Borschtsch

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Es ist kalt und regnerisch draußen. Ekelhaft! Hier kränkeln alle so vor sich hin – Zeit für eine heiße Suppe! Von meiner russischen Kollegin inspiriert sollte es dieses Mal ein Borschtsch werden. Das hatte ich noch nie gegessen, hatte mich noch nicht an das vor Jahren ausgedruckte Rezept gewagt. Ich muss aber sagen: es war wirklich lecker!
Sogar die Kleine M ließ sich aufgrund der Farbe (pink!) und des reichlich enthaltenen Fleisches leicht animieren, das Borschtsch zu probieren. Und: es hat auch ihr geschmeckt!

Zutaten:
1kg Rindfleisch (hohe Rippe oder Suppenfleisch)
1 Zwiebel (grob gewürfelt)
2 Möhren (grob gewürfelt)
4 Knoblauchzehen
8 schwarze Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
4 Wacholderbeeren

1 mittlere Rote Beere
1 Möhre (fein gewürfelt)
1 Zwiebel (fein gewürfelt)
1 EL Weißweinessig

1/8 Rotkohl
3 Kartoffeln
1-2 Tomaten
5 Stiele Petersilie
2 Kohlwürste

Butter, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Dill
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Zubereitung:
Rindfleisch abspülen und in einen Suppentopf geben. Mit kaltem Wasser bedecken und langsam aufkochen. Den Schaum abschöpfen. Zwiebel, Möhre, Knoblauch, Pfefferkörner, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren zugeben und 2 Stunden sehr leise köcheln lassen. Vorsicht: kocht es zu stark, wird das Fleisch zäh… Wenn man einen launischen E-Herd hat, wie ich, sollte man in Erwägung ziehen, etwas mehr Aufwand zu betreiben: den Backofen samt Pizzastein auf 100°C vorheizen, dann den Topf nach dem Abschöpfen des Schaumes und Zugabe des „Gemüses“ hineinstellen. 2 Stunden garen. Kurz vor Ende der Kochzeit die Tomate(n) einritzen und 1 Minute mitkochen, bis die Schale aufplatzt. Wieder entnehmen und häuten. Das Fleisch entnehmen und zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen. Die Brühe durch ein feines Sieb in einen großen Topf geben und heiß halten.

Rotkohl schälen und in eine Schüssel hobeln, mit etwas Salz und Olivenöl kräftig durchkneten. Rote Beete schälen und in Streifen schneiden. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und Rotkohl, Rote Beete, Zwiebel und Möhre darin andünsten. Salzen, Pfeffern und mit Weißweinessig abschmecken. Zur Seite stellen und ziehen lassen.

Kartoffeln kochen und in Würfel schneiden. Die Tomaten würfeln. Das Fleisch würfeln. Die Kohlwürste in Scheiben schneiden. Die Petersilie feinhacken, alles in die Brühe geben. Das rote Gemüse ebenfalls dazugeben.

Das Borschtsch etwas durchziehen lassen und mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken. Mit saurer Sahne und Dill garniert servieren.
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Wunderbar wärmende Suppe für einen kalten, regnerischen Tag!

Spargelcremesuppe

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Endlich Spargelzeit! Es ist allerdings nicht ganz so leicht, in Hamburg guten Spargel zu bekommen. Jeder Spargelhof hier behauptet zwar von sich, den besten Spargel der Region zu haben, aber so richtig gut schmeckt der nur von so richtig sandigen Böden… Viel Spaß beim suchen!
Ich liebe Spargel in jeder Variante: roh als Salat, pur gekocht, auf Pizza, angebraten… nur bitte nicht weichgekocht. Spargelcremesuppe lieben auch Spargelmuffel. Ich koche zwei Arten: als pürierte Variante mit größerem Gemüseanteil, oder auf Basis einer Mehlschwitze (wenn es gestern Spargel satt gab).
Und noch was aus der Schlaumeier-Ecke: bitte nicht die Schalen auskochen oder mitkochen! Ist zwar ein uralter „Spartrick“, aber eigentlich kocht man nur die Bitterstoffe aus den Schalen. Das kann voll daneben gehen! Ich kaufe lieber zwei Stangen mehr und bringe die Schalen auf den Kompost…

