc.) zu denen, die die Verbindung herstellen – dem „Kleber“ (Butter, Zucker, Sirup, Honig etc.). Es sollte etwa 2:1 sein. Falls Euer Lieblingsmüsli bereits Zucker enthält, könnt Ihr die Zuckermenge aus dem Rezept etwas reduzieren!

Das Auge isst bekanntlich mit. Deshalb war den Kindern das Topping der Riegel fast genauso wichtig, wie die Zutaten. Es sollte auf jeden Fall weiße Schokolade sein…

Zutaten:
150g Nüsse (Mandelblättchen, gehobelte Haselnüsse, Kokosraspel o.ä.)
50g Trockenfrüchte, klein gewürfelt
75g kernige Getreideflocken
50g Cereals (Rice Crispies, Cornflakes o.ä.)

50g Butter
50g Zucker (dunkler Rohrzucker)
50g Sirup (Ahornsirup, Zuckerrübensirup o.ä.)
25g Honig
Vanille, Salz
Topping (weiße oder braune Schokotröpfchen, Kuvertüre o.ä.)

Zubereitung:
Eine Lasagneform mit Backpapier auslegen. Nüsse und Flocken in einer Pfanne oder im Ofen ca. 10 Minuten anrösten, dabei öfters umrühren. Butter, Zucker, Sirup, Honig, Vanille und Salz in einem Topf mischen, unter Rühren aufkochen.

In einer großen hitzebeständigen Schüssel alles gut mischen. Mischung in die Form geben, gut verteilen und etwas festdrücken. Auf die noch warme Masse die Schokotröpfchen streuen, so dass sie noch leicht anschmelzen. Im Kühlschrank fest werden lassen.

Auf ein Schneidebrett stürzen und mit einem scharfen (Brot-)Messer in Riegel schneiden. In Butterbrotpapier einschlagen und im Kühlschrank aufbewahren. Am besten noch mal in einer Dose, damit sie keine Fremd-Aromen annehmen.

Benutzt man Kuvertüre oder Schokolade für die Deko, einfach schmelzen, und auf die kalten Müsliriegel auftragen. Zum Beispiel mit einem Löffel: im dünnen Strahl vom Löffel laufen lassen, dabei quer über die Müsliriegel „wedeln“ – ergibt ein hübsches Linienmuster!

Für die „Erdbeer-Joghurt-Weiße Schokolade-Riegel“ haben wir 250g Erdbeer-Joghurt-Müsli und 100g kernige Haferflocken verwendet, sowie 75g Butter, 75g heller Zuckerrübensirup und 50g Honig, etwas Vanillezucker und Salz. Als Topping gab es natürlich die weißen Schokotröpfchen.

Für die nussige Variante: 50g gehobelte Mandeln, 50g gemahlene Haselnüsse, 50g ganze Haselnüsse, 50g Kokosflocken, 100g 5-Korn-Flocken von Allnatura und 50g Vollkorn-Cornflakes, klebende Zutaten wie oben angegeben.

Bei Schoko-Müsliriegeln habe ich einige Schokotropfen unter die heiße Masse gerührt, um sie braun zu färben, dann etwas abkühlen lassen. Weitere Schokotropfen erst bei Erreichen der Zimmertemperatur einrühren (wer mag kann jetzt auch zerkleinerte Bananenchips zufügen) und sofort in die Form streichen. Noch ein paar Schokotropfen zur Deko drüberstreuen und gut andrücken.

Viel Spaß beim Experimentieren!

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Quelle: Das Rezept habe ich, wie immer, im Internet gefunden, mir aber leider nicht notiert, wo…

Marshmallows

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Eigentlich brauchte ich Marshmallow-Creme für ein Weiße-Schokolade-Fudge. Natürlich war es Sonntagnachmittag und ich hatte KEINE Marshmallow-Creme im Haus. Unser Marshmallow-Vorrat war beim letzten Grillen geplündert worden… Was liegt da näher, als Marshmallows selbst zu machen?

Es ist wirklich super einfach und schnell!

Zutaten:
50 g Maisstärke
350 g Puderzucker
18 g gemahlene Gelatine (2 Tüten)
2 Tüten Vanillezucker
1 Prise Salz
200 ml Wasser

Zubereitung:
Stärke mit 1EL Puderzucker mischen. Die Hälfte der Mischung in eine Auflaufform oder ähnliches sieben.

