Dinkel-Vollkornbrot mit Buttermilch

Diese simple Vollkornbrot kann man auch einfach nur zusammenmischen und in den kalten Ofen stellen. Nach 2 Stunden bei 180°C hat man ein leckeres Vollkornbrot. Fertig.
Durch das Quellen der Zutaten (Quellstück 1 und 2) bekommt man allerdings eine schönere Textur und das Brot hält lange frisch!
Das Rezept ist quasi ein Plötzblog-Klassiker, ich habe es nur geringfügig verändert:

Quellstück 1
300 g Dinkelvollkornmehl
300 g Buttermilch
15 g Salz
mischen und 12 Stunden im Kühlschrank quellen lassen

Quellstück 2
40 g Leinsamen
20 g Sesam
40 g Sonnenblumenkerne
50 g Dinkelflocken grob
150 g Buttermilch
mischen und 12 Stunden im Kühlschrank quellen lassen

Hauptteig
300 g Dinkelvollkornmehl
6 g Frischhefe (oder 3 g Trockenhefe)
50 g Buttermilch
65 g Wasser, lauwarm
1 TL Rübensirup oder Gerstenmalz
Sonnenblumenkerne zum Ausstreuen der Form

Zubereitung
Quellstücke und alle Zutaten des Hauptteiges 5-10 Minuten in der Maschine kneten. Dann zu einer Rolle formen und in die gefettete und mit Sonnenblumenkernen ausgestreute Backform legen. Mit Sonnenblumenkernen betreuen und etwas festdrücken. Abdecken und 12 Stunden im Kühlschrank reifen lassen.

Bei Zimmertemperatur anspringen lassen, Ofen vorheizen auf 200°C. Form in den Ofen stellen, schwaden. Auf 180°C fallend 90 Minuten backen. Dann gut auskühlen lassen und verpacken. Vor dem Anschnitt möglichst einen Tag durchziehen lassen.

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Quelle: plötzblog (Lutz Geißler)

Dinkelkruste

Der Brotdoc hat ein neues Rezept gebloggt, dem es nichts hinzuzufügen gibt. Ich habe die Zutaten auf meine Formgrößen angepasst (hier: 1-kg-Gärkörbchen lang) denn ich hatte mal keine Lust auf Backen im Topf. Die Brote werden zwar immer super, aber die Form finde ich etwas schwierig…

Dinkel habe ich ja reichlich dank unserer Mitgliedschaft in der SoLaWi Kattendorfer Hof! Da die Mühle im Hofladen leider nur sehr grob mahlt, kaufe ich ein 1050er Dinkelmehl von der Drax Mühle dazu. Dort bekomme ich nicht nur tolle Mehle mit guten Backeigenschaften, sondern fast alle erdenklichen Mahlgrade auch in Bio-Qualität.

Sauerteig:
100 g Dinkelvollkornmehl
100 g Wasser (warm)
50 g Anstellgut vom Dinkelsauerteig

Verrühren und bei 24-26°C 12 Stunden gut abgedeckt stehen lassen. Wie immer vor dem Weiterverarbeiten 50 g abnehmen und im Kühlschrank aufbewahren (als Anstellgut fürs nächste Mal).

Autolyseteig:
200 g Dinkelmehl 1050
165 g Dinkelvollkornmehl
200 g Weizenmehl 550 (noch besser: Manitiba-Mehl)
350 g Wasser 30°C (bei Manitoba-Mehl 375 g)

Gründlich vermischen und abgedeckt 3-4 Stunden zur Autolyse stehen lassen. Ich mische den Autolyseteig schon in der Knetschüssel meiner KitchenAid, wenn ich sie in der Zwischenzeit nicht benötige.

