Quark-Streuselkuchen mit Beeren

Wenn es nach dem Großen M gegangen wäre, hätte es diesen Kuchen nie gegeben! Seine Devise ist: keine Experimente mit Omas Rezepten! Aber es hat mir einfach in den Fingern gejuckt…
Das Rezept von Omamas Streuselkuchen hatte ich schon jahrelang in der Schublade, jetzt ist  es endlich mal zum Einsatz gekommen. Ich habe auch nur ein klein wenig daran geschraubt und ein paar Beeren hinzugefügt – es hat sich gelohnt!!!

Zutaten Teig (für ein großes, tiefes Blech):
500 g Mehl (Weizen 550 gemischt mit Dinkel 630)
250 g Rohrohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Weinsteinbackpulver
250 g weiche Butter
2 Eier

Zutaten Quarkmasse:
1500 g Magerquark
250 g Rohrohrzucker
2 Päckchen Vanillezucker
5 Eier
etwas abgeriebene Zitronenschale
500 g Beeren (Blaubeeren, Johannisbeeren oder andere)

Zutaten Streusel:
300 g Mehl
200 g Butter
200 g Rohrohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung:
Für den Teig Mehl mit Zucker, Vanillezucker und Backpulver mischen, Butter und Eier mit dem Mixer kurz unterkneten. Dann den Teig eine Weile kühl stellen, damit er sich später besser auf dem Blech verteilen lässt.
Ofen auf 180°C vorheizen. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech ausrollen.
Quark mit Zucker, Vanillezucker, Eiern und Zitronenschale mischen. Quarkmasse auf dem Boden geben und glattstreichen. Beeren auf dem Quark verteilen.
Für die Streusel die restlichen Zutaten kurz zusammenkneten. Sobald sie sich verbinden über den Kuchen streuseln. Dann ca. 45 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

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Wer den Kuchen in hübsche Stücke schneiden möchte, lässt ihn vorher besser vollständig auskühlen. Ansonsten schmeckt er auch warm köstlich!!!

Quelle: Omama C.

Möhrenkuchen

Möhrchen… im Herbst wird es wieder orange! Neben den vielen Kürbissen kommen bei uns immer gerne Möhren in den Topf, oder beides  – unsere geliebte Kürbiscremesuppe!!! Oder auch mal in die Backform – ein ganz klassischer Möhrenkuchen, lecker!
Gepimpt mit etwas Zitronen-Frischkäse-Frosting wird daraus sogar eine Sonntagstorte…

Zutaten Kuchen:
500 g Bio-Möhren
4 Eier
250 g (Rohrohr-)Zucker
100g Haselnüsse
300 g Mehl (Weizen oder Dinkel, hell oder gemischt)
2 TL Weinstein-Backpulver
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 gestr. TL Zimt
1 Prise Muskatnuss
200 ml Pflanzenöl (z.B. Rapsöl)

Zutaten Frosting:
200 g Frischkäse, zimmerwarm
75 g Butter
1 Tl abgeriebene Bio-Zitronenschale
1 Tl Zitronensaft
75 g Puderzucker

Zubereitung:
Ofen auf 160°C (Umluft) / 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Möhren schälen und fein reiben.

Eier und Zucker mit der Küchenmaschine schaumig schlagen (Schneebesen). Das dauert ein paar Minuten… In der Zwischenzeit die Haselnüsse fein mahlen. Mehl und Backpulver sieben, mit Vanillezucker, Salz, Zimt und frisch geriebener Muskatnuss mischen. Das Öl abmessen und bereitstellen.

Mehl und Öl unter den Eierschaum rühren. Anschließend die Möhrenraspel und die Nüsse mit einem Spachtel kurz und gründlich unterheben. Sofort in die gefettete Form füllen und backen.

Je nach Größe der Form ca. 50 Minuten backen (Stäbchentest!). In der Form erst auskühlen lassen, dann in den Kühlschrank stellen.

Für das Frischkäse-Frosting die Butter schmelzen, mit Frischkäse, Zitronenschale und -saft mit der Küchenmaschine (Schneebesen) glatt rühren, Puderzucker nach und nach zugeben. Das Frosting 2 Minuten lang aufschlagen, bis es schön cremig ist und der Puderzucker den Geschmack nicht mehr dominiert.

Den gekühlten Kuchen mit dem Frosting bestreichen und bis 1 Stunde vor dem Servieren im Kühlschrank kühlen.

