Avocadocreme

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Unglaublich, dass ich die noch nicht gepostet habe: Avocadocreme ist doch unser Dienstags-Klassiker! Da gibt es nämlich Schnittchen. Superlecker: getoastetes Graubrot mit Käse und Avocadocreme (frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer nicht vergessen)!
Avocadocreme lässt sich leider schlecht einplanen. Man muss sie halt machen, wenn es gerade beim Obstmann schön reife Avocados gibt! Das „Liegenlassen bis sie reif ist“ hat sich irgendwie nicht bewährt: entweder bin ich zu ungeduldig und schneide sie schon an, wenn sie noch zu hart ist (dann schmeckt sie im besten Fall nach nichts), oder sie wird reif, ist dann aber meist innen schon braun gefleckt…
Ach, und lasst Euch lieber nicht dazu hinreißen, Frischkäse „light“ zu benutzen… zum einen sagt ein Blick auf dessen Zutatenliste schon alles (!), zum anderen schmeckt es einfach nicht! Wenn es unbedingt fettarm sein soll: die Hälfte des Frischkäses durch Quark ersetzen. Schmeckt ok.

Zutaten:
200g Doppelrahmfrischkäse (pur!)
1 sehr reife Avocado
1-2 EL Zitronensaft
1-2 frische Knoblauchzehen (sehr fein gewürfelt)
½ Bund glatte Petersilie (fein gehackt)
Salz, Pfeffer, Chili

Die Avocado halbieren und mit dem Löffel auskratzen. Sofort im Mixer mit etwas Zitronensaft pürieren. Knoblauch und Petersilie zufügen und gründlich pürieren. Dann den Frischkäse untermixen und mit Zitronensaft, Salz, schwarzem Pfeffer und ggf. etwas Chili abschmecken. Fertig!

 

Wer die Petersilien- und Knoblauchstückchen nicht mag, püriert zuerst diese mit etwas Zitronensaft zu einer glatten Paste, fügt dann die Avocado und anschließend die restlichen Zutaten hinzu – das ergibt eine sehr feine Creme.

Lachstatar auf Mango-Avocado-Salat

Hab mal wieder mein altes Mälzer-Kochbuch aus dem Regal geholt: Born to cook 2.  Und tatsächlich waren noch Rezepte drin, die ich noch nicht nachgekocht hatte. Also, ran an den Herd. Obwohl: der blieb heute kalt: es gab Ceviche.

Dabei wird der Fisch nicht erhitzt, sondern in Limettensaft mariniert. Leider konnte ich keine Dorade „zum roh essen“ auftreiben, der Fischhändler hatte nur noch Lachs in Sushiqualität. War trotzdem lecker, nicht ganz so besonders halt… Dafür bot der Lachs optisch einen schönen Kontrast zur Avocado!

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Zutaten:

200g Lachsfilet oder Dorade
2 Limetten, ausgepresst
2 EL mildes Olivenöl
2 Frühlingszwiebeln
1/2 Mango
3 Stängel glatte Petersilie oder Koriander
1 reife Avocado
Salat für die Deko
Salz, Pfeffer, Chili

Zubereitung:

Den Fisch fein würfeln, in einer kleinen Schüssel mit dem Limettensaft (1 EL aufheben) und 1 EL Olivenöl mischen, salzen und pfeffern. Im Kühlschrank etwa eine Stunde marinieren.

Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Mango und Avocado fein würfeln. Alles mit 1 EL Olivenöl, 1 EL Limettensaft, Salz und Pfeffer mischen, mit Chili abschmecken. Petersilie fein schneiden und vorsichtig untermischen.

Jetzt nur noch anrichten: einen großen Teller mit etwas Salat garnieren, einen größeren Edelstahlring (ca. 12cm) darauf platzieren. Zur Hälfte mit der Mango-Avocado-Mischung füllen und leicht andrücken. Den Fisch abtropfen lassen, in den Ring geben und auch leicht andrücken. Den Ring vorsichtig abheben. Mit gemahlenem schwarzem Pfeffer und Petersilie bestreuen, etwas Marinade darüberträufeln, fertig.

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Quelle: Born to cook 2, Tim Mälzer