Zutaten Hauptteig:
200 g Sauerteig
1-5 g Hefe (wenn der Sauerteig nicht triebstark ist, etwas mehr)
Autolyseteig
14 g Salz

Zubereitung:
Hefe mit etwas Sauerteig glattrühren (auflösen), dann alle Zutaten etwa 5 Minuten verkneten. 2 Stunden in einer geölten Teigwanne reifen lassen, dabei alle 30 Minuten strecken und falten.
Im Anschluss in etwas Mehl kurz langwirken, in ein gut gemehltes 1-kg-Gärkörbchen (Schluß nach oben)  oder eine geölte 1-kg-Kastenform geben (Schluss nach unten, Oberfläche gut anfeuchten) und mindestens 1 Stunde abgedeckt gehen lassen. Ich gehe auch bei diesem Brot nicht bis zur vollen Gare, damit der Teig noch etwas Ofentrieb hat. Laut Brotdoc ist auch eine Stückgare von 12-16 Stunden bei 5°C möglich, habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Ofen rechtzeitig mit Backstein auf 210°C vorheizen. Teig vorsichtig aus dem Gärkörbchen auf den Stein stürzen (rollen) und gut schwaden. Bei Backen in der Form benötigt man keinen Backstein. Dann die Oberfläche noch mal gut anfeuchten, Form auf das Rost in den Ofen stellen und schwaden.

60 Minuten auf 200°C fallend backen, evtl. noch mal 5 Minuten ohne Form ausbacken.

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Einfach aber überzeugend!

Quellen: brotdoc

Dinkeltoast

Unser geliebtes Graubrot habe ich inzwischen in so vielen Variationen gebacken… und alle waren lecker. Je heller das Brot, desto besser kommt es bei den Kids an. Ist leider so.
Die Dinkelvariante gefällt mir persönlich am besten, ich mag den nussigen Geschmack.

Vorteig:
150 g Dinkelvollkornmehl
150 g lauwarmes Wasser (unser recht grobes Mehl nimmt etwas weniger Wasser auf)
1 TL Dinkelsauerteig oder 2 g Hefe

Zutaten vermischen und 12-18 Stunden fermentieren lassen

Quellstück:
150 g Dinkelvollkornmehl
150 g Wasser
17 g Salz

Zutaten vermischen und 12-18 Stunden quellen lassen

Zutaten Hauptteig:
200 g Dinkelmehl 630
200 g Dinkelmehl 1050
20 g Zucker
4 g Trockenhefe
10 g Weizenmalzmehl
170 g kalte Milch
75 g kalte Butter

Zubereitung:
Einen EL Mehl für die Arbeitsfläche zur Seite stellen. Die trockenen Zutaten mischen, Vorteig, Quellstück und Milch zugeben, 2 Minuten kneten. Dann die Butter stückchenweise zugeben und 5 Minuten unterkneten. 45 Minuten ruhen lassen.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche strecken und falten, dann in zwei Teile teilen. Zwei Stränge wirken, miteinander verdrehen (flechten). In eine Toastbrotform geben, dabei die Ende etwas zusammenschieben. Der Teig sollte gleichmäßig in der Form liegen und an allen Stellen etwa gleich dick sein.
Ich benutze immer noch meine 1,5 kg Toastform aus Blauglanzblech, für die ich ein Dauer-Backpapier zugeschnitten habe, damit der Toast nicht anbackt. Einfetten funktioniert aber auch. Jetzt mit Deckel etwa 30-40 Minuten bei Raumtemperatur oder etwas wärmer zur Gare stehen lassen. Die Form sollte bis ca. 1 cm unterhalb des Randes gefüllt sein.
Ofen auf 210°C vorheizen. Deckel auflegen und die Form mittig in den Ofen stellen. Nach 10 Minuten auf 190°C reduzieren und weitere 40 Minuten backen.

Nach der Backzeit sofort aus der Form stürzen, Backpapier abziehen und abkühlen lassen. Danach kann man es in Wachstuch oder einer Gemüsetüte (diese dünnen, gelochten Plastikbeutel) etwa eine Woche aufbewahren.

Kräftig getoastet schmeckt das Brot am besten!