Puderzucker in die Schüssel der Küchenmaschine sieben. In einem Topf Gelatine, Vanillezucker, Salz und Wasser mischen und 10 Minuten quellen lassen. Unter Rühren erwärmen bis die Flüssigkeit fast kocht. Dann zum Puderzucker geben und aufschlagen. Nach einigen Minuten ist ein fluffiger weißer Schaum entstanden, der herrlich nach Vanille duftet…
In die Form gießen und schnell mit einem geölten Spatel glattstreichen. Mit etwas Stärke-Zucker-Mischung übersieben und einige Stunden fest werden lassen. Dann aus der Form stürzen und in Stücke schneiden. Oder mit Ausstechförmchen ausstechen (Förmchen vorher kurz in Öl dippen). Auf jeden Fall sollte man die Schnittkanten noch mal mit etwas Stärke-Zuckere-Mischung bestäuben, sonst klebt alles wieder zusammen! Anschließend in Gläser, Kekstüten o.ä. verpacken und verschenken…

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Für rosa Marshmallow-Herzchen etwas rote Lebensmittelfarbe in die Masse rühren und nach dem Erstarren mit herzförmigen Keksausstechern ausstechen!

Quelle: (abgewandelt) amerikanisch-kochen.de

Griechischer Bergtee

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Mal was anderes: ich mach´ mir einen Tee. Nein, ich misch´ mir einen Tee!

Das wird jetzt sicher kein neues Hobby, aber man kann sich auch mit Tee-Zutaten beschäftigen…
Und das kam so:

Ich hatt mir einen Griechischen Bergtee gekauft. Lose Kräuter natürlich. War auch ganz lecker, aber irgentwie langweilig… Da hab ich mal geschaut, was so die großen Hamburger Teemischer mit dem Kraut so tun – und habe ein wenig an den Rezepturen geschraubt und probiert.

Das Gute am selbst-mischen ist ja: man kann dieses Süßholz weglassen, dass jetzt neuerdings in jede Teemischung wandert und diesen wiederlichen, an Süßstoff erinnernden Beigeschmack erzeugt. Sorry, wer´s mag… Ich kann es nicht leiden. Will ich den Tee süß haben, nehme ich Zucker! Oder Honig…

Hier ist die Rezeptur:

200g Griechisches Bergkraut
2 Bio-Karotten, geschält, geraspelt und getrocknet
2 EL Fenchelsamen
1 Bio-Orange, mit Schale: in Scheiben geschnitten, (langsam) getrocknet, zerbröselt oder kleingeschnitten
optional:
1 TL Salbeiblätter, getocknet und zerbröselt
etwas Ingwer, geschält, geraspelt, getrocknet

Alle Zutaten mischen und in eine Teedose füllen. Der Fenchel wird sich unten absetzen, also immer vor der Entnahme etwas schütteln.
Für eine Tasse Tee etwa 1 TL der Mischung in einen Papier-Teebeutel geben, mit dem Nudelholz die Fenchelsamen anstoßen (das mache ich bei allen Kräutertees, die Fenchel o.ä. enthalten so) und mit kochendem Wasser übergießen. 10 Minuten ziehen lassen.

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Je mehr Salbei man benutzt hat, desto besser passt Honig dazu!

 

Schwarze Nüsse

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Zugegeben, dies war ein Experiment, dass uns alle auf die Probe gestellt hat!

In Nachbars Garten steht ein großer alter Walnussbaum. Das freut nicht nur unsere possierlichen „Haustiere“, die Eichhörnchen, sondern mit etwas Glück bleiben zentnerweise Nüsse für uns Menschen über. Im zweiten Sommer nachdem wir in unser Haus gezogen waren, hatte ich dann beim Anblick der prallen grünen unreifen Nüsse eine folgenschwere Idee: ich wollte diese fantastische schwarzen Nüsse zubereiten, die Muddern gelegentlich zum Käse reicht. Sollte doch zu machen sein, mit so einer tollen Nuss-Quelle!

Rezepte im Internet gesucht, gefunden. Jeder macht es anders. Hm. Kurzerhand ein eigenes Rezept als Quintessenz aus allen Rezepten geschrieben.

Die erste Hürde, die es zu nehmen galt, war der perfekte Pflück-Zeitpunkt. Die Nüsse müssen noch weich sein, klar. Damit ist die später harte Schale gemeint, die ja derzeit noch von der grünen Schale umhüllt ist. Sie sollten aber so reif wie möglich sein, für möglichst viel Aroma. Diesen Reifegrad haben die Nüsse etwa Ende Juni/Anfang Juli. Es ist von Baum zu Baum, aber auch von Jahr zu Jahr verschieden.