Zutaten:
500g weißer Spargel
100g grüner Spargel
1 TL Butter
1 Scharlotte (fein gewürfelt)
2 Kartoffeln (geschält und gewürfelt)
1 Eigelb
50ml Milch
200ml Sahne
einige Blätter Salbei

Zubereitung:
Den weißen Spargel schälen und in 2l Wasser mit 2TL Salz und 1TL Zucker sehr bissfest garen. Dabei nur knapp köcheln lassen. Den grünen Spargel im unteren Bereich schälen und einige Minuten mitgaren. Spargel abgießen, Kochwasser auffangen.
Grünen Spargel und einige Stangen weißen Spargel (oder die Köpfe) zur Seite stellen. Restlichen Spargel kleinschneiden.

In einem Topf die Butter erhitzen und die Scharlottenwürfel langsam andünsten. Kartoffelwürfel und Spargelabschnitte zufügen, mit Spargelwasser bedecken und 10 Minuten köcheln lassen. Einige Kartoffelwürfel für die Deko zur Seite stellen. Die Suppe pürieren und durch ein grobes Sieb streichen. Eigelb mit Milch verquirlen, die Suppe legieren.

Sahne unterrühren, Suppe mit Salz und Muskatnuss würzen. Mit Spargelköpfen, Kartoffelwürfeln und Salbei garniert servieren, etwas schwarzen Pfeffer darüber mahlen.

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Geht superschnell (bis auf das Durch-das-Sieb-streichen…)!

Besuch im Kochhaus oder: Pastinakencremesuppe

Ich war im Kochaus!

Das ist doch war für Männer / Anfänger / Fantasielose… ??? Quatsch. Ich klopfe JEDEM auf die Schulter, der sich nach Feierabend noch schnell an den Herd stellt, und was Leckeres kocht! Egal, ob er/sie vorher stundenlang in Koch-Blogs nach dem passenden Rezept gesucht hat, oder es wie die Lady macht, die kurz nach mir das Kochhaus St. Georg betreten hat: sie stürmte zielsicher an den Suppe-Salat-Tischen vorbei, griff eine Papiertüte, wählte Hauptgericht „Ente“ und warf Zutaten für zwei Personen zusammen – ab an die Kasse, „ich hab die Kartoffeln und den Pfeffer weggelassen, und nehme noch ein Ciabatta und einen Latte to go“, bezahlte und raus. Whow.

Ich hatte etwas mehr Zeit, habe mich aber trotzdem für „was schnelles“ entschieden. Pastinakencremesuppe. Ist jetzt keine Unbekannte für uns, aber ich hatte Lust auf Gemüse. Und außerdem sah die riesige Pastinake richtig schön mürbe aus…

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Wie einfach: alle Zutaten liegen für mich bereit. Nur zugreifen. Rezeptkärtchen nicht vergessen. Für Menschen ohne Haushalt liegen die banalsten Zutaten griffbereit (Senf in Portionstütchen z.B.), oder Olivernöl in Mikro-Fläschchen…

Die Idee ist cool, die Aufmachung auch. Sogar der Prei ist ok.

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Meine „Beute“ nach 5 Minuten für Einkauf und Rezeptsuche. Keine 5 Euro bezahlt.

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Ab an den Herd. Alles kleinschnibbeln, andünsten, in der Brühe (naja, Brühwürfel würde ich sonst nicht benutzen, aber er war zumindest Bio!) weichkochen, Butter unterschlagen, abschmecken, fertig!

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Ab jetzt gibt es keine Ausrede mehr fürs Nicht-kochen!

