Cupcakes-Hortensien

 

Zum Muttertag bekam ICH mal was gebacken. Die Große L hat sich mächtig ins Zeug gelegt und die hübschesten Cupcakes gezaubert: einen Hortensienbusch!
Sah wahnsinnig schön aus (bevor wir Kuchen-Hunger bekamen)…
Für unser Sommerfest gab es dann eine XL-Version, die auf dem Buffet echt etwas her macht.
Viel Spaß beim Nachbacken!

Dekomaterial :
Blumentopf
passende Styroporhalbkugel
grünes Geschenkpapier
Hortensienblätter oder Kunstblumen
Zahnstocher
grüne Muffinförmchen

Zutaten Cupcakes :
225 g Butter, weich
200 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
1 Pr. Salz
4 Eier
350 g Mehl
9 g Backpulver
3 g Soda (Natron)
100 g Vanillejoghurt
etwas Milch

Zubereitung Cupcakes :
Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine 12er Muffin-Form mit den grünen Förmchen auslegen.
Butter mit Zucker und Vanillezucker mit dem Mixer 5 Minuten lang schaumig schlagen. Dann auf langsamer Stufe die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und Soda mischen, sieben und unter die Buttermasse rühren. Joghurt einrühren. Etwas Milch unterrühren bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
Teig in die Förmchen füllen und ca. 20 Minuten backen (Stäbchentest!). Muffins auf dem Kuchengitter abkühlen lassen.

Zutaten Frosting (Buttercreme):
125 g Butter, weich
250 g Puderzucker
20 ml Milch, 20°C
Vanille-Butter-Aroma
Lebensmittelfarbe (Paste)

Zubereitung:
Die Butter mit Salz und Aroma im Mixer langsam verrühren, abwechselnd Puderzucker und Milch untermixen. Die Konsistenz vorsichtig (quasi tropfenweise) durch Zugabe von Milch einstellen. Dann 2 Minuten bei höchster Stufe aufschlagen.
Und jetzt die Farbe: immer einen Teil des Frostings in einer kleinen Schüssel mit etwas Lebensmittelfarbe in einen zarten blau-lila-Ton färben. In einen Spritzbeutel mit Sternaufsatz geben, an den Außenwänden verschmieren. Dann in die Mitte einen großen Klecks weißes Frosting geben, verschließen und eine Weile kühlen. Wenn Du hast, kannst Du gleich mehrere Beutel füllen, bis das Frosting verbraucht ist.

Hortensien dekorieren:
Die Kugel mit dem grünem Papier einschlagen und auf den Blumentopf setzen. Die Cupcakes mit Zahnstochern an der Kugel befestigen. Besonders die äußeren gut feststecken. Dann einzeln mit jeweils einem Farbton Frosting verzieren. Wenn das Frosting etwas angetrocknet ist mit echten Blättern oder Kunstblumen dekorieren. Fertig ist das Kunstwerk!

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Quelle: Das Große L  😉

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Burger Buns

Das Sommerfest steht an, und es soll Burger geben. Dieses Mal mit selbstgebackenen Buns. Schmecken nicht nur besser, liegen auch eindeutig besser in der Hand!
Ich habe ein wenig herumexperimentiert und verschiedene Rezepte ausprobiert. Ganz zur Freude vom kleinen M und L, meinen Test-Essern…
Buttermilch im Teig hat gute Ergebnisse geliefert. Am Ende habe ich noch das Mehl ausgetauscht und Pizzamehl benutzt, so sind die Buns weniger bröselig – ein klarer Vorteil!!!

Vorteig:
100 g Weizenmehl 550/Tipo 00
100 g Wasser
0,2 g Hefe
Verrühren und 12-16 Stunden bei 20-25°C reifen lassen.

Sauerteig:

50 g Weizenmehl 550/Tipo 00
50 g Wasser (45°C)
10 g Weizen-Anstellgut
Verrühren und 12-16 Stunden bei 20-25°C reifen lassen.

