Pappardelle mit Steakstreifen

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Die beste Resteverwertung seit langem! Das Steak war beim letzten Grillen übriggeblieben und ins Gefrierfach gewandert, der Kräuter-Robiola wartete eigentlich darauf, zu Zucchini-Röllchen verarbeitet zu werden, die Kirschtomaten waren auch nicht mehr ganz knackig… Und dann las ich in der Neuauflage der „lecker Sansibar“ dieses Rezept und das Abendessen war gerettet. Etwas umgebaut habe ich es, ungefähr so:

Zutaten:
1-2 Rindersteaks
250g frische Pappardelle (von den Nudelfrauen auf dem Markt)
1 Zwiebel (fein gewürfelt)
2 Knoblauchzehen (sehr fein gewürfelt)
1 rote Spitzpaprika (fein gewürfelt)
2 Lauchzwiebeln (in Ringe geschnitten)
200g Kirschtomaten (oder Wildtomaten, aber die müssen erst noch wachsen)
1 Pk. Kräuter-Robiola (Kräuterfrischkäse)
200ml Sahne
erhitzbares Olivenöl
Parmesan, Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Ofen auf 100°C vorheizen. Etwas Öl in der (Grill-)Pfanne stark erhitzen, Steaks darin von jeder Seite 1 Minute scharf anbraten, salzen und pfeffern und auf dem Backblech in Ofen 10 Minuten garen. Dann in Alufolie wickeln und ruhen lassen.
2 EL Öl in der Pfanne erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Paprika andünsten, Tomaten und Lauchzwiebeln zufügen und warmhalten.
3l Wasser mit 3TL Salz zum Kochen bringen, Nudeln darin 2 Minuten ziehen lassen. 100ml Kochwasser abnehmen, mit Robiola, Sahne und etwas geriebenem Parmesan mischen. Nudeln abgießen und mit der Sahnesauce mischen.
Das Gemüse unterheben, Fleisch in dünne Streifen schneiden und auf den Nudeln anrichten.
Mit gehobeltem Parmesan, Salz, Pfeffer und Basilikum würzen.
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Schnell, einfach und sehr lecker!

Spaghetti mit Scampi und Kirschtomaten

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Wieder inspiriert durch die „lecker Sansibar“ entstand dieses Essen:

Zutaten:
500g Spaghettini
400g Kirschtomaten (einige halbieren)
2 Schalotten (fein gewürfelt)
1 Lauchzwiebel (in Ringe geschnitten)
10-15 Blätter frisches Basilikum (kleingeschnitten)
100ml Sugo facile (gehackte gewürzte Tomaten aus dem Glas, ersatzweise Passata)
½ TL Sambal Oelek
4-5 Garnelen pro Person (geschält, Darm entfernt, gewaschen, trockengetupft)
1-2 Knoblauchzehen (sehr fein gewürfelt)
Parmesan
erhitzbares Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:
Mindestens 4 Liter Wasser mit 4TL Salz zum Kochen bringen. Nudeln nach Zeitangabe auf der Packung al dente kochen.
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, Schalotten darin kurz andünsten. Die Tomaten und die Lauchzwiebel zugeben und einige Minuten garen. Sugo und Basilikum unterrühren, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken, warm stellen.
In einer zweiten Pfanne etwas Öl erhitzen, Garnelen je nach Größe 1-3 Minuten anbraten. Dann den Knoblauch zugeben und 1-2 Minuten mitbraten, Sambal Oelek unterrühren, salzen. Die Garnelen sollten nur gerade eben gar sein!
Nudeln abgießen und mit den Tomaten mischen. Mit den Garnelen und etwas Parmesan garniert servieren.
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Die Kids verzichteten zu unseren Gunsten auf ihren Anteil an den Garnelen – ist das nicht nett? Da haben wir auch ausnahmsweise nicht auf „wird aber probiert“ bestanden…

Pastasalat mit Hähnchen

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Zutaten:
1 Brathähnchen
500g Fusilli (de Cecco)
5-8 Scheiben Bacon
5-10 getrocknete Tomaten (in Öl)
2 EL schwarze Kräuteroliven
200g Kirschtomaten
100g Parmesan
150g grünes Pesto
2 EL Pinienkerne
Salz, schwarzer Pfeffer, Basilikum