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Quellen: Tim Mälzer und zimtzuckerundliebe.de

S’mores Cookies

Da sich S´mores nicht wirklich als Wegzehrung eignen, habe ich für den „Kommt-gut-nach-Hause-Keks“ für das Sommerfest nach einer Alternative gesucht. Am Ende habe ich die guten alten Chocolate Chips Cookies mit des S´mores-Zutaten kombiniert, noch ein bißchen bei Sweet Paul recherchiert und heraus kam ein Rezept, das schon beim Testbacken überzeugt hat.
Leider kommt man selbst in Hamburg nicht an Graham-Cracker (wer eine Quelle kennt, bitte schreib mir!), und ich musste sie ersetzen. Im Endeffekt habe ich in Vollkorn-Butterkeksen einen würdigen Vertreter gefunden. Hersheys Schokolade habe ich auch nicht gefunden und zu Milka gegriffen. Das könnte man noch verbessern…
Die L&Ms haben wieder fleißig geholfen: das große L hat für die Heimweg-Tütchen gebacken wie ein Weltmeister, das kleine L hat die überschüssigen Marshmallows „vernichtet“, und das kleine M hat die Keksteigreste „entsorgt“ – was würde ich ohne die drei in der Küche bloß machen???

Zutaten:
180 g Mehl
250 g zerkleinere Vollkorn-Butterkekse
1 TL Backpulver
1 Msp. Soda (Natron)
1 Pr. Salz
225 g Butter
170 g weißer Zucker
170 g brauner Zucker (Rohrohrzucker)
1 Pk. Vanillezucker
2 Eier
170 g Chocolate Chips
100 g Schokolade
100 g Mini-Marshmallows

Zubereitung:
Mehl, Kekse, Backpulver, Soda und Salz in einer Schüssel mischen. Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eier einzeln untermixen, Mehlmischung unterrühren. Dann vorsichtig die Chocolate Chips unterheben. Teig 1 Sunde in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig in 16 Kugeln teilen (z.B. mit einem Eiskugler), die Hälfte wieder in den Kühlschrank geben.

Backblech mit Backpapier auslegen und die ersten 8 Teigkugeln darauf setzen (3-2-3), leicht flachdrücken und 8 Minuten backen. Dann herausholen und mit der Hälfte der Schokolade und der Marshmallows verzieren. Nochmal 2-3 Minuten backen, bis die Marshmallows leicht bräunen.

Auf dem Rost abkühlen lassen und die zweite Hälfte backen. Sobald sie kalt sind in Pergamintütchen oder einer Keksdose verpacken, damit sie schön saftig bleiben!

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Eventuell kann man mit dem Bunsenbrenner bei der Farbe noch etwas nachhelfen…

Quelle: sweetpaulmag.com kombiniert mit:craftymorning.com und eigenen Ideen

Cupcakes-Hortensien

 

Zum Muttertag bekam ICH mal was gebacken. Die Große L hat sich mächtig ins Zeug gelegt und die hübschesten Cupcakes gezaubert: einen Hortensienbusch!
Sah wahnsinnig schön aus (bevor wir Kuchen-Hunger bekamen)…
Für unser Sommerfest gab es dann eine XL-Version, die auf dem Buffet echt etwas her macht.
Viel Spaß beim Nachbacken!

Dekomaterial :
Blumentopf
passende Styroporhalbkugel
grünes Geschenkpapier
Hortensienblätter oder Kunstblumen
Zahnstocher
grüne Muffinförmchen

Zutaten Cupcakes :
225 g Butter, weich
200 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
1 Pr. Salz
4 Eier
350 g Mehl
9 g Backpulver
3 g Soda (Natron)
100 g Vanillejoghurt
etwas Milch

Zubereitung Cupcakes :
Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine 12er Muffin-Form mit den grünen Förmchen auslegen.
Butter mit Zucker und Vanillezucker mit dem Mixer 5 Minuten lang schaumig schlagen. Dann auf langsamer Stufe die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und Soda mischen, sieben und unter die Buttermasse rühren. Joghurt einrühren. Etwas Milch unterrühren bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
Teig in die Förmchen füllen und ca. 20 Minuten backen (Stäbchentest!). Muffins auf dem Kuchengitter abkühlen lassen.

