Rumkugeln

2013-03-22_0122-web

Es bedurfte viel guter Zurede, das Hexenhäuschen endlich abreißen zu dürfen… Mitte Januar war es dann auch wirklich völlig ausgetrocknet. Für Lebkuchentiramisu nicht besonders geeignet!
Die Fahndung hat Rezepte für Rumkugeln ausgespuckt. Prima, ich liebe die Dinger! Ich mag auch Rum, aber 6 (!) Esslöffel auf 150g Kuchenreste – whow! Ich habe es drastisch reduziert, trotzdem noch ziemlich rummig – hicks…

Zutaten:
200g Lebkuchenreste vom Hexenhäuschen… oder Kuchenreste, Kekse etc.
50ml lauwarme Milch, Sahne oder Saft
2 EL Rum
150g Zartbitterschokolade, Schokoweihnachtsmannreste oder Kuvertüre
Zucker nach Bedarf
Schokostreusel

Zubereitung:
Die Schokolade im Wasserbad langsam schmelzen. Währenddessen den Lebkuchen kleinschneiden oder zerbröseln. Mit der Milch und dem Rum mischen, ggf. etwas Zucker hinzufügen. Unser Lebkuchen bestand ja quasi nur aus Butter und Honig und war sehr würzig. Wenn ihr Kekse benutzt, vielleicht etwas Butter und Honig hinzufügen. Dann die geschmolzene Schokolade einrühren.

Jeweils einen Teelöffelvoll Teig zu einer Kugel formen und in reichlich Schokostreusel rollen. Nochmal kurz in den fettigen Händen rollen, damit die Streusel gut ankleben und die Kugeln schön glänzen. Abkühlen lassen, fertig!

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Die Rumkugeln sollten sich im Kühlschrank (wg. der Milch) theoretisch ein paar Tage halten, praktisch halten sie nur bis zum nächsten Kaffee…

Energiekugeln

2013-03-21_0109-web

Wenn ich nach einem erholsamen Tag im Büro ins Auto springe, um die lieben Kleinen abzuholen, erinnert mich meist mein Magen daran, dass das Frühstück eine halbe Ewigkeit her ist, und für ein Mittagessen doch keine Zeit war. Fruchtschnitten und Energiekugeln aus dem Bioladen nebenan retten mich regelmäßig aus dem Nachmittagstief. Weil mir der kleine L und die kleine M die Dinger auch gerne wegfuttern, haben wir einen ganz schön hohen Verbrauch… Also machen wir sie doch mal selbst!
Ich persönlich bin begeistert, den Kids sind sie noch nicht nah genug am „Original“ – die Oblaten fehlen!

Zutaten:
50g Haferflocken (fein)
2 EL Apfelsaft
75g getrocknete Datteln
30g getrocknete Äpfel
30g Haselnüsse
50g Mandeln
20g Rosinen
1-2 EL Honig
2 EL Sesam
Salz

Zubereitung:
Haferflocken (oder andere zarte Getreideflocken) mit dem Saft mischen und etwas ziehen lassen. 5 Mandeln für die Deko beiseitelegen, restliche Mandeln abziehen und mit den Haselnüssen im Blitzhacker zerkleinern. 2 EL Nussmehl beiseite stellen. Die Datteln entkernen und zerkleinern, zu den Mandeln geben, ebenso die Äpfel. Zusammen fein zerkleinern, dann die Haferflockenmischung, Honig und eine Prise Salz zugeben und alles zu einer glatten Masse mixen.

Wir haben den Sesam geröstet. Der kleine L hat es nicht geglaubt, dass der dann anders schmeckt und musste deshalb kosten: vor dem Rösten schmeckte er „nicht so meins“ (bitter), nach dem Rösten „schon besser“ (eher nussig).

Die Kugeln durfte ich dann alleine formen, der kleine L hat sich verdrückt, ihm war das zu klebrig und matschig… Mit nassen Händen ging es aber ganz gut: Zuerst 5 Stück, die dann in Sesam gerollt wurden, dann 5 Stück, die ich in den gemahlenen Nüssen gerollt und mit einer Mandel dekoriert habe. Dann die Rosinen unter die restliche Masse kneten und nochmal 5-6 Kugeln formen.

Die Energiekugeln einige Stunden ziehen und trocknen lassen. Danach halten sie sich in einer Keksdose einige Tage. Im Kühlschrank länger, aber dort könnten sie fragwürdige Aromen annehmen…

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Jetzt ist Eure Fantasie gefragt! Eigentlich eignet sich jede Art Nüsse und jedes Trockenobst, ich werde mal Cranberries und Cashewnüsse ausprobieren. Und Oblaten!