Zubereitung:
Zuerst backe ich ein Hähnchen oder hole ein Brathähnchen, wenn es  schnell gehen soll.
Dann 150g grünes Pesto herstellen, oder welches aus dem Glas benutzen (gutes!!!).
Nudeln al dente kochen, Pinienkerne anrösten, Bacon knusprig braten, kleinschneiden. Im ausgelassenen Fett die restlichen Zutaten erhitzen: getrocknete Tomaten (kleingeschnitten), Oliven und Tomaten.
Das Hähnchen rupfen, Fleisch kleinschneiden, knusprige Haut naschen oder an Mia verfüttern, Fleisch auch in der Pfanne warmstellen.
Vor dem Abgießen etwas Nudelwasser abnehmen, Nudeln mit Pesto mischen, Reste mit etwas Nudelwasser aus dem Mixer/Glas lösen und dazu gießen, in die Pfanne geben, alles mischen. Parmesan fein reiben und zusammen mit etwas Pfeffer aus der Mühle unterheben, mit frisch gehacktem Basilikum und den Pinienkernen dekorieren und servieren (wird lauwarm  gegessen).

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Der Pastasalat ist zwar nicht ganz so schnell gemacht, trotzdem super-praktisch für Feiern oder zum Mitnehmen: er lässt sich hervorragend warmhalten oder kalt essen.

 

Pasta a la Mornay mit Lachs

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Super simpel, aber mal was anderes als Carbonara! Soll ich bald mal wieder kochen… Sagt Kleines L.

Zutaten:
300 g Spaghetti
1 Bund Lauchzwiebeln, ersatzweise Zwiebeln
1/2 Stange junger Knoblauch (der, der wie Frühlingszwiebel aussieht), ersatzweise 1-2 Zehen Knoblauch
2 EL Butter
1 EL helles Mehl
250 ml Milch
200 g Schmand
1-2 EL Zitronensaft
250 g graved Lachs oder Räucherlachs
Salz, Pfeffer, frischer Dill oder Petersilie

Zubereitung:

Nudeln in viel Salzwasser sehr bissfest kochen, abgießen und gut abtropfen lassen.

Frühlingszwiebeln und Knoblauch in Ringe schneiden (oder Zehen sehr fein würfeln). In einer Pfanne Zwiebeln und Knoblauch in der Butter etwas andünsten, mit 1 EL Mehl bestäuben und anschwitzen. Milch, Schmand und etwas Zitronensaft verrühren und unter Rühren langsam zugießen und andicken lassen. Köcheln, bis die Nudeln gar sind.

Den Lachs in schmale Streifen schneiden, unter die heißen Nudeln heben. Dann die Sauce zugießen, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und mit Dill bestreut servieren.

Fertig!

Gefüllte Muschelnudeln

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Cannelloni füllen steht auf meiner Liste der Küchen-Strafarbeiten gleich hinter Kartoffeln schälen! Deshalb wandert die Sauce nun in riesige Muschelnudeln. Sie sind nicht so leicht zu bekommen, aber bei Andronaco hat man manchmal Glück! Muddern hat „bunte“ Nudeln erstanden (vielen Dank dafür!) – die schmecken zwar nicht besser, aber es sieht doch nett aus, oder?

Zutaten:
250-500g Muschelnudeln (mindestens 5cm lang)
1 Zwiebel (fein gewürfelt)
2 EL erhitzbares Olivenöl
1 Möhre (sehr fein gewürfelt)
300g Hack (hier Schwein)
2-3 EL Tomatenmark
200ml Geflügelfond
200ml passierte Tomaten
2-3 Tomaten (entkernt und gewürfelt) oder Dosentomaten
Salz, Pfeffer, Zucker, Gewürze nach Geschmack (z.B. Basilikum oder Oregano)
2 EL Butter
2 EL Mehl
500ml Geflügelfond oder Gemüsebrühe
500ml Milch
Salz, Pfeffer, Muskat
50-100g geriebener Käse zum Überbacken

Zubereitung:

Nudeln in viel Salzwasser sehr bissfest kochen, abgießen und gut abtropfen lassen.