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Quelle: brotdoc

Omas Nussbrot

Das derzeitige Lieblingsbrot des Kleinen L. ist Nussbrot. Es müssen richtig viele Nüsse drin sein! Das Rezept stammt von Oma A., die es immer frisch backt, wenn wir zu Besuch kommen. Wir lieben es dann mit Käse, Mettwurst oder Nutella, je nach Tageszeit.
Wenn Oma A. Brot backt, dann wandern gleich zwei große Laibe (2-kg-Formen) in den Ofen. So lohnt sich der Aufwand. Vor allem braucht man Zeit, um dieses tolle Brot zu backen…
Ganz wichtig ist das Timing. Hat der Teig nicht genug Gare, ist er zu kompakt, hat er Übergare (Super-GAU) fällt er beim Backen zusammen. Fazit: ich backe das Nussbrot nur am Wochenende, da ich den Teig noch nicht dazu bekommen habe, einen ganzen Arbeitstag lang auf mich zu warten, ohne Übergare zu bekommen. Selbst im kühlen Keller bleibt er nicht in der Schüssel oder Form. Aber auch bei Reife im Kühlschrank hatten wir morgens schon lustige (?) Teig-Überraschungen!
Im Rezept mache ich Zeitangaben. Aber: je nach Triebstärke Eures Sauerteiges variieren diese Zeiten sehr stark! Da bleibt nur: ausprobieren und (ganz wichtig) die eigenen Zeiten notieren! Die Mengenangaben beziehen sich auf eine 1-kg-Kastenform. In Klammern die Mengen für zwei 2-kg-Formen, also das Original-Rezept von Oma A. (auch wenn sie niemals genaue Mengenangaben mach und fast alles nach Gefühl abmisst).
Am Vortag des Backens geht es los mit dem Füttern des Sauerteiges:

Sauerteig:
3 EL Anstellgut (aus dem Kühlschrank)
100 g Roggenvollkornmehl (ich nehme frisch gemahlenes von unserem Kattendorfer Getreide)
100 ml Wasser

Vermischen und „anspringen“ lassen: einige Stunden stehen lassen, bis sich Blasen bilden.

Vorteig:
Sauerteig
250 (1000) g Roggenmehl 995, 1150 oder Roggenvollkornmehl
250 (1000) ml warmes Wasser

Vom Sauerteig 3 EL abnehmen und zurück in den Kühlschrank stellen. Restlichen Sauerteig, Mehl und Wasser gut verrühren, die Konsistenz sollte breiig sein. Einige Stunden oder über Nacht reifen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.

Quellstück:
25 (100) g Leinsamen (ganz)
100 (400) g Dinkelschrot ersatzweise Roggenschrot
50 (200) g Haferflocken
250 (1000) g Wasser

Leinsamen, Schrot und Flocken mit Wasser vermischen und abgedeckt einige Stunden oder über Nacht quellen lassen.

Brühstück:
150 (600) g ganze Haselnüsse
50 (200) g Kürbiskerne
50 (200) g Walnüsse
15 (50) g geschroteter Leinsamen
15 (50) g Sesam

Haselnüsse in der Pfanne (oder im Ofen) rösten. In ein Geschirrtuch geben und durch vorsichtiges Rubbeln die braunen Häute entfernen. Nüsse und Saaten mischen, mit kochendem Wasser übergießen und einige Stunden oder über Nacht quellen lassen. Am Backtag abseihen und gut abtropfen lassen.

