Ofengemüse-Salat

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Diese Winter-Variante bringt mit Rote-Beete, Möhren und grünem Blattwerk Farbe auf dem Teller. Genau das Richtige bei dem tristen Wetter draußen. Die Vitamine können wir auch gut gebrauchen…
Viel (sehr viel) knackiges Gemüse mit etwas Salat und knusprigen Gemüsechips. Eine schöne winterliche Vorspeise!

Zutaten (für 4 Personen):
100g Kichererbsen, getrocknet (oder 200g aus der Dose)
4 Rote Beete Kugeln (frisch)
4 Möhren
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
½ Römersalat
½ Bund glatte Petersilie
Gemüsechips (Rote Beete, Pastinake, Süßkartoffel etc.)
Honig (oder Agavendicksaft)
Zitronensaft
Olivenöl, Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Kichererbsen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Ofen mit Bachblech auf 200°C vorheizen.
Rote Beete schälen und in 1cm dicke Stäbchen (wie Pommes) schneiden. Die Möhren ebenfalls schälen und längs vierteln. Schalotten schälen, längs vierteln. Knoblauchzehen schälen und längs halbieren.
In einer Schüssel 2 EL Olivenöl, 2 TL Honig, Salz und Pfeffer mischen, Gemüse zugeben, gut durchheben. Auf dem heißen Backblech in einer Lage ausbreiten und 20 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen.
In der Schüssel 1 EL Olivenöl, 1 EL Zitronensaft, 1 EL Wasser, etwas Honig, Salz und Pfeffer verquirlen. Salat waschen, trockenschütteln und in Streifen schneiden. Kichererbsen abgießen, abspülen und zum Dressing geben. Petersilienblätter von den Stilen zupfen, mit dem Salat unterheben.
Salat und Gemüse mischen, anrichten und mit Gemüsechips garnieren.
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Ich habe einen Teil des Ofengemüses ohne Salat und Chips zubereitet und am nächsten Tag mit ins Büro genommen. Gibt ein prima Mittagessen!

 

Quelle: essen&trinken

 

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Müsliriegel

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Nach Energiekugeln und Fruchtschnitten waren jetzt die vom Kleinen L und der Kleinen M so geliebten Müsliriegel dran. Das tolle an selbstgemachten Riegeln ist ja, dass man sich die Zutaten selbst aussuchen kann…

Eine unserer ersten „Kreationen“ war deshalb „Erdbeer-Joghurt-Weiße Schokolade“, basierend auf dem Lieblingsmüsli vom Kleinen L und Großen M. Mein Favorit war „Schoko-Nuss“, ganz klassisch.

Die Zutaten könnt Ihr frei zusammenstellen! Wichtig ist nur das Verhältnis von losen Bestandteilen (Nüsse, Flocken etc.) zu denen, die die Verbindung herstellen – dem „Kleber“ (Butter, Zucker, Sirup, Honig etc.). Es sollte etwa 2:1 sein. Falls Euer Lieblingsmüsli bereits Zucker enthält, könnt Ihr die Zuckermenge aus dem Rezept etwas reduzieren!

Das Auge isst bekanntlich mit. Deshalb war den Kindern das Topping der Riegel fast genauso wichtig, wie die Zutaten. Es sollte auf jeden Fall weiße Schokolade sein…

Zutaten:
150g Nüsse (Mandelblättchen, gehobelte Haselnüsse, Kokosraspel o.ä.)
50g Trockenfrüchte, klein gewürfelt
75g kernige Getreideflocken
50g Cereals (Rice Crispies, Cornflakes o.ä.)

50g Butter
50g Zucker (dunkler Rohrzucker)
50g Sirup (Ahornsirup, Zuckerrübensirup o.ä.)
25g Honig
Vanille, Salz
Topping (weiße oder braune Schokotröpfchen, Kuvertüre o.ä.)

Zubereitung:
Eine Lasagneform mit Backpapier auslegen. Nüsse und Flocken in einer Pfanne oder im Ofen ca. 10 Minuten anrösten, dabei öfters umrühren. Butter, Zucker, Sirup, Honig, Vanille und Salz in einem Topf mischen, unter Rühren aufkochen.