Währenddessen in einer großen Pfanne Zwiebeln in Olivenöl glasig dünsten, dann Hack und Möhren dazugeben und unter ständigem Hacken krümelig anbraten. Tomatenmark kurz mitbraten. Kräftig würzen. Dann mit Fond ablöschen und passierte Tomaten dazugießen, aufkochen. Tomatenstückchen zugeben und vom Herd nehmen.

Backofen auf 200°C vorheizen. In einem kleinen Topf die Butter erhitzen, das Mehl unterrühren und anschwitzen, nicht bräunen! Fond zugießen und aufkochen, Milch einrühren und 10 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich rühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Ggf. noch etwas Fond oder Milch angießen, die Sauce sollte dickflüssig aber nicht breiig sein.

Eine große ofenfeste Form ausbuttern, 2/3 der Bechamelsauce hineingeben, Nudel für Nudel mit der Tomatensauce füllen und vorsichtig in die Form setzen. Die restliche Bechamelsauce darübergeben, etwas Käse überstreuen und ab in den Ofen. Nach 15-20 Minuten sollten die Nudeln eine lecker-goldgelbe Farbe haben und können serviert werden…

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Wer es kräftiger mag, rührt 50g geriebenen Käse (z.B. Bergkäse oder Gorgonzola) in die Bechamel-Sauce!

Quiche Lorraine mit Lauch

Jetzt kommt mir hier nicht mit „aber auf eine ECHTE Quiche Lorraine gehört kein Lauch!“…

Auch in Lothringen, wo dieser herzhafte Kuchen ursprünglich herstammte, landeten Montags die Reste vom Sonntagsessen in der Quiche. Auch das Gemüse. Hauptsache Mürbeteigboden und Eiermilchguß. Ich nehme das mit dem Boden auch nicht so genau, es darf auch mal ein Blätterteigboden sein.

Mit dem Lauch ist das so eine Sache. Er schmeckt ja wirklich superlecker, aber wenn er nicht gar ist, tut er etwas ganz, ganz furchtbares: er quitscht an den Zähnen!
Um ihn genießbar zu machen, brate ich ihn ordentlich an – gibt auch ein paar Röstaromen extra!

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Zutaten:
1 Packung TK-Blätterteig, aufgetaut
150 g geräucherter Bauchspeck oder Schwarzwälder Schinken (oder Fleischreste vom Sonntag…)
50 ml Weißwein
200 ml Sahne
3-4 Eier
100 g Gruyère
Salz, Pfeffer, Muskat
2 Stangen Lauch (nur der weiße und hellgrüne Teil)

Zubereitung:
Eine große Auflaufform ausbuttern und mit dem Blätterteig auslegen.

Den Schinken erst quer in 2mm dicke Scheiben, dann in ebenso breite Streifen schneiden. In etwas Öl auslassen, mit Weißwein ablöschen und in einer Schüssel abkühlen lassen. Den Lauch in fingerdicke Scheiben schneiden und im Fett einige Minuten braten, dann vorsichtig wenden.

Für den Guss Sahne und Eier mixen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Den Käse in 5mm große Würfel schneiden und unter die Schinkenwürfel mischen. Beides auf dem Blätterteig verteilen und mit der Eiermilch übergießen. Dann die Lauchscheiben mit der Gabel auf die Füllung setzen.

Wie gesagt, vorheizen ist nicht unbedingt nötig, die Quiche kommt bei 175°C Umluft auf ein Rost auf der mittleren Schiene. Faußtformel für die Backzeit: pro 1cm Dicke etwa 10-12 Minuten.