Zumindest für alle, die ein Kochhaus in der Nähe haben. Das Rezept für die Suppe holt ihr Euch bitte im Kochhaus, ist schließlich nicht auf meinem Mist gewachsen… Hier findet Ihr die Kochhäuser: Kochhaus.de

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Quelle: Kochhaus

Rote Beete Suppe

Rote-Beete in der Grünen Kiste – hat mich jedesmal zur Verzweiflung gebracht. Jede Woche 2 Kugeln…
Ich habe es mit Omas Heringssalat probiert, dann gebacken mit Gorgonzolasauce – konnte ich alles alleine essen.
Die kompromisslose Pink-Phase der Kleinen M hat mich auf die Idee gebracht, ihr die Farbe mal als Suppe vorzusetzen. Und siehe da: hat allen geschmeckt!
Einfach die Kugeln im kalten Keller gesammelt bis ich genug zusammen hatte und dann: Süppchen gekocht…

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Zutaten:

4-5 Rote Beete Rüben
1 Zwiebel
1 Karotte
1 Kartoffel
500 ml Geflügelfond
2 EL Schmand
150 ml Sahne
einige Salbeiblätter
Salz, Pfeffer, Butterschmalz, Olivenöl

Zubereitung:

Ofen auf 180°C vorheizen. Die Rote Beete auf ein Backpapier legen und etwa eine Stunde backen. Etwas abkühlen lassen, pellen (warm geht das am besten) und in Würfel schneiden. Eine halbe Kugel in superdünne Scheiben schneiden und mit Umluft bei 100°C knusprig trocknen.

Die Zwiebel fein würfeln und in etwas Olivenöl anschwitzen, die Karotte ebenfalls fein würfeln und dazugeben. Mit dem Fond ablöschen. Die Kartoffel würfeln und mit der Roten Beete in den Topf geben. Mit Wasser bedecken und 20 Minuten köcheln lassen.

Salbei in Butterschmalz fritieren, Sahne halbfest schlagen.

Pürieren, Schmand unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Sahne und Salbei garniert servieren. Dazu die Rote Beete Chips reichen.

Hühnerfrikassee

Das kleine M war krank. Zum Wiederaufbau gibt es was ganz klassisches: Hühnerfrikassee wie bei Oma.
Pur lecker, aber auch eine gute Basis für Experimente mit verschiedenen Gewürzen und Gemüsen…

 

Zutaten Brühe und Fleisch:
4-6 Hähnchenschenkel (mit Rückenstück)
1 Stange Lauch
1/4 Knolle Sellerie
1 Zwiebel
2 Möhrchen
1-2 frische Knoblauchzehen
1 Tomate
3 Lorbeerblätter
einige Wacholderbeeren
einige weiße Pfefferkörner
2 TL Salz
einige Korianderkörner, einige Stängel Thymian, Rosmarin, Oregano…

Zutaten Frikassee:
30g Butter
30g Mehl
500ml Brühe (aus Arbeitsschritt 1)
200ml Milch
Salz, Muskatnuss
1 Möhre
100g TK-Erbsen
1 Tasse Reis

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Zubereitung Fleisch und Brühe:
Die Schenkel kalt abspülen, in einem großen Topf legen und mit kaltem Wasser bedecken. Langsam zum Kochen bringen. Währenddessen das Gemüse schälen, grob zerkleinern und dazugeben. Die Gewürze auch zufügen und alles 1,5 Stunden leicht köcheln lassen.

Die Brühe auffangen und durch ein ganz feines Sieb filtern, das Hühnerfleisch vom Knochen lösen und kleinschneiden.
Reis mit der doppelten Menge Wasser und etwas Salz aufsetzen und nach Packungsangabe garen.
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Zubereitung Frikassee:
Butter in einem Topf erhitzen, Mehl darin anschwitzen. Mit der abgekühlten Brühe angießen, dabei kräftig rühren. Milch einrühren und 10 Minuten kochen lassen. Der Mehlgemack sollte nun verschwunden sein.

Währenddessen die Möhre in winzige Würfel schneiden, zufügen, nach 5 Minuten die Erbsen hinzufügen.
Mit Muskatnuss würzen und mit Salz abschmecken. Dann das Fleisch zufügen und mit Reis servieren.