Hauptteig:
Sauerteig
Quellstück
100 (400) g Roggenmehl 995, 1150 oder Roggenvollkornmehl
125 (500) g Dinkelmehl 630 oder 1050
10 (40) g Salz
2 (8) g Brotgewürz (mehr nach Geschmack)
evtl. 8 (30) g Trockenhefe, falls der Sauerteig nicht triebstark ist
30 (120) g Weizenmehl 550 (ersatzweise Dinkelmehl 630) für die Arbeitsfläche
Brühstück

Zubereitung:
Zutaten Hauptteig, Sauerteig und Quellstück 4 Minuten langsam verkneten. Arbeitsfläche mit Weizenmehl bestreuen, Teig und Brühstück darauf geben und Nüsse und Saaten gründlich einarbeiten. 20 Minuten ruhen lassen.
Dann den Teig zu einer Rolle (bei der großen Teigmenge 2 Rollen) formen, in Sesam wälzen und in die gefettete Kastenform geben. 1-2 Stunden Stückgare bei Zimmertemperatur bis kurz vor Vollgare (der Teig sollte etwa 1/3 mehr Volumen haben).
Ofen auf 200°C vorheizen. Ohne Schwaden 55 Minuten backen, dann ohne Form 10 Minuten ausbacken. Alternativ kann das Brot auch bei 175°C etwa 90 Minuten gebacken werden.
Auf einem Rost auskühlen lassen.

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Dank des Sauerteiges hält sich das Brot etwa eine Woche. Durch die Nüsse wird es nicht so schnell trocken. Am liebsten mag ich es aber eh getoastet!
Nach dem Auskühlen kann man das Nussbrot in Scheiben geschnitten gut einfrieren.

Quelle: Oma A.

Schwarzbrot

Vom Kattendorfer Hof bekommen wir Roggen und Dinkel in demeter-Qualität. Daher backe ich natürlich gerne Brot aus Roggen und Dinkel… und habe das Mehl immer im Vorrat. Da ich keine eigene Mühle habe, mahle ich das Mehl im Hofladen. Es ist leider selbst in der feinsten Einstellung recht grob, das Ergebnis ist wie eine Mischung aus Vollkornmehl und feinem bis mittlerem Schrot. Ich siebe es dann, und bewahre Mehl und Schrot getrennt auf. So kann ich auch feinere Brote mit „unserem“ Mehl backen.
Diese Mal sollte es aber mal ein richtig deftiges Körnerbrot sein! Aber etwas lockerer als das Korn-an-Korn Brot, das meiner Familie zu mächtig ist. Inspiriert von Bäcker Süpkes „Schwarzem Hamster“ habe ich weitergesucht und bin bei ketex, Marla und schließlich Lutz Geißler fündig geworden. Hier meine Version des Hamsters:

Sauerteig:
150 g Roggenvollkornmehl
150 g Wasser (warm)
50 g Anstellgut vom Roggensauerteig

Mischen und bei warmer Zimmertemperatur (24-26°C) 16-18 Stunden stehen lassen. Bevor der Sauerteig in den Hauptteig wandert: 50 g abnehmen und im Kühlschrank aufbewahren. Das ist mein Anstellgut fürs nächste Mal!

Kochstück:
50 g Roggen, ganze Körner
50 g Dinkel, ganze Körner

Mit Wasser bedecken, 30 Minuten kochen bis die Körner weich sind. Abgießen und auskühlen lassen.

Quellstück:
120 g Roggen-Feinschrot
50 g Flocken (z.B. 3-Korn-Flocken von Allnatura)
50 g Haselnüsse
50 g Kürbiskerne
50 g Sonnenblumenkerne
30 g Leinsamen
30 g Sesam
14 g Salz
300 g Wasser

Alles mischen und mindestens 3 Stunden stehen lassen. Kühl lagern, zimmerwarm verarbeiten.

Zutaten Teig:
Sauerteig, Kochstück, Quellstück
130 g Dinkelmehl oder Weizenmehl 1050
10 g Hefe (wenn der Sauerteig nicht triebstark ist, etwas mehr)
10 g Malz- oder Rübensirup

Zubereitung:
300 g vom Sauerteig, Quellstück und Teigzutaten etwa 5 Minuten langsam verkneten bis sie gut durchmischt sind. Dann das Kochstück kurz unterkneten. 30 Minuten ruhen lassen.
Kurz durchkneten, in ein paar Saaten rollen, in gefettete 1-kg-Brotform geben, gut anfeuchten und 1 Stunde abgedeckt gehen lassen.