Mein erster Versuch ging deshalb auch gleich schief: ich habe Anfang Juli einen Eimer voll Nüsse gepflückt. Einige habe ich mit einem langen Stock vom Baum geschlagen, andere vom Vordach aus direkt gepflückt. Ich durfte auch in Nachbars Garten, das hat es erheblich vereinfacht! Dann kam die Ernüchterung: beim Anstechen stellte ich fest, dass die meisten der Nüsse schon eine harte Schale hatten. Experiment abgebrochen.

Ein Jahr später: dieses Mal war ich schlauer und holte ab Anfang Juli jede Woche Nüsse vom Baum, um den Reifegrad zu testen. Wem das jetzt zu aufwändig klingt: das ist erst der Anfang!

Am 03.07. hatten sie die optimale Reife, wie ich fand. Dann wurde zusammen mit Kindern und Nachbarjungs gepflückt. Nach der Auslese waren ca. 50 Nüsse mit intakter Schale (möglichst glatt und ohne Risse) übrig. Diese habe ich dann mit einem Schaschlikspieß (dünne Version aus Metall) jeweils etwa 5 Mal durchstochen. Wenn die Nüsse dabei zerfleddern: nur bis zur Mitte einstechen und 10 Löcher bohren. Dabei habe ich wasserfeste Gartenhandschuhe getragen – nur so als Tipp!

Jetzt kommt der Lazy-Teil der Zubereitung: 2-3 Wochen lang mit Wasser bedeckt stehen lassen, dabei 3-4 mal täglich das Wasser wechseln! Wie, das fällt in Eure Urlaubszeit und Ihr wolltet doch wegfahren? Macht nichts, ich habe die Nüsse einfach mit in den Urlaub genommen! Erst zu Oma A., dann eine Woche an die Ostsee – die Nüsse immer dabei. Man benötigt nur eine dicht schließende Box mit ca. 5l Inhalt, viel Enthusiasmus und: einen sehr toleranten Mann…

Nur nicht verzweifeln: die Nüsse färben sich (von den Einstichstellen ausgehend) langsam schwarz. Nach besagten 2 Wochen waren sie gleichmäßig schwarz. Dann kam der Kochvorgang: in einem riesigen Topf habe ich die Nüsse erst portionsweise blanchiert (ca. 3 Minuten), dann frisches Wasser mit 100g Zucker aufgekocht und die Nüsse darin 10 Minuten köcheln gelassen. In wieder frischem, kaltem Wasser über Nacht auskühlen lassen.

Endlich kommen wir zum eigentlichen Einkochen! Ich habe im Riesentopf eine Zuckerlösung angesetzt, aufgekocht, mit Zimt, Nelken, Zitronen- und Orangenschale gewürzt und die Nüsse im Abseiher (Edelstahl) hineingestellt und abkühlen lassen. Das praktische daran ist, dass man den Abseiher samt Nüssen herausnehmen kann. Denn am nächsten und übernächsten Tag wird die Zuckerlösung wieder aufgekocht und die Nüsse wiederum hineingestellt und abkühlen gelassen. Sicher kann man sie auch mit der aufgekochten Lösung übergießen und dann wieder abgießen.

Am vierten Tag dürfen die Nüsse beim Aufkochen im Zuckerbad bleiben. Wenn sie jetzt noch sehr hart sind, sollten sie noch ein paar Minuten kochen. Ich habe sie noch einmal ca. 10 Minuten gekocht, bis eine Probenuss die gewünschte Konsistenz hatte: in Scheiben geschnitten noch bissfest, aber nicht hart. Keine Sorge, wenn die Nuss noch recht wenig nach den Gewürzen schmeckt: das kommt noch!

Jetzt geht es weiter, wie es Oma mit den Birnen gemacht hat: vorsichtig in sterile Gläser füllen (empfehlenswert sind Gläser mit recht großer Öffnung, in die ca. 5 Nüsse passen, z.B. von Oliven). Die Zuckerlösung zu einem Sirup einkochen und auf die Gläser verteilen. Die Gläser sollten randvoll sein, die Nüsse gut bedeckt. Hast Du zu sehr eingekocht, mit kochendem Wasser auffüllen! Abkühlen lassen und: mindestens bis zum Winter im Keller durchziehen lassen!