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Jetzt haben wir ein Basis-Hühnerfrikassee gekocht, das auf jede erdenkliche Art abgewandelt werden kann. Klassisch sind auch Spargel, Pilze etc. aber irgentwie stehen da die Kleinen nicht so drauf…
Für mich darf es auch gerne einfach ein Löffelchen Thai-Currypaste sein, das muß ich dann auch mit niemandem teilen 😉
 

Hokaido-Kürbiscremesuppe

Sind wir bei Oma C, hat der kleine L nur einen Wunsch: bitte Kürbiscremesuppe kochen!
Hier eine Adaption von Mudderns Rezept:

Visiting Grandma C, Little L has only one wish: Can we have pumpkin soup?
It is Big L´s favorite cream soup, too. Here is my version of Grandma C´s recipe:

Zutaten:
1 kleiner Hokaido-Kürbis
1 Zwiebel
2-3 Möhren
1/4 Knolle Sellerie (etwa eine Hand voll)
1/2 Apfel
Olivenöl
500 ml Geflügelfond
1/2 TL Estragon (frisch, getrocknet weniger)
200 ml Sahne
Wasser, Salz, Pfeffer
Schmand
Kürbiskernöl zum Betreufeln

nach Belieben:
Croutons, geröstete Kürbiskerne

Ich beginne mit Möhre und Zwiebel, die geschält und grob gewürfelt werden, dann in einem großen Topf 2 EL Olivenöl erhitzen und beides darin andünsten.
Den Hokaido kaufe ich Bio, ich will mir ja das Schälen sparen! Also waschen, Kerne raus und würfeln. Das ist anstrengend, aber noch besser als das jährliche Auskratzen der Riesen-Kürbisse…  Die Würfel kommen in den Topf, jetzt die Hitze erhöhen, der Kürbis darf ganz leicht anbräunen, dann sofort mit der Brühe ablöschen. Sellerie und Apfel (Boskoop) schälen, würfeln und dazugeben. Alles mit Wasser knapp bedecken und leise köcheln lassen, bis die Möhren gar sind. Den Estragon zugeben und kurz ziehen lassen.
Jetzt haben wir eigentlich einen sehr leckeren Eintopf gekocht (nur noch würzen und etwas Suppenfleisch dazu…), aber wir kochen hier ja für L und M!
Also: sehr fein pürieren! Dabei die Sahne angießen, ggf. noch etwas Wasser oder Fond zugeben, mit Salz und etwas Pfeffer würzen, etwas Schmand unterziehen.
Bei Tisch „dekoriert“ sich jeder die Suppe mit Einlagen nach Geschmack: ein Klecks Schmand, einige Tropfen  Kürbiskernöl – hier hilft mir wieder meine Schwiegermutter mit besten Rohstoffen aus: das Öl bringt Ihre Kusine aus Österreich mit, es ist grandios gut!, etwas Salz und frisch gemahlener Pfeffer, dieses Mal noch ein paar geröstete, gesalzene Marillenkerne – aus der Wachau mitgebracht von meinen Eltern…
Crutons aus geröstetem Kürbiskernbrot mögen die Kleinen auch gerne.
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Diese Variante bekommt durch etwas Estragon seine Raffinesse. Versucht es auch mal mit Ingwer (sehr wenig, sehr frischer Ingwer) oder einem milden Curry, oder Orange statt Apfel…

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Ingredients:
1 Hokaido pumpkin or pulp of 1/2 halloween pumpkin