Hauptteig:
Vorteig, Sauerteig
150 ml Wasser (20°C)
125 g Buttermilch (20°C)
550 g Weizenmehl 550/Tipo 00
20 g Honig
15 g Salz
8 g Hefe
50 g Butter (20°C)
1 Ei
20 ml Milch
Sesam

Hefe im Wasser auflösen. Mehl, Vorteig, Sauerteig, Wasser, Buttermilch, Honig, Salz und Hefewasser 5 Minuten langsam kneten bis ein glatter Teig entstanden ist. Butter zugeben und 5 Minuten weiterkneten. 30 Minuten ruhen lassen.
Dann in 16 Teile (80 g) teilen und rund schleifen. Mit dem Schluss nach unten 30 Minuten abgedeckt reifen lassen.
Das Ei mit der Milch verquirlen. Teiglinge mit der Eistreiche vorsichtig einstreichen, in Sesam wälzen und auf das Backblech setzen, dabei etwas flachdrücken. Nochmal 30 Minuten garen lassen.
Ofen auf 200°C vorheizen. Die Teiglinge bei voller Gare backen, dabei gut schwaden. 17 Minuten backen bis die Buns etwas Farbe bekommen, aber nur eine dünne Kruste haben und schön saftig bleiben.
Auf dem Rost auskühlen lassen, dann in einem luftdichten Beutel aufbewahren.

Während die Patties bruzzeln Buns aufschneiden und kurz mit auf den Grill legen!
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Die Buns lassen sich hervorragend einfrieren. Nach dem Auftauen kurz anrösten und sie schmecken wie frisch gebacken…

Quelle: abgewandelt nach brotdoc.com

Dattel-Tapas (gefüllt / im Speckmantel)

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Diese kleinen Schweinereien leben von der Qualität der Datteln. Ich benutze hier nicht die festen, trockenen „Datteln ohne Stein“ aus dem Holzschälchen, sondern die persischen Datteln, die ich bei meinem (türkischen?) „Feinkostbazar“ im Kühlregal finde. Sie sind groß, halbgetrocknet und mit Stein. Sehr lecker!

Zutaten:
getrocknete Datteln
Frühstücksspeck (Bacon)
50g Frischkäse Doppelrahmstufe
1 Bio-Zitrone
Walnüsse oder Pistazien
Puderzucker

Zubereitung:
Die Datteln längs aufschneiden und vorsichtig den Kern herauslösen, ohne die Dattel zu zerreißen…
Damit ist die Hauptarbeit geschafft, der Rest geht schnell!

Die Hälfte der Datteln jeweils mit einer halben Scheibe Speck umwickeln. In einer heißen Pfanne mit der Nahtstelle nach unten anbraten, bis der Speck dort kross ist und die Naht verschweißt. Dann wenden und von allen Seiten braun braten. Aus der Pfanne nehmen.

Für die Füllung der anderen Hälfte den Frischkäse mit etwas abgeriebener Zitronenschale und ein paar Tropfen Zitronensaft mischen und nach Geschmack mit etwas Puderzucker süßen. In jede Dattel etwa einen halben Teelöffel von der Frischkäsecreme drücken und die Dattel wieder halb zudrücken. Mit einer längs halbierten Walnuss oder einer Pistazie garnieren.

Die Dattel abwechselnd auf einem Teller anrichten.

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Beim Anrichten nicht vergessen zu probieren oder sich selbst ein paar Datteln zur Seite zu stellen! Erfahrungsgemäß sind sie so schnell weg, dass man nichts abbekommt…

Ligurischer Kartoffelsalat à la Tarik Rose

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Klassischer Kartoffelsalat ist mir im Sommer irgendwie zu schwer… Da ist mir der „ligurische“ zum Steak lieber. Junge Kartoffeln, begleitet von knackigem Gemüse und kräftig gewürzt. Gefunden bei den Beef Buddies, ergänzt um ein paar frische Tomaten und braune Champignons – perfekt!

Zutaten:
1 kg kleine, junge Kartoffeln (Drillinge)
2 Paprika (1x rot, 1x gelb)
1 Fenchelknolle
3 Schalotten
4 Knoblauchzehen
2 Zucchini
200g Kirschtomaten
200g braune Champignons
100g Taggiasche Oliven (ligurische Oliven)
100g getrocknete Tomaten in Öl
erhitzbares Olivenöl

3 EL Balsamicoessig
2 EL gutes Olivenöl
1 TL klassischer Senf mit Körnern
Fenchelgrün
Petersilie
Schnittlauch
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Die Kartoffeln in Salzwasser kochen, abgießen und pellen.