Zutaten Frosting (Buttercreme):
125 g Butter, weich
250 g Puderzucker
20 ml Milch, 20°C
Vanille-Butter-Aroma
Lebensmittelfarbe (Paste)

Zubereitung:
Die Butter mit Salz und Aroma im Mixer langsam verrühren, abwechselnd Puderzucker und Milch untermixen. Die Konsistenz vorsichtig (quasi tropfenweise) durch Zugabe von Milch einstellen. Dann 2 Minuten bei höchster Stufe aufschlagen.
Und jetzt die Farbe: immer einen Teil des Frostings in einer kleinen Schüssel mit etwas Lebensmittelfarbe in einen zarten blau-lila-Ton färben. In einen Spritzbeutel mit Sternaufsatz geben, an den Außenwänden verschmieren. Dann in die Mitte einen großen Klecks weißes Frosting geben, verschließen und eine Weile kühlen. Wenn Du hast, kannst Du gleich mehrere Beutel füllen, bis das Frosting verbraucht ist.

Hortensien dekorieren:
Die Kugel mit dem grünem Papier einschlagen und auf den Blumentopf setzen. Die Cupcakes mit Zahnstochern an der Kugel befestigen. Besonders die äußeren gut feststecken. Dann einzeln mit jeweils einem Farbton Frosting verzieren. Wenn das Frosting etwas angetrocknet ist mit echten Blättern oder Kunstblumen dekorieren. Fertig ist das Kunstwerk!

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Quelle: Das Große L  😉

Poppy Seed Cake

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Happy Birthday to me…

Zum 100. Blogeintrag darf es ruhig eine kleine Torte geben, aber nur eine ganz kleine! Also habe ich am Sonntag nach dem Frühstück schnell ein paar Blogs durchstöbert, nicht so ganz das richtige gefunden, aus 1000 Informationen ein Rezept zusammengeschrieben, meinen Küchenhelfer angeworfen und einen Zitronen-Mohn-Kuchen mit Frischkäse-Frosting gezaubert. Herrlich!

Den würde ich am liebsten mit Euch allen teilen!!!

Zutaten:
60 g Mohn
60 ml Milch
1 Bio-Zitrone
150 g Butter
200 g Zucker
¼ TL Vanillezucker
4 Eier (M)
60 ml Orangensaft
250 g Weizenmehl (550er)
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

125 g Puderzucker
125 g Butter
200 g Frischkäse
4 EL Zitronensaft

Zubereitung:
Mohn vorbereiten: Körner im Mörser leicht anstoßen, mit der Milch aufkochen und 1 Stunde quellen lassen. Ofen auf 175°C vorheizen.

Schale von der Zitrone abreiben (wirklich nur das Gelbe!), danach den Saft auspressen. Weiche Butter mit Zucker aufschlagen, Vanillezucker und 2 TL Zitronenschale zugeben. Dann die Eier einzeln untermixen. Mohn-Milch und Orangensaft einrühren. Mehl, Salz und Backpulver sieben und mischen, zugeben und mixen.

Den Boden einer 26cm-Springform mit Backpapier beziehen, Seiten einfetten. Teig einfüllen und durch leichtes Klopfen verteilen.
Etwa 35 Minuten backen, Stäbchentest! 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Rost stürzen und auskühlen lassen. Horizontal aufschneiden.

Für das Frosting erst Puderzucker und Butter cremig aufschlagen, dann Zitronensaft und Frischkäse einrühren. Die Hälfte des Frostings auf den unteren Boden streichen, Deckel auflegen und restliches Frosting aufstreichen. Jetzt noch etwas Deko: ein wenig Mohn, Zitronenzesten oder (zur Feier des Tages) ein paar Silberkügelchen… fertig!

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Warum ein englischer Titel? Poppy Seed klingt doch einfach nach guter Laune, oder?

Blondies

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Als wären Brownies nicht schon schlimm genug… es geht noch schlimmer! Blondies sind die böse kleine Schwester der Schoko-Bomben. Gespickt mit Nüssen und Schoko-Stückchen sind sie super-saftig und unwiderstehlich!

Zutaten:
5 Eier
¼ TL Salz
250g Zucker (150g Rohrohrzucker, 100g dunkler Rohrzucker)
1 TL Vanillezucker oder etwas Vanilleextrakt
250g Butter, geschmolzen
120g helles Mehl
100g Walnüsse, grob gehackt (8-teln)
100g Zartbitterschokolade, in Würfel gehackt
100g weiße Schokolade, in Würfel gehackt

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Zubereitung:
Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen, eine große flache Backform (ca. 25 x 35cm) ausbuttern oder mit Backpapier auskleiden.