1 onion
2-3 carrots
1/4 bulb of celery (a hand full)
1/2 apple
olive oil
500 ml poultry stock or broth
1/2 tsp. tarragon (fresh; if dried, use less)
200 ml cream
water, salt, pepper
heavy sour cream
pumpkin seed oil

to choose:
croutons, roasted pumpkin seeds

I start with peeling and chopping carrot and onion. In a big pot, heat olive oil, and braise onion and carrot lightly.
If you use a Hokaido, wash, remove seeds an cut in 1-inch chunks, when using a halloween pumpkin, first cut of the lid, remove seeds and scratch out the pulp with a spoon. You can still use it as a lantern.
Ad pumpkin to the pot, increase heat and braise until it starts to brown. Then deglaze with stock or broth. Peel and chop celery and apple, add to soup. Cover with water and bring to a boil. Reduce heat, simmer covered for 20 minutes or until the carrots are done. Turn off heat. Add tarragon, leave to draw for a few minutes. Now, we have a greatstew, just add meat… but we are preparing cream soup today!
Puree thoroughly with an immersion blender. Simultaneously add cream, maybe some water or broth to get the right consistency. Season with salt, some freshly ground black pepper and a little heavy cream.
Croutons: cut toasted bread into dices, roast in a pan, add some olive oil, salt and pepper, roast for a few more minutes.
Serve the soup decorated with some heavy cream, roasted pumpkin seeds, croutons and sprinkle with pumpkin seed oil. The kids love to decorate their soup on their own.
Enjoy!

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This version gets it´s finesse from the tarragon. You can also try a little fresh ginger or mild curry.

Hühner-Nudelsuppe

Eigentlich ist dienstags ja „Schnittchentag“, aber der große M brachte eine Erkältung-im-Anflug mit nach Hause. Da habe ich umdisponiert, und ihm eine leckere Erkältungssuppe gekocht.
Und da die Wirksamkeit ja quasi wissenschaftlich nachgewiesen ist (steht hier und hier), war er am nächsten Morgen auch schon fast wieder gesund!
Außerdem ist es die Lieblingssuppe vom kleinen L und neuerdings (siehe Foto) auch von der kleinen M. Die große L bestellt sie als „Nudelsuppe ohne Gemüse“ bitte.

Zutaten:
1 Suppenhuhn oder ersatzweise 4 Schenkel (mit Rückenstück)
1 Stange Lauch
2 Stangen Sellerie mit Blättern
1 Zwiebel
2-3 Möhrchen
1-2 frische Knoblauchzehen
4 Scheiben Ingwer
Saft von 1/4 Limette
1 Tomate
3 Lorbeerblätter
einige Wacholderbeeren
einige weiße Pfefferkörner
2 TL Salz

nach Belieben:
einige Korianderkörner, einige Stängel Thymian, Rosmarin, Oregano…

für den Eierstich: 3 Eier, etwas Milch, Salz, Muskatnuß
als Einlage: 1 Tasse Muschelnudeln, 1 Tasse Erbsen (und auf keinen Fall Möhren!)

Das Huhn kalt abspülen, die Innereien entfernen und den Bürzel abschneiden, in einem großen Topf legen und mit kaltem Wasser bedecken. Langsam zum Kochen bringen.
Währenddessen das Gemüse schälen, grob zerkleinern und dazugeben. Die Gewürze auch zufügen und alles 2 Stunden leicht köcheln lassen.
Ich bereite den Eierstich in der Mikrowelle zu: Eier, Milch, Salz und Muskatnuß kurz verquirlen, für ca. 3 Minuten auf zweitstärkster Stufe garen (fest). Fertig.
So, jetzt nur noch die Nudeln in Salzwasser kochen, nach der Hälfte der Zeit die Erbsen dazugeben und mitkochen. abgießen, in eine Suppenschüssel geben. Den Eierstich in Rauten schneiden und zu den Nudeln geben.
Das Hühnerfleisch vom Knochen lösen und kleinschneiden, auch zu den Nudeln geben. Zum Schluß kommt die Brühe, durch mein neues, feines Sieb (Danke, Mama) gefiltert, dazu. Vielleicht noch etwas Salz und Pfeffer? Maggi ist auch erlaubt. Ausnahmsweise.
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Gegen die Erkältung: die Brühe schön heiß aus einer Tasse schlürfen und den Dampf einatmen! Tut gut!