In einer großen hitzebeständigen Schüssel alles gut mischen. Mischung in die Form geben, gut verteilen und etwas festdrücken. Auf die noch warme Masse die Schokotröpfchen streuen, so dass sie noch leicht anschmelzen. Im Kühlschrank fest werden lassen.

Auf ein Schneidebrett stürzen und mit einem scharfen (Brot-)Messer in Riegel schneiden. In Butterbrotpapier einschlagen und im Kühlschrank aufbewahren. Am besten noch mal in einer Dose, damit sie keine Fremd-Aromen annehmen.

Benutzt man Kuvertüre oder Schokolade für die Deko, einfach schmelzen, und auf die kalten Müsliriegel auftragen. Zum Beispiel mit einem Löffel: im dünnen Strahl vom Löffel laufen lassen, dabei quer über die Müsliriegel „wedeln“ – ergibt ein hübsches Linienmuster!

Für die „Erdbeer-Joghurt-Weiße Schokolade-Riegel“ haben wir 250g Erdbeer-Joghurt-Müsli und 100g kernige Haferflocken verwendet, sowie 75g Butter, 75g heller Zuckerrübensirup und 50g Honig, etwas Vanillezucker und Salz. Als Topping gab es natürlich die weißen Schokotröpfchen.

Für die nussige Variante: 50g gehobelte Mandeln, 50g gemahlene Haselnüsse, 50g ganze Haselnüsse, 50g Kokosflocken, 100g 5-Korn-Flocken von Allnatura und 50g Vollkorn-Cornflakes, klebende Zutaten wie oben angegeben.

Bei Schoko-Müsliriegeln habe ich einige Schokotropfen unter die heiße Masse gerührt, um sie braun zu färben, dann etwas abkühlen lassen. Weitere Schokotropfen erst bei Erreichen der Zimmertemperatur einrühren (wer mag kann jetzt auch zerkleinerte Bananenchips zufügen) und sofort in die Form streichen. Noch ein paar Schokotropfen zur Deko drüberstreuen und gut andrücken.

Viel Spaß beim Experimentieren!

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Quelle: Das Rezept habe ich, wie immer, im Internet gefunden, mir aber leider nicht notiert, wo…

Falafel

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Zugegeben, meine Meinung zu Falafeln ist eher ambivalent. Hier im hamburger Schanzenviertel gibt es ein paar Läden, die wirklich gute Kichererbsenbällchen machen, cremig und herzhaft. Leider sind meine anderen Versuche, leckere Falafel zu erstehen, bisher kräftig in die Hose gegangen. Meistens ziemlich fade und vor allem trocken… wird immer mehr im Mund…

Durch einen Zufall und mutiges Probieren sind mein Testesser (Großer M) und ich hinter das Geheimnis der Konsistenz der kleinen Bällchen gekommen: Ich habe sie für eine Feier zubereitet. Neues Rezept, deshalb haben wir sie kurz probiert, bevor ich sie eingepackt habe. Frisch frittiert waren die Falafel herzhaft, außen knusprig und innen cremig – whow! Wirklich lecker!
Und dann die Enttäuschung: nur zwei Stunden später standen die Bällchen auf dem Buffet, nicht mehr knusprig und leider auch ein wenig trocken. Da half auch ganz viel Dip nicht mehr. Schade!
Aber zumindest ist es jetzt klar: Falafel muss man einfach frisch frittiert sofort essen!