Ofen auf 200°C vorheizen. Teig einschneiden oder nochmal befeuchten und stippen. In den Ofen stellen und gut schwaden. 55 Minuten backen, dann noch mal 5-10 Minuten ohne Form ausbacken.

Gut auskühlen lassen, am besten erst am nächsten Tag anschneiden.
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Dieses deftige Körnerbrot schmeckt mir am besten mit Butter und luftgetrocknetem Schinken.

Quellen: Bäcker Süpke, Plötzblog (Lutz Geißler), ketex, Marla

Vollkorntoast

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Der kleine L steht total auf Sandwiches. Zur Schule. Jeden Tag…

Aber immer nur Toastbrot? Vollwertige Ernährung stelle ich mir irgendwie anders vor. Also habe ich ein wenig im Internet gesucht, und bin wie immer beim brotdoc fündig geworden. Mein Brot-Guru hat gleich mehrere Toastbrot-Rezepturen auf Lager. Scheinbar stehen seine kids auch auf Toast!

Wenn Ihr wie ich duftendes selbstgebackenes Brot liebt, schaut Euch mal auf dem Blog vom Brotdoc um! Der ist eine wahre Fundgrube für Brotrezepte aller Art. Viele sogar zusätzlich auf Englisch, kann man wunderbar an Freunde im Ausland weiterleiten! Ich habe schon einige seiner Rezepte nachgebacken, und alle Brote sind superlecker geworden.

Ich habe erstmal seinen „Vollkorntoast“ gebacken, dann aber noch ein wenig am Rezept gearbeitet. Der kleine L fand es nämlich „zu vollkornig“… Das Ergebnis des 2. Versuchs war ein wunderbar fluffiges, nach Butter duftendes Toastbrot. Kam gut an!

Vorteig:
145g Weizenvollkornmehl
150g lauwarmes Wasser
2g Trockenhefe

Zutaten vermischen und 12-18 Stunden fermentieren lassen

Quellstück:
150g Weizenvollkornmehl
150g Wasser
17g (Meer-)Salz

Zutaten vermischen und 12-18 Stunden quellen lassen

Zutaten Hauptteig:
200g Weizenmehl
100g Dinkelmehl
40g Roggen
(Mahlgrade nach Geschmack wählen, ich habe 800er bzw. Vollkornmehl benutzt)
20g Zucker
4g Trockenhefe
10g Bäckerlecithin
10g Weizenmalzmehl
165g kalte Milch
75g kalte Butter in Stückchen

Zubereitung:
Einen EL Mehl für die Arbeitsfläche abnehmen und zur Seite stellen. Die trockenen Zutaten mischen, Vorteig, Quellstück und Milch zugeben, verkneten bis alles gut vermischt ist. Dann die Butter zugeben und unterkneten. Das Kneten dauert bei mir insgesamt 5-7 Minuten.
45 Minuten ruhen lassen.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche einige Male strecken und falten, dann in zwei Teile teilen. Zwei Stränge wirken, dabei die großen Luftblasen aus dem Teig drücken. Die Stränge zu einem X legen, dann die Enden miteinander verdrehen (flechten). In eine gefettete Toastbrotform geben, dabei die Ende etwas unterschlagen. Der Teig sollte gleichmäßig in der Form liegen und an allen Stellen etwa gleich dick sein.
Ich benutze eine 1,5kg Brotform aus Blauglanzblech, eingefettet habe ich sie mit Pflanzenöl. Jetzt mit Folie abgedeckt etwa 30-60 Minuten bei Raumtemperatur oder etwas wärmer zur Gare stehen lassen. Die Form sollte dann bis ca. 1cm unterhalb des Randes gefüllt sein.
Ofen mit einem Backblech (mittlere Schiene) auf 210°C vorheizen. Deckel auflegen und Form in den Ofen stellen. Nach 10 Minuten auf 190°C reduzieren und weitere 40 Minuten backen. Mein Ofen ist recht speziell, was das Halten der Temperaturen angeht. Die Werte sind für mich passend, kann sein, dass Ihr höher drehen müsst!

