Linsensuppe mit Feigen und Feta

Das Große L hat offensichtlich auch Spaß an Küchen-Experimenten: dieses Rezept habe ich von ihr bekommen. Eigentlich gehört eine ordentliche Portion frischer Koriander dazu, aber außer mir mag den der leider niemand…

Hier meine leicht abgewandelte Version, den Link zum Originalrezept findet Ihr unten.

Zutaten:
220 g Beluga Linsen (getrocknet)
100 g rote Linsen (getrocknet)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 Stangen Staudensellerie mit Grün
1 große Mohrrübe (ca. 200 g)
2 große Fleischtomaten
4 Feigen
1 EL Ras el Hanout (ersatzweise 1 TL gemahlener Kreuzkümmel)
2 Lorbeerblätter
1 Liter Gemüsefond
1 Bio-Zitrone
1/2 Bund Koriander, wer mag
200 g Feta oder Schafskäse
Cayennepfeffer oder Chiliflocken
Salz,Pfeffer
erhitzbares Olivenöl

Zubereitung:
Die Linsen abspülen und in Wasser einweichen. Zwiebel und Möhre fein würfeln (ca. 5 mm groß), Knoblauch sehr fein würfeln. Selleriestangen in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden. In einem großen Topf 1-2 EL Olivenöl erhitzen, Zwiebeln darin glasig dünsten. Knoblauch, Sellerie und Möhre zufügen und mit andünsten.
Die Tomaten und eine der Feigen würfeln und zugeben. Mit 1 EL Ras el Hanout und einer Prise Cayennepfeffer bestreuen, Linsen abgießen und zugeben. Die Zitrone abreiben und auspressen. Zitronenabrieb, Lorbeerblätter und Fond zufügen und etwa eine halbe Stunde kochen, bis die Linsen gar sind.
Suppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und etwas ziehen lassen (gerne auch bis zum nächsten Tag im Kühlschrank).
Feta würfeln, restliche Feigen in Spalten schneiden. Koriander abspülen und grob hacken.

Suppe mit Feta, Feigen und Koriander bestreut servieren.

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Hat sogar dem Kleinen M geschmeckt… und am nächsten Tag haben wir die Linsen statt Hackfleisch mit in den Wrap gewickelt. Sehr lecker!

Quelle: Brigitte

Scharfe Nudeln

Der Kleine L. wollte mal wieder was scharfes Essen… also haben wir „scharfe Nudeln“ gegoogelt. Neben den schärfsten Nudeln der Welt (aus der Tüte) fanden wir etliche asiatische Rezepte (aus echten Zutaten). Geeinigt haben wir uns auf ein Rezept mit Hähnchenfleisch und Pilzen. Ab zum Einkaufen. Wobei uns eigentlich nur die wenigen frischen Zutaten fehlten, und die Nudeln. Und da standen wir vor dem Problem: es gab Ramen-Nudeln nur als eingeschweißte, vorgekochte Version. Ich habe mich überreden lassen, sie trotzdem zu kaufen und erstaunlicherweise waren die Nudeln gar nicht schlecht!

Zutaten:
180 g Ramen (oder die doppelte Menge frische Nudeln)
250 g Hähnchenhackfleisch
1 Schalotte
6 Shitake Pilze
250 g Champignons
2 Kräutersaitlinge
2 Frühlingszwiebeln
2 Chilischoten, mittelscharf
2 cm Ingwer
1 EL Tahin (Sesampaste)
1 Knoblauchzehe
150 ml Hühnerfond
30 g Erdnüsse, geröstet, nicht gesalzen
Sesamöl, geröstet
Hoisinsauce, Sojasauce, Chilipulver
5-Gewürze-Pulver (Pfeffer, Zimt, Anis, Fenchel, Nelke)
Öl zum Braten (z.B. Kokosöl)

Zubereitung:
Pilze putzen und würfeln. 1 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Pilze darin anbräunen, salzen und ca. 10 Minuten braten bis sie gar sind. Aus der Pfanne nehmen und warm stellen.
Knoblauch fein hacken, Ingwer ebenso. Chilischoten in Ringe schneiden. Je nach gewünschter Schärfe die Kerne entfernen. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, etwas davon für die Deko aufbewaren.
1 Tl Öl in die Pfanne geben, Knoblauch, Ingwer, Chili und Frühlingszwiebeln darin anbraten. Aus der Pfanne nehmen.
1 EL Öl in der Pfanne erhitzen, Schalotte würfeln und darin andünsten. Hack zugeben und krümelig anbraten.
Tahin mit 2 EL Sojasauce glattrühren. 2 TL Hoisinsauce, jeweils 1/2 TL Chiliflocken, Sesamöl und 5-Gewürze-Pulver einrühren. Über das Fleisch geben, Gemüse ebenfalls zugeben und untermischen. Hühnerfond zugeben und köcheln lassen.
In der Zwischenzeit Wasser zum Kochen bringen und die Nudeln nach Packungsanweisung garen.

Nudeln mit der Sauce mischen und mit Frühlingszwiebeln, Erdnüssen und Chilisauce garniert servieren.

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Der kleine L. war begeistert. Der Schärfegrad ist allerdings noch steigerungsfähig…

Quelle (wie immer habe ich das Rezept etwas abgewandelt): Yasilicious

Avocadocreme

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Unglaublich, dass ich die noch nicht gepostet habe: Avocadocreme ist doch unser Dienstags-Klassiker! Da gibt es nämlich Schnittchen. Superlecker: getoastetes Graubrot mit Käse und Avocadocreme (frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer nicht vergessen)!
Avocadocreme lässt sich leider schlecht einplanen. Man muss sie halt machen, wenn es gerade beim Obstmann schön reife Avocados gibt! Das „Liegenlassen bis sie reif ist“ hat sich irgendwie nicht bewährt: entweder bin ich zu ungeduldig und schneide sie schon an, wenn sie noch zu hart ist (dann schmeckt sie im besten Fall nach nichts), oder sie wird reif, ist dann aber meist innen schon braun gefleckt…
Ach, und lasst Euch lieber nicht dazu hinreißen, Frischkäse „light“ zu benutzen… zum einen sagt ein Blick auf dessen Zutatenliste schon alles (!), zum anderen schmeckt es einfach nicht! Wenn es unbedingt fettarm sein soll: die Hälfte des Frischkäses durch Quark ersetzen. Schmeckt ok.

Zutaten:
200g Doppelrahmfrischkäse (pur!)
1 sehr reife Avocado
1-2 EL Zitronensaft
1-2 frische Knoblauchzehen (sehr fein gewürfelt)
½ Bund glatte Petersilie (fein gehackt)
Salz, Pfeffer, Chili

Die Avocado halbieren und mit dem Löffel auskratzen. Sofort im Mixer mit etwas Zitronensaft pürieren. Knoblauch und Petersilie zufügen und gründlich pürieren. Dann den Frischkäse untermixen und mit Zitronensaft, Salz, schwarzem Pfeffer und ggf. etwas Chili abschmecken. Fertig!

 

Wer die Petersilien- und Knoblauchstückchen nicht mag, püriert zuerst diese mit etwas Zitronensaft zu einer glatten Paste, fügt dann die Avocado und anschließend die restlichen Zutaten hinzu – das ergibt eine sehr feine Creme.