Zuerst die Eier trennen. Mir geht das recht flott von der Hand, aber die Kinder haben noch etwas Respekt davor. Da hilft dieser lustige Becher, der aussieht, als hätte jemand einen Smiley reingeschnitten: ein Eiertrenner! Einfach das Ei vorsichtig hinein aufschlagen, dann das Eiweiß durch die „Mundöffnung“ abgießen, fertig. Danke dafür, Tante U.!!!

Eiweiß mit Salz steifschlagen, zur Seite stellen. Eigelb mit Zucker und Vanille aufschlagen, bis die Creme weiß wird. Die flüssige Butter einrühren. Mit einem Rührlöffel erst das gesiebte Mehl, dann das Eiweiß unterheben. Wer es etwas fluffiger haben möchte, mischt vorher 1 TL Backpulver unter das Mehl. Gehackte Nüsse und Schokolade kurz unterheben. Den Teig in die Form geben und glattstreichen.

Auf mittlerer Schiene backen, bis sich auch die Mitte etwas angehoben hat. Das wird ca. 35 Minuten dauern. Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen, abdecken und über Nacht stehen lassen. Das ist schwer, ich weiß, aber am nächsten Tag schmeckt es wirklich noch besser!

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Quelle: mindestens 10 Rezepte quer durch das Internet kombiniert, inspiriert vom Foto von smittenkitchen

Brownies

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Diese Brownies gehören wirklich verboten. Sie sind schlimm, schlimm, schlimm. Wandern ohne Umwege direkt auf die Hüften… Aber wenn man Schokoladen-Junkie ist, geht es nicht ohne!

Die Große L. hat die fiesen Dinger „Dana´s Brownies“ getauft, da wir das Rezept ursprünglich auf der Hochzeit von Freunden von einer gewissen Dana bekommen haben. Sie hatte damals die Hochzeitstorte gebacken: auf Wunsch der Braut waren es zwei große Herzen aus diesem Brownieteig. Whow!

Zugegeben, selbst in gebackenem Zustand sind die Dinger ziemlich matschig und etwas schwer zu handhaben. Aber sie bleiben eh nicht lange auf dem Teller…

Die Schokolade ist hier der Geschmacksgeber. Eine gute Zartbitterschokolade (70% oder mehr) ist optimal, aber entscheidet nach EUREM Geschmack. Dunkle Kuvertüre geht auch, mit Blockschokolade schmecken die Brownies sehr gut. Fortgeschrittene können sich auch an Vollmilchschokolade oder weiße „Schokolade“ heranwagen. Wir haben es getestet und die Ergebnisse waren fantastisch. In Streifen geschnitten, mit Schokolade überzogen, mit Salz oder Nüssen bestreut… der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Die Brownies auf dem Foto haben vor dem Backen eine Auflage aus Walnusshälften erhalten. Himmlisch!!!

Ganz wichtig ist auch die Qualität der Eier: nehmt ganz frische Bio-Eier! Erwischt man Eier von Fischmehl-gefütterten Käfighühnern, wird der ganze Brownie unangenehm nach Ei und Fisch riechen…

Zutaten für ein Bachblech:
400g Süßrahmbutter
400g dunkle Schokolade oder Kuvertüre (70%)
500g Zucker
1 Prise fein gemahlenes Salz
10 Bio-Eier
4 EL helles Weizenmehl

Zubereitung:
Backofen auf 175°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Butter und Schokolade zusammen unter Rühren im Wasserbad schmelzen. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Eier in die Schüssel der Küchenmaschine aufschlagen und so lange mixen, bis sich eine luftige Masse entwickelt hat. Dann geht es „von Hand“ weiter: Zucker und Salz mischen, in die Schokolade rühren. Mehl sieben und abwechselnd mit den Eiern unter die Schokolade rühren. Dabei benutze ich einen Rührlöffel oder Spatel, keinen Mixer, und rühre nur, bis alles gut vermischt ist.