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Statt Lauch schmeckt die Quiche auch mit Brokkoli oder Erbsen. Was halt am Sonntag so übrig geblieben ist…

Linguine Carbonara

Ein Familien-Lieblingsrezept: Carbonara. Klassisch gekocht, ohne Schnick-Schnack, einfach lecker. Das Gute daran (mal abgesehen von den glücklichen Gesichtern aller kleinen und großen Ms und Ls): die Zutaten habe ich immer im Haus und (noch besser): das Essen ist schneller gekocht, als die anderen den Tisch gedeckt haben…

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Zutaten für 4 Personen:
400 g Pasta – hier: Linguine von De Cecco, gerne auch Spaghetti #11 oder Penne
2 EL erhitzbares Olivenöl
12 dünne Scheiben Pancetta (ersatzweise Schinkenspeck oder Bacon) – mit der Qualität/dem Geschmack des Specks steht und fällt das Gericht!
6 große (Bio-)Eigelbe
1/2 Becher Sahne
50 g Parmesan, frisch gerieben

Salz, schwarzer Pfeffer, Parmesan

In einem großen Topf mindestens 4 Liter Wasser zum Kochen bringen (mit Deckel). Ich füge das Salz (etwa 2 EL) gleich hinzu. Zum einen, weil mir Physik/Chemie (und damit der Siedepunkt von gesalzenem oder ungesalzenem Wasser, und wie schnell es dann kocht und so) schon immer egal war, zum anderen, weil ich es sonst gerne mal vergesse…
Wenn das Wasser sprudelnd kocht, die Pasta hineingeben und im sprudelnden Wasser nach Packungsangabe al dente kochen. Zumindest bei De Cecco kann man sich auf die Zeitangabe verlassen – wenn man die Pasta al dente mag!
Parallel erhitzt man in einer großen Pfanne das Olivenöl und brät die Speckscheiben darin knusprig aus. Dann aus dem Fett nehmen, bitte auf keinen Fall auf Küchenpapier abtropfen lassen, wir benötigen das Fett für den Geschmack – Carbonara ist ja kein Low-Fat-Dish! Den Speck grob zerkleinern.
Die Eier trennen und die Eigelbe in einer Rührschüssel mit der Sahne und dem Parmesan mischen. Mit etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
Nun sollte die Pasta fertig sein – abgießen, kurz abtropfen lassen, und ab in die Pfanne. Kurz im Fett wenden, dann die Eier-Mischung dazugeben und den Speck unterrühren. Durch die Restwärme der Nudeln sollten die Eigelbe leicht stocken.
Mit reichlich frisch gemahlenem Pfeffer würzen und sofort servieren. Parmesan zum Darüberreiben nach Geschmack darf auf dem Tisch nicht fehlen!
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Dazu passt hervorragend ein grüner Salat mit vielen Kräutern und Kürbiskernöl-Joghurt-Dressing!

Kürbis-Spinat-Lasagne

Erst hier, dann hier, dann bei mir…
Eine fantastische Variante! Leider recht zeitaufwändig, aber es lohnt sich, versprochen!

Zutaten:

Füllung Kürbis:
1 Zwiebel
1-2 Möhren
300 g Hackfleisch vom Schwein
1/2 Hokaido-Kürbis
2 EL Tomatenmark
Currypulver, Rosmarin
400 ml Geflügelfond

Füllung Spinat:
300 g TK-Blattspinat (oder 500 g Spinat, zubereitet)
50 ml Sahne
250 g Kirschtomaten
1 frische Knoblauchzehe

Bechamel:
40 g Butter
2 EL Mehl
500 ml heiße Milch
200 ml Geflügelfond
150 g Ziegenfrischkäse
Muskatnuss

12 Lasagneplatten (6 weiße, 6 grüne)
1 Kugel Mozzarella (einfach)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Füllung Kürbis:
Den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und in 1x1cm kleine Würfel schneiden. Möhre in winzige Würfelchen schneiden. In einer großen  Pfanne oder einem großen Topf etwas Olivenöl erhitzen. Möhre andünsten. Zwiebel fein würfeln und dazugeben. Das Fleisch zugeben und „krümelig anbraten“, dabei  ständig mit dem Pfannenwender zerhacken und mit dem Gemüse vermischen. Kürbis dazugeben und etwas anrösten dann das Tomatenmark unterrühren. Currypulver überstäuben, anbraten und mit Fond ablöschen. Salzen, Pfeffern, Rosmarin zugeben und mit Fond bedecken.
Jetzt darf die Sauce einige Stunden vor sich hin köcheln. Ehrlich! Zwischendurch immer mal umrühren und nachwürzen. Durch das lange Kochen entsteht der ganz besondere Geschmack. Und weil das recht aufwändig ist, bereite ich natürlich gleich den ganzen Kürbis zu – Rezept verdoppeln. Eine Hälfte der Sauce wartet im Gefrierfach auf seine Nudeln, die andere kommt in die Lasagne.