Nach der Backzeit sofort aus der Form stürzen und abkühlen lassen. Danach kann man es in einer Gemüsetüte (diese dünnen, gelochten Plastikbeutel) aufbewahren. Hält sich durchaus eine Woche!

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Da das Brot gehaltvoller und saftiger ist als gekauftes Toastbrot, müsst Ihr den Toaster etwas höher einstellen!

Quelle: brotdoc und andere


Mischbrot aus dem Gusseisentopf

Schnell noch ein Brot. Mir ist kein schöner Name eingefallen, wer einen besseren weiß, darf einen Kommentar schreiben…

Die „Bauart“ ist dieselbe, wie beim Graubrot, nur mit mehr „Biss“.

2013-01-13_0012_

Zutaten:

100 g feine 3-Korn-Flocken oder Haferflocken
200 ml heißes Wasser

250 ml warmes Wasser
1 EL Rübensirup
½ Stück Hefe (1 Pk. Trockenhefe)

200 g 550er Weizenmehl
100 g Dinkelvollkornmehl
100 g Roggenvollkornmehl
2 gestr. TL Salz
1 Prise Trockensauerteig
1 Prise Brotgewürz (Fenchel, Anis, Kümmel, Koriander)

Zubereitung:

Am Vorabend die Getreideflocken mit dem Wasser übergießen und über Nacht quellen lassen.

Rübensirup und Hefe im Wasser auflösen und zur Seite stellen. Zeigen sich nach ca. 10 Minuten Bläschen, ist die Hefe aktiv.

Mehle, Salz, Sauerteig und Gewürz mischen, Hefelösung in die Mitte gießen, die Getreideflocken dazugeben. Von der Mitte aus langsam und gründlich (mit dem Handrührgerät) das Mehl einkneten. Bei Zimmertemperatur ca. 2 Stunden gehen lassen, bis der Teig doppelt so groß ist. Dann auf der bemehlten Arbeitsfläche kurz kneten, dabei die Teigseiten zur Mitte falten und so eine schön glatte Kugel formen. Ein Geschirrtuch über ein Schüssel legen, leicht bemehlen. Die Teigkugel vorsichtig darauflegen, etwas bemehlen, die Tuchenden locker über den Teig schlagen.

An einem warmen Ort noch einmal etwa 2 Stunden gehen lassen. 15 Minuten vor dem Backen den Ofen samt Gusseisentopf mit Deckel auf 220°C aufheizen.

Ist der Teig reif, vorsichtig in den heißen Topf gleiten lassen. Deckel auflegen und 20 Minuten mit Deckel bei 220°C backen, dann auf 200°C reduzieren. Nach weiteren 15-20 Minuten den Deckel abnehmen und ca. 20 Minuten offen fertigbacken, je Dicke des Brotes.

Dann aus dem Topf kippen und den Klopftest machen – Klingt hohl? Dann ist es gar!

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Mein Brot hat knapp 60 Minuten gebacken. Es ist wunderbar saftig und schmeckt kräftiger als das Graubrot, aber weit entfernt von Vollkornbrot… So ein Mischding halt!

Graubrot aus dem Gusseisentopf

2013-01-07_0017__

Zutaten:

350 ml warmes Wasser
1 EL Rübensirup
½ Stück Hefe (1 Pk. Trockenhefe)

300 g 550er Weizenmehl
100 g Dinkelvollkornmehl
100 g Roggenvollkornmehl
2 gestr. TL Salz
1 Prise Trockensauerteig
1 Prise Alnatura Brotgewürz

Zubereitung:

Rübensirup und Hefe im Wasser auflösen und zur Seite stellen. Zeigen sich nach ca. 10 Minuten Bläschen, ist die Hefe aktiv.