Nach 25 Minuten aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und für 2 Tage mit Alufolie abgedeckt im kalten Keller oder Kühlschrank verstecken. Das ist zugegebenermaßen der schwierigste Teil des Rezeptes. Schließlich duftet das ganze Haus nach Schokoladenkuchen, und dann soll man die Finger davon lassen? Unmöglich!
Aber: hier hilft ein kleiner Trick: wir haben das Rezept verdoppelt! Die eine Hälfte könnt Ihr also getrost gleich wegnaschen, die andere passt in eine Auflaufform und wandert in den Kühlschrank…

Nach 2 Tagen in kaltem Zustand in Stücke schneiden und vernaschen!

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Danke Dana! Leider haben wir Deinen Nachnamen vergessen, aber falls Du das hier mal liest, würden wir uns total über eine Nachricht von Dir freuen!

schneller Apfelkuchen

Gäste im Anmarsch und kein Kuchen im Haus? Wenn es nicht schon wieder New York Cheesecake sein soll, ist dieser Apfelkuchen die Rettung. Das Rezept stammt (so ähnlich) von Lena, die natürlich Äpfel aus dem eigenen Garten verarbeitet hat. Unser Bäumchen trägt noch nicht genug, aber das wird schon noch…
Der Kuchen wird mit jedem mürben Apfel super fluffig und saftig.

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Zutaten:
350g Dinkelmehl (z.B. Alnatura Typ 630)
1 Priese Salz
250g Zucker
1 Pk. Backpulver
1/2 Pk. Vanillezucker oder 1/2 TL Zimt
250g weiche Butter (Süßrahm)
5 Eier, zimmerwarm
8 große mürbe Äpfel, am liebsten Boskoop

Zubereitung:
Backofen auf 175°C vorheizen. Den Boden einer 28cm-Springform mit Backpapier beziehen, die Seiten mit Butter einpinseln und mit geriebenem Zwieback ausstreuen. In einer großen Rührschüssel die trockenen Zutaten mischen, dann Butter und Eier unterkneten.

Dann die Äpfel Stück für Stück schälen, in Stücke/Würfel schneiden und sofort unter den Teig rühren. So werden sie nicht braun…

Anschließend den Teig in die Form füllen und glattstreichen. Auf mittlerer Schiene etwa 50-60 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

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Der Kuchen eignet sich übrigens hervorragend zum Einfrieren – falls etwas übrig bleiben sollte…

Southern Peach Cobbler

Zum Nachtisch gibt es Kuchen – schöne Tradition… ein Käffchen dazu??? Gerne doch!
Getreu dem Motto Südstaaten Barbecue gab es beim Sommerfest zum Nachtisch einen Peach Cobbler. Zwar nicht mit Pfirsichen aus Georgia, dem Pfirsichstaat (!), aber trotzdem heiß und klebrig-lecker…
Oma A. hat 5kg Pfirsiche geschält, heraus kamen 4 große Auflaufformen Cobbler, die in gefühlt 10 Minuten verputzt waren. Whow!

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Zutaten für 4 Personen:
4 sehr reife Pfirsiche
1/2 TL Zitronensaft
1 EL weißer Zucker (Rohrzucker oder Rübenzucker)
1 EL brauner Zucker (Rohrohrzucker)
1 Msp. Zimt
1 Pr. Muskatnuss, frisch gerieben
1 TL Stärke

100g helles Weizen- oder Dinkelmehl (z.B. Alnatura Typ 550/630)
1 EL weißer Zucker
1 EL brauner Zucker
1/2 TL Backpulver
1 Msp. Salz
100g kalte (Süßrahm-)Butter
50ml heißes Wasser

1 EL grober heller oder brauner Rohrzucker
1/2 TL Zimt

 

Zubereitung:
Ofen auf 200°C vorheizen. Pfirsiche dünn schälen und in Spälten schneiden (achteln), mit Zitronensaft beträufeln. In einer Schüssel Zucker, Zimt, Muskat und Stärke mischen, dann über die Pfirsiche geben und vorsichtig durchheben. Eine Auflaufform, in der die Pfirsiche nebeneinander liegend Platz haben, ausbuttern. Die Spälten hübsch in Reih und Glied ausbreiten. Dann für etwa 10 Minuten in den Ofen schieben.

Das habe ich beim Pflaumenkuchen schon mal erwähnt, aber hier noch mal die Info zu meinen Zutaten: Ich benutze gerne Produkte von Alnatura (Mehle, Stärke, Zucker, Hefe, Salz, Vanillezucker, aber auch Butter, Eier und Milch). Wir habe viele inzwischen sehr viele davon ausprobiert, sie stehen den Produkten aus dem Bioladen in nichts nach, sind aber bezahlbar und gut verfügbar. Bio muß für mich meistens sein, Vollkorn nicht. Zucker benutze ich nur Bio-Rohrohrzucker, auf keinen Fall sehr selten den gebleichten Rübenzucker...  der Zimt im Rezept ist aus dem Bioladen. Aber: das darf jeder machen, wie er mag!