Das frische Gemüse gründlich waschen. Die Paprika in Streifen schneiden, den Fenchel erst länges halbieren, dann längs in Streifen schneiden, die Schalotten und Knoblauchzehen abziehen und halbieren, die Zucchini halbieren und in Stücke schneiden, die Kirschtomaten halbieren. Pilze abwischen, den Stil kürzen und halbieren oder dritteln. In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen und das Gemüse darin nacheinander scharf anbraten und bissfest garen. In einer großen Schüssel mit den Kartoffeln, Oliven und getrockneten Tomaten mischen.

Für das Dressing Essig, Öl und Senf mischen. Fenchelgrün, Petersilie und Schnittlauch kleinhacken und unterrühren, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Dressing mit dem Gemüse mischen und lauwarm servieren.

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Schmeckt am besten zu kräftigem, scharf gebratenen Fleisch, gerne Entrecote, aber auch Lamm. Reste kann man kurz in der Pfanne anbraten, sie schmecken aber genauso gut kalt.

Quelle: http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/28973162/1/data.pdf

 

Ravioli mit Hähnchenfüllung

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Nicht gerade fast food, aber hmmmm, es lohnt sich! Mudderns Nudelmaschine steht seit ihrem vorletzten Umzug in meinem Keller, und wird viel zu selten genutzt. Schade eigentlich, aber man braucht halt doch etwas Zeit  und Ruhe, um gefüllte Pasta selbstzumachen. Dazu kommt noch, dass Nudelei und Nudelfrauen auf den hamburger Wochenmärkten wirklich super leckere, immer neue Nudelkreationen anbieten, und das ist so schön schnell und lecker…
Als Ausgleich zur Arbeit, die wir in die Nudeln stecken, gibt es eine ruck-zuck-fertige Sauce dazu. Probiert es aus!
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Zutaten:

250 g Mehl (italienisches Nudelmehl von Andronaco)
3 Eier
1 EL Ölivenöl

150 g Hähnchenbrust
50 g Prosciutto, hauchdünn geschnitten
2 Salbeiblätter
1/2 Knoblauchzehe
100 g Ricotta
2 EL frisch geriebener Parmesan
1 Ei
1 Eigelb zum Bestreichen (mit etwas Wasser verquirlt)

1 Zwiebel (fein gewürfelt)
2 EL erhitzbares Olivenöl
2 EL Tomatenmark
100 ml Geflügelfond
500 ml passierte Tomaten
Basilikum

Salz, Pfeffer, Parmesan

Zubereitung:

Nudelmehl in eine Schüssel sieben, mit etwas Salz sowie Eiern und Öl  verkneten, bis der Teig weich und elastisch ist. Das kann etwa 5 Minuten dauern, also überlasse ich diesen Teil der Arbeit meinem Küchenhelfer…
Dann forme ich eine Teigkugel, öle sie ein, wickelen sie in Folie und lasse sie eine Weile ruhen.

Für die Füllung das Fleisch sehr klein schneiden, ebenso den Schinken und den Salbei. In einen Mixer geben und sehr fein pürieren. Den Knoblauch durch eine Knoblauchpresse drücken und dazugeben. Ricotta, Parmesan und Ei unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Nudelteig mit dem Nudelholz ausrollen. In Streifen schneiden und mit der Nudelmaschine Stufe für Stufe dünner ausrollen. Etwa die mittlere Einstellung sollte ausreichen (ca. 1/2 mm). Jetzt könnt ihr den Aufsatz für gefüllte Nudeln auf die Maschine schrauben, oder besser: es sein lassen! Das wird eine riesen-Sauerei… Ich nehme lieber eine Nudelform, es geht aber auch ganz ohne. Also: einen Streifen Nudelteig auflegen, etwa 1 TL der Füllung in jede Vertiefung der Form drücken, Nudelteig mit Eigelb bestreichen. Einen weiteren Streifen Teig auflegen, dabei die Luft herausdrücken. Mit dem Nudelholz über die Form rollen, bis sich die Nudeln trennen. Alle Nudeln vorbereiten. Ihr könnt zum Besipiel auch Rechtecke schneiden, füllen, Ränder bestreichen, zusammenklappen und die Ränder mit einer Gabel verschweißen. Vor dem Kochen etwas antrocknen lassen.