Mehle, Salz, Sauerteig und Gewürz mischen, Hefelösung in die Mitte gießen. Von der Mitte aus langsam und gründlich (mit dem Handrührgerät) das Mehl einkneten. Bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis der Teig doppelt so groß ist. Dann auf der bemehlten Arbeitsfläche kurz kneten, dabei die Teigseiten zur Mitte falten und so eine schön glatte Kugel formen. Ein Geschirrtuch über ein Schüssel legen, leicht bemehlen. Die Teigkugel vorsichtig darauflegen, etwas bemehlen, die Tuchenden locker über den Teig schlagen.

An einem warmen Ort erfolgt die zweite Teigruhe. Es dauert etwa 1-2 Stunden, bis der Teigling backreif ist, je nach Temperatur. Drückt man ihn leicht mit dem Finger, bleibt der Abdruck im Teig.

15 Minuten vor dem Backen den Ofen samt Gusseisentopf mit Deckel auf 220°C aufheizen. Der Topf sollte 3-4 l fassen und muss nicht eingeölt werden.

Ist der Teig reif, vorsichtig in den heißen Topf kugeln lassen, ohne ihn zu erschüttern – das geht mit dem Geschirrtuch recht gut! Deckel auflegen und 20 Minuten mit Deckel bei 220°C backen, dann auf 200°C reduzieren. Nach weiteren 15-20 Minuten den Deckel abnehmen und 10-20 Minuten offen fertigbacken, je nach Form des Brotes.

Dann vorsichtig aus dem Topf holen (kippen) und auf die Unterseite klopfen. Klingt hohl? Dann ist es gar!

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Mein Brot hat einen Durchmesser von gut 20 cm und ist etwa 10 cm hoch, es hat insgesamt knapp 50 Minuten gebacken. Und, was soll ich sagen: es ist unglaublich gut geworden. Leicht knusprig, fluffig und ein super Geschmack. Perfektes Graubrot!

Malzbiervollkornbrot

2012-09-22_0004

Zutaten:

100 g Haferflocken (oder 3-Korn-Flocken von Alnatura)
200 ml Malzbier

300 ml warmes Wasser
½ Stück Hefe (1 Pk. Trockenhefe)
300 g Weizenmehl
100 g Dinkelvollkornmehl
100 g Roggenvollkornmehl
2 gestr. TL Salz
1 Pr. Trockensauerteig
1 Pr. Alnatura Brotgewürz

Zubereitung:

Die Flocken im Malzbier aufkochen und 2 Stunden quellen lassen.

Hefe im Wasser auflösen (Trockenhefe ins Mehl mischen), Mehle, Salz, Sauerteig und Gewürz mischen, Hefelösung in die Mitte gießen. Dann die Flocken zufügen. Und jetzt wie immer: gründlich (Handrührgerät) verkneten und bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis der Teig doppelt so groß ist. Dann kurz kneten, dabei die Teigseiten zur Mitte falten. In Haferflocken rollen, dabei eine Wurst formen und in eine mittlere Brotbackform legen.

An einem warmen Ort etwa 1-2 Stunden gehen lassen, bis der Teigling backreif ist (drückt man ihn leicht mit dem Finger, bleibt der Abdruck im Teig).

15 Minuten vor dem Backen den Ofen auf 200°C aufheizen.

Ist der Teig reif, mit Alufolie abdecken und 20 Minuten bei 200°C backen, dann auf 180°C reduzieren. Nach weiteren 20 Minuten die Folie abnehmen und ca. 20 Minuten offen backen, dann vorsichtig aus der Form nehmen und auf dem Rost fertigbacken (bis es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt).

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Ich hatte mein Brot leider neben der Heizung vergessen, die 2. Teigruhe war also viel zu lang. Es war aber nicht ganz so schlimm, nur halt „obenrum“ nicht so hübsch! Das Brot hat hat insgesamt knapp 70 Minuten gebacken.