Genug gequatscht, während die Pfirsiche im Ofen sind, mische ich schnell den Teig: in der Schüssel meiner Kitchen Aid  🙂  Mehl, Zucker, Backpulver und Salz durchmischen, dann die Butter flöckchenweise zugeben und einkneten. An dieser Stelle freue ich mich mal wieder über mein Geburtstagsgeschenk: wie fleißig sie knetet, während ich lässig die Butter in die Schüssel schnibble… grins! Dann knetet sie weiter, bis alles schön krümelig vermengt ist. Währenddessen kocht der Wasserkocher eine Tasse Wasser auf. Und ich stehe nur daneben und bewundere den Design-Klassiker… Jetzt messe ich das Wasser ab. Dazu benutze ich ein Cup-Maß aus Edelstahl, das mir die Große L. aus den USA geschickt hat. Das Cup-Maß ist praktisch, ich benutze es aber vor allem deshalb, weil ich das Rezept auf Englisch vor mir liegen habe, und halt alle Maßangaben in Cup sind… Für Euch habe ich es mal übersetzt und umgerechnet!

Wenn der Teig gut durchgemischt ist hole ich die Pfirsiche aus dem Ofen. Mit einem Esslöffel Klekse vom Teig auf den Pfirsichen verteilen. Zucker und Zimt in einem Glas mischen, über den Cobbler streuen. Jetzt im Ofen für etwa 30 Minuten backen, bis er kräftig blubbert und leicht karamelisiert. Sofort servieren!

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Schmeckt am besten noch blubbernd heiß direkt aus dem Ofen!

Quellen: allrecipies, Mom C. und andere

Chocolate Chip Cookies

Schokoladenkekse??? Auf keinen Fall – das sind Chocolate Chip Cookies! Wo der Unterschied ist? Naja, Kekse sind naturgemäß knusprig und eher trocken. Und Cookies? Mürbe, weich und vor allem: chewy!!!
Dieses Gefühl von „gerade nicht ganz durchgebacken“ – herrlich!
Für die Optik kann man auch einiges tun, schließlich sollen die super-leckeren Dinger nicht wie Kuhfladen aussehen: feinen braunen Zucker (Rohrohrzucker) statt grobe Kristalle verwenden, vor dem Backen den Teig kühlen, dann zu Kugeln formen, einen Teil der Schokoladentropfen erst kurz vor dem Backen auf den Teig geben, Cookies beim Backen nicht ineinanderlaufen lassen, rechtzeitig aus dem Ofen holen…
Probiert es aus!

kein Foto – sie waren zu schnell weggefuttert!

 

Zutaten:

200g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Messerspitze Natron
1/4 TL Salz
125g weiche Butter
125g Zucker (s.o.)
1 Ei
1/2 Pk  Vanillezucker oder etwas Vanilla Extract
1 EL Zuckerrübensirup
300 g gute Schokotropfen oder grob zerkleinerte Schokolade (weiß, Vollmilch und Zartbitter gemischt)

 

Zubereitung:

Backofen auf 175°C vorheizen.

In einer kleinen Schüssel Mehl, Salz, Backpulver und Natron mischen. In einer großen Schüssel Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz mit dem Mixer schaumig schlagen, dann das Eier zufügen. Mit der Mehlmischung kurz zu einem glatten Teig verrühren. 2/3 der Schokolade unterheben, für zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.
Teig mit einem Eiskugelportionierer zu Kugeln formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen, etwas plattdrücken, einige Schokostücke auf jeden Cookie streuen und leicht andrücken. Achtung: der Teig läuft auseinander! Unbedingt auf ausreichend Abstand achten, max. 9 pro Blech.

10-12 Minuten backen. Dabei dürfen die Cookies nur ganz leicht bräunen. Aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech 10 Minuten abkühlen lassen. Mit dem Papier vom Blech ziehen, auf der Arbeitsfläche eine halbe Stunde abkühlen lassen.

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Die Cookies sollten jetzt noch schön chewy sein, und wandern bis zum Wegknuspern in eine luftdichte Dose.