Und dann: den besten Käse kaufen, das erste Glas Nüsse und eine Flasche Rotwein aus dem Keller holen und genießen! Ohhhhhhhhhhhhh – es hat sich gelohnt!!!

Zutaten:
50 unreife Walnüsse

Für den Sud:
1 kg Zucker
1 Stange Zimt
10 Gewürznelken
¼ TL abgeriebene Zitronenschale
¼ TL abgeriebene Orangenschale

Käseempfehlung:
französische und italienische Rohmilchkäse und andere kräftige Käsesorten: z.B. Camembert de Normandie, Brie de Meaux, Pont L‘Eveque, Reblochon de Savoie, Comté, Roquefort, Gorgonzola, Morbier, Tomme de Savoire, Tome de Chevre, Formaggio Valligiano, Ossau Iraty, Peccorino, Manchego, Cabra, u.a.
wer es lieber mild mag: Peyrigoux, Taleggio, Ziegenrolle…

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Anmerkung 2014: Das beste Aroma haben die Nüsse nach etwa einem Jahr gehabt. Danach waren Sie immer noch gut, wurden aber etwas süß. Dann muss der Käse noch etwas kräftiger sein!

Anmerkung 2015: im letzten Jahr trug der Baum kaum noch Nüsse und in diesem Frühjahr musste er dann gefällt werden. Schade. Keine Schwarzen Nüsse aus eigener Herstellung mehr. Kein weiterer Urlaub mit Nüssen. Aber zumindest sprießen jetzt nicht mehr überall in unserem Garten unkontrolliert Walnussbäume… die süßen Eichhörnchen hatten immer sehr großzügig Wintervorrat angelegt!

Grillmenü

Nicht zu 100% gegrillt, aber das hat bei Regen auch niemand erwartet, oder? Der Hauptdarsteller, Mr. Rib Eye, wurde beinahe von der Vorspeise in den Schatten gestellt. Aber der Reihe nach – und ich bitte Euch, die etwas überfrachteten Bilder zu entschuldigen. Wenn jemand hinter mir steht und das Messer wetzt, kann ich mich nicht konzentrieren!

Vorspeise:
Blackened Fish mit gegrillten Augerginen

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hier schon mal begleitet von den Salaten:
Grüner Salat mit Kürbiskernöl-Kräuter-Dressing
gebratenes Gemüse mit Belugalinsen (warm)
Bulgur mit Rosinen, Aprikosen und Gemüse (abgewandelt hier)

Hauptgang:
Entrecote (amerikanisches Rib Eye Steak) mehr hier

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Käse:
Peccorino mit schwarzen Nüssen mehr hier

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Desert:
Griesflammerie mit Beeren

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Rumkugeln

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Es bedurfte viel guter Zurede, das Hexenhäuschen endlich abreißen zu dürfen… Mitte Januar war es dann auch wirklich völlig ausgetrocknet. Für Lebkuchentiramisu nicht besonders geeignet!
Die Fahndung hat Rezepte für Rumkugeln ausgespuckt. Prima, ich liebe die Dinger! Ich mag auch Rum, aber 6 (!) Esslöffel auf 150g Kuchenreste – whow! Ich habe es drastisch reduziert, trotzdem noch ziemlich rummig – hicks…

Zutaten:
200g Lebkuchenreste vom Hexenhäuschen… oder Kuchenreste, Kekse etc.
50ml lauwarme Milch, Sahne oder Saft
2 EL Rum
150g Zartbitterschokolade, Schokoweihnachtsmannreste oder Kuvertüre
Zucker nach Bedarf
Schokostreusel

Zubereitung:
Die Schokolade im Wasserbad langsam schmelzen. Währenddessen den Lebkuchen kleinschneiden oder zerbröseln. Mit der Milch und dem Rum mischen, ggf. etwas Zucker hinzufügen. Unser Lebkuchen bestand ja quasi nur aus Butter und Honig und war sehr würzig. Wenn ihr Kekse benutzt, vielleicht etwas Butter und Honig hinzufügen. Dann die geschmolzene Schokolade einrühren.

Jeweils einen Teelöffelvoll Teig zu einer Kugel formen und in reichlich Schokostreusel rollen. Nochmal kurz in den fettigen Händen rollen, damit die Streusel gut ankleben und die Kugeln schön glänzen. Abkühlen lassen, fertig!

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Die Rumkugeln sollten sich im Kühlschrank (wg. der Milch) theoretisch ein paar Tage halten, praktisch halten sie nur bis zum nächsten Kaffee…