Füllung Spinat:
TK-Blattspinat in einem Topf langsam auftauen, Sahne angießen, mit Salz und Pfeffer würzen. An dieser Stelle darf man mal bequem sein… wer möchte, kann den Spinat aber auch frisch zubereiten!
Kirschtomaten vierteln. Knoblauch ganz fein würfeln, mit den Tomaten mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Bechamel:
Butter in einem Topf schmelzen, Mehl hineinstäuben und kurz anschwitzen – nicht bräunen, die Sauce soll weiß werden! Milch angießen und schnell kräftig rühren, bis keine Klumpen zu sehen sind. Dann mit Geflügelfond verdünnen und 10 Minuten köcheln lassen, bis der Mehlgeschmack weg ist. Ziegenfrischkäse einrühren und mit Muskatnuss und Salz würzen.

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Eine Lasagneform ausbuttern. Meine Form ist recht groß, hier passen 3 1/2 Lasagneplatten nebeneinander – dann benötigt man entsprechend mehr Pasta!
Jetzt wird geschichtet: etwas Bechamel in die Form geben, mit weißen Lasagneplatten auslegen, darauf Kürbisfüllung, dann grüne Lasagneplatten. Spinatfüllung aufstreichen, Tomaten darauf verteilen, wieder grüne Platten auflegen. Es folgt Kürbisfüllung, wieder weiße Platten, die Bechamel und obenauf den in dünne Scheiben geschnittenen Mozzarella verteilen.
Ich hatte noch etwas Ziegenfrischkäse übrig, den habe ich in kleinen Brocken auf der Lasagne verteilt.

Man kann auch wie folgt schichten: Bechamel, Platten, Kürbisfüllung, Tomaten, Spinat, Bechamel, Platten, Sauce wiederholen… obenauf wie oben. Habe ich auch schon ausprobiert, schmeckt auch sehr lecker!

Jetzt ab in den Ofen, für 40 – 50 Minuten bei 175°C. Wenn der Mozzarella zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken. Vor dem Servieren ein wenig ziehen lassen und dann: Guten Appetit!

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Vielen Dank an Chaosqueen (bitte sucht im Rezepteregister) und Kegala, die „Vorgekocht“ haben!

Moussaka

Macht etwas Arbeit, aber wenn der Auflauf erst einmal im Ofen ist, bleibt genug Zeit bevor die Gäste kommen: um sich was Hübsches anzuziehen, um doch noch ein wenig aufzuräumen, oder um schon mal das erste Glas Prosecco zu trinken :-)) .
Die Moussaka war unser Beitrag für ein „jeder-bringt-was-mit-Buffet“.

 

Zutaten:
2  Zwiebeln, in Würfel geschnitten
500g Hackfleisch (z.B. gemischt Rind und Lamm)
1 Knoblauchzehe, sehr fein gewürfelt
1 EL Tomatenmark
400g Tomatenstückchen (aus der Dose oder frisch abgezogen und gewürfelt)
200ml Geflügelfond
1/2 TL Oregano
1 kg Kartoffeln, geschält
2 Zucchini, in 2-3mm dicke Scheiben geschnitten
200ml Sahne
100ml Milch
100g geriebener Käse, z.B. Appenzeller
1 Ei
Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Zimt, Muskatnuss

Etwas Öl in der Pfanne erhitzen, die Zwiebelwürfel andünsten. Hack zugeben und krümelig anbraten. Knoblauch und Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten. Tomatenstücke zugeben, Fond zugießen und köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Oregano kräftig würzen.