Währenddessen in einem Topf Zwiebeln in Olivenöl glasig dünsten, Tomatenmark kurz mitbraten, mit Fond ablöschen. Die Passata zugeben, aufkochen. Basilikum kleinschneiden, zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen vom Herd nehmen und etwas ziehen lassen.

Einen gr0ßen Topf mit Salzwasser nur leicht köcheln lassen, Nudeln bissfest kochen, vorsichtig abgießen und gut abtropfen lassen. Mit der Tomatensauce servieren.

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Sehr gut passt auch eine Walnußbutter: einige Walnüsse in der Pfanne rösten, abkühlen lassen und kleinhacken, Butter schmelzen und Nüsse zugeben, über die Nudeln träufeln, salzen.

Poppy Seed Cake

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Happy Birthday to me…

Zum 100. Blogeintrag darf es ruhig eine kleine Torte geben, aber nur eine ganz kleine! Also habe ich am Sonntag nach dem Frühstück schnell ein paar Blogs durchstöbert, nicht so ganz das richtige gefunden, aus 1000 Informationen ein Rezept zusammengeschrieben, meinen Küchenhelfer angeworfen und einen Zitronen-Mohn-Kuchen mit Frischkäse-Frosting gezaubert. Herrlich!

Den würde ich am liebsten mit Euch allen teilen!!!

Zutaten:
60 g Mohn
60 ml Milch
1 Bio-Zitrone
150 g Butter
200 g Zucker
¼ TL Vanillezucker
4 Eier (M)
60 ml Orangensaft
250 g Weizenmehl (550er)
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

125 g Puderzucker
125 g Butter
200 g Frischkäse
4 EL Zitronensaft

Zubereitung:
Mohn vorbereiten: Körner im Mörser leicht anstoßen, mit der Milch aufkochen und 1 Stunde quellen lassen. Ofen auf 175°C vorheizen.

Schale von der Zitrone abreiben (wirklich nur das Gelbe!), danach den Saft auspressen. Weiche Butter mit Zucker aufschlagen, Vanillezucker und 2 TL Zitronenschale zugeben. Dann die Eier einzeln untermixen. Mohn-Milch und Orangensaft einrühren. Mehl, Salz und Backpulver sieben und mischen, zugeben und mixen.

Den Boden einer 26cm-Springform mit Backpapier beziehen, Seiten einfetten. Teig einfüllen und durch leichtes Klopfen verteilen.
Etwa 35 Minuten backen, Stäbchentest! 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Rost stürzen und auskühlen lassen. Horizontal aufschneiden.

Für das Frosting erst Puderzucker und Butter cremig aufschlagen, dann Zitronensaft und Frischkäse einrühren. Die Hälfte des Frostings auf den unteren Boden streichen, Deckel auflegen und restliches Frosting aufstreichen. Jetzt noch etwas Deko: ein wenig Mohn, Zitronenzesten oder (zur Feier des Tages) ein paar Silberkügelchen… fertig!

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Warum ein englischer Titel? Poppy Seed klingt doch einfach nach guter Laune, oder?

juhu: 100 Rezepte online!!!

100 Rezepte im Blog, das müssen wir feiern!
Zeit für etwas Neues, Zeit für eine neue Kategorie:

Besserwisser!

Ich war in den letzten Jahren auf so vielen schönen Veranstaltungen, habe so viele Kochbücher und Blogs gelesen –  das muß ich unbedingt mit Euch teilen… Leider passt das aber nicht in die alten Kategorien, deshalb erfinde ich jetzt eine neue: Besserwisser. Eigentlich sollte sie „Klugscheißer“ heißen, aber, naja, sagt man halt nicht am Tisch!

Hier werden ab jetzt Beiträge zu allgemeinen Themen rund ums Essen gepostet. Meine Ideen zur Qualität von Lebensmitteln, Bezugsquellen, regionalen Märkten und Veranstaltungen…

Viel Spaß beim Lesen, und wie immer: schreibt mir gerne Kommentare, schickt mir Veranstaltungshinweise, sagt mir wo es was gibt und: nehmt es nicht zu ernst. Alles Geschmackssache!!!

Liebe Grüße, Britta

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die Große L., eat&style 2014 – bester Auerochsenburger ever, by Tarik Rose (Beef Buddies)