Zutaten:
200g Kichererbsen (über Nacht in reichlich Wasser eingeweicht)
200g (Abtropfgewicht) weiße Bohnen aus der Dose (z.B. Butterbohnen)
1-2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
2 EL fein gehackter frischer Koriander
1-2 TL Gewürze (Kreuzkümmel, Koriander, Bockshornklee, Paprikapulver etc. frisch im Mörser zerkleinert)
1 Msp. Backpulver
1 rote Spitzpaprika
Salz, Pfeffer
erhitzbares Oliven- oder Rapsöl
ca. 100 g Sesam

Zubereitung:
Die eingeweichten Kichererbsen in ein Sieb abgießen, kalt abspülen und abtropfen lassen. Dann in einem Mixer grob zerkleinern und in eine Schüssel geben. Mit den Bohnen genauso vorgehen. Die Schalotten fein würfeln, in etwas Olivenöl anschwitzen. Knoblauch sehr fein hacken oder durchpressen, zur Schalotte geben und noch etwas weitergaren. Diesen Schritt kann man weglassen, wenn man rohe Zwiebeln verträgt und mag! 😉
Nun wird das ganze portionsweise fein püriert. Die Konsistenz ändert sich von krümelig in breiig…
Koriander, Gewürze und Backpulver zugeben, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Spitzpaprika sehr fein würfeln und ebenfalls untermischen.

In einem Topf Öl auf ca. 175°C erhitzen. Wenn man viel Zeit aber nicht viel Öl hat, kann man einen recht kleinen Topf benutzen – in jedem Fall sollte das Fett ca. 4-5 cm hoch im Topf stehen.

Mit einem Löffel golfballgroße Portionen des Teiges abteilen und mit den Händen zu Kugeln formen, in Sesam wälzen. Portionsweise frittieren. Je nach Fettmenge ca. 6-8 Bällchen auf einmal ins Fett geben. Vorsichtig mit einem Holzlöffel umdrehen. Wenn die Falafel gleichmäßig goldbraun sind, aus dem Fett heben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Und dann sofort genießen!!!

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Dazu darf ein guter Dip nicht fehlen, z.B. Joghurtsauce oder Avocadocreme!

Quelle: (abgewandelt) eatsmarter Magazin Januar 2015

Marshmallows

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Eigentlich brauchte ich Marshmallow-Creme für ein Weiße-Schokolade-Fudge. Natürlich war es Sonntagnachmittag und ich hatte KEINE Marshmallow-Creme im Haus. Unser Marshmallow-Vorrat war beim letzten Grillen geplündert worden… Was liegt da näher, als Marshmallows selbst zu machen?

Es ist wirklich super einfach und schnell!

Zutaten:
50 g Maisstärke
350 g Puderzucker
18 g gemahlene Gelatine (2 Tüten)
2 Tüten Vanillezucker
1 Prise Salz
200 ml Wasser

Zubereitung:
Stärke mit 1EL Puderzucker mischen. Die Hälfte der Mischung in eine Auflaufform oder ähnliches sieben.

Puderzucker in die Schüssel der Küchenmaschine sieben. In einem Topf Gelatine, Vanillezucker, Salz und Wasser mischen und 10 Minuten quellen lassen. Unter Rühren erwärmen bis die Flüssigkeit fast kocht. Dann zum Puderzucker geben und aufschlagen. Nach einigen Minuten ist ein fluffiger weißer Schaum entstanden, der herrlich nach Vanille duftet…
In die Form gießen und schnell mit einem geölten Spatel glattstreichen. Mit etwas Stärke-Zucker-Mischung übersieben und einige Stunden fest werden lassen. Dann aus der Form stürzen und in Stücke schneiden. Oder mit Ausstechförmchen ausstechen (Förmchen vorher kurz in Öl dippen). Auf jeden Fall sollte man die Schnittkanten noch mal mit etwas Stärke-Zuckere-Mischung bestäuben, sonst klebt alles wieder zusammen! Anschließend in Gläser, Kekstüten o.ä. verpacken und verschenken…

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Für rosa Marshmallow-Herzchen etwas rote Lebensmittelfarbe in die Masse rühren und nach dem Erstarren mit herzförmigen Keksausstechern ausstechen!

Quelle: (abgewandelt) amerikanisch-kochen.de

Startschuss

Die Entscheidung ist gefallen, das Kochbuch wird ein Blog!

Hier findet Ihr in Zukunft alles, was unsere „Einquadratmeterküche“ hergibt.
Viel Spaß beim Nachkochen und nicht vergessen: unter Kommentare dürft Ihr Euren Senf dazugeben…

Britta