Eine große Auflaufform (meine ist etwas größer als DIN A4) ausbuttern. Etwa ein Drittel der Kartoffeln in ca. 1mm dünne Scheiben schneiden oder hobeln und in der Form verteilen. Die Hälfte des Hackfleisches darauf geben, die Hälfte der Zucchinischeiben auflegen. Mit etwas Zitronensaft beträufeln, salzen und pfeffern. Das Ganze wiederholen und mit dem Rest der Kartoffelscheiben hübsch gefächert abdecken.

Sahne, Milch, Ei, etwas Käse, Salz, Pfeffer, Muskatnuss und eine Prise Zimt verquirlen und über den Auflauf geben, mit etwas Käse bestreuen.
Bei 180°C etwa eine Stunde backen (ca. 10 Minuten pro 1cm Dicke), wenn der Käse zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken.

Bleibt auf dem Buffet etwa eine Stunde lang warm genug zum Essen. Aber so richtig gut ist die Moussaka erst am nächsten Tag – lecker!!!

Zucchini-Tarte

Solche „Gemüsekuchen“ essen wir in der kalten Jahreshälfte immer wieder gerne. Und die hat eindeutig begonnen: 7°C waren es heute morgen! Brrr…
Da haben die kleine M und ich schnell was Warmes gezaubert. Ihr werdet sehen: ich lasse das Gemüse roh, nach dem Backen ist es noch ziemlich bißfest. Schlabbriges Grünzeug findet hier keine Abnehmer, insbesondere Möhre essen wir lieber „roh“. Noch-nicht- und Nicht-mehr-Gemüseknabberer braten es einfach vorher ein paar Minuten an, auch lecker!
Wenn Dir das Rezept gefällt: Glückspilz! Denn ich werde sicher in diesem Winter noch unzählige Varianten posten…

 

Zutaten:
1 Packung TK-Blätterteig (könnt Ihr auch selbst machen, viel Spaß!) oder Hefeteig oder Mürbeteig (Rezepte folgen)
200g Frischkäse
200ml Sahne
100ml Milch
4 Eier Größe L
100g weicher Feta
1/2 TL Thymian
Salz, Pfeffer
200g gekochter Schinken, sehr dünne Scheiben
2 Zucchini
1 Möhre
200g Kirschtomaten (gerne auch gelbe)
2 EL getrocknete Tomaten in Öl
2 EL schwarze Oliven (nach Geschmack mild oder würzig)
50g geriebener Appenzeller

Eine geölte Auflaufform mit dem Blätterteig auslegen. Ich lege die Platten einfach gefroren darauf, während ich die Füllung vorbereite tauen sie auf und rutschen wie von Zauberhand fast in die richtige Position…

Für den Guss Frischkäse, Sahne, Milch und Eier mixen, mit Salz, Pfeffer und Gewürzen (Thymian geht immer) abschmecken. Dann den Feta würfeln und unterrühren.
Das Gemüse kleinschneiden: Zucchini in dünne Scheiben und Möhrchen in Stifte, ca. 3-4mm dick. Oder dickere Scheiben schneiden und anbraten, oder, oder. Die Kirschtomaten lasse ich ganz, sonst verwässern sie die Tarte. Die getrockneten Tomaten kleinschneiden, die Oliven bleiben ganz.

Den Schinken in fingerbreite Streifen schneiden und locker auf dem Blätterteig verteilen. Etwas Guss darüber geben und das Gemüse mit viel Schwung von möglichst hoch oben in die Sauce klatschen lassen. So macht es die kleine M. Grrr… Nachdem wir aufgewischt hatten, kam noch der restliche Guss darüber, mit etwas Reibekäse bestreuen und ab in den Ofen.
Vorgeheizt oder nicht, egal, das Backen dauert ewig! Faußtformel: pro 1cm Dicke etwa 10 Minuten bei 175°C. Gerne auch Umluft. Vor dem Servieren teste lieber, ob das Ei auch wirklich gestockt ist.

Dazu ein wenig Schmand oder Kräuterquark, hmmmm!