Blumenkohlpizza

Du siehst gar keinen Blumenkohl auf dem Foto? Richtig! Ich habe ihn gut versteckt… Das war der Trick, um dem kleinen L. eine ordentliche Portion Blumenkohl unter zu schummeln. Nach dem veganen Monat (selbstgesetzte Challenge) ist er derzeit in der Fleisch-ist-mein-Gemüse-Phase.
Unser erster Versuch mit der Blumenkohlpizza war schon relativ erfolgreich verlaufen, allerdings hatte ich die Pizzen zu groß gebacken und sie ließen sich nicht unfallfrei auf den Teller bringen…

Zutaten für 4 Personen:
800 g Blumenkohl (ca. 1 großer Kopf)
150 g kräftiger Käse, z.B. Bergkäse
150 g Parmesan
6 Eier
20 g Flohsamenschalen
400 g passierte Tomaten
Salz, Pfeffer, Oregano

Belag nach Wahl:
200 g Broccoli, 4 Scheiben Bacon, 4 Tomaten, Käse
200 g Champignons, 4 Scheiben Rindersalami, ggf. etwas Käse
200 g junger Spinat, 4 Scheiben Ziegenkäse (-rolle)

Zubereitung:
Käse rein reiben. Käseraspel mit Eiern und Flohsamenschalen mischen. Etwa 10 Minuten quellen lassen. Den Backofen auf 200°C vorheizen. In der Zwischenzeit den Blumenkohl grob reiben. Die entstandenen Krümel sollen etwa 3 mm groß sein. Unter die Eiermasse heben und mit Salz und Pfeffer würzen.
Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech Pizzaböden von max. 15 cm Durchmesser und 5 mm Dicke ausstreichen. So passen 6 Pizzen auf ein normales Backblech. Im heißen Ofen bei 200°C ca. 12-15 Minuten vorbacken, bis sie anfangen, leicht zu bräunen. Auf einem 2. Backblech die nächsten 4 Böden vorbereiten und ebenfalls vorbacken. Je nach Dicke der Böden bleibt noch etwas Teig übrig, den kannst Du später vorbacken und einfrieren, oder Pizzen für den nächsten Tag fertigstellen.
Während der Teig im Ofen ist, die passierten Tomaten aufkochen und etwas einkochen. Mit Salz, Pfeffer und Oregano kräftig abschmecken und durchziehen lassen.
Nach dem Vorbacken die Böden großzügig mit Sauce bestreichen und belegen. Die Kids haben sich für Rindersalami und frische Champignons entschieden. Darauf gab es noch etwas geriebenen Käse für die Optik. Der große M und ich hatten Babyspinat und Ziegenkäse („Ziegenrolle“) mit ordentlich Pfeffer auf der Pizza.
Weitere 10-15 Minuten backen, bis der Rand des Bodens knusprig wird und der Käse schmilzt.
Sehr lecker!
.
Natürlich kann diese Pizza nicht an eine frische Holzofenpizza mit „echtem“ Boden heranreichen. Aber es ist eine wirklich leckere Möglichkeit, eine große Portion Gemüse (Blumenkohl!) in ein optisch ansprechendes, leckeres Alltagsgericht zu verwandeln. Nicht jeder mag hier nämlich gerösteten Blumenkohl so gerne, wie ich…

Life Changing Bread

2014-12-13_6313_

Ob es nun mein Leben verändern wird, sei mal dahin gestellt. Aber da ich an keinen nennenswerten Lebensmittelunverträglichkeiten leide, kann ich vermutlich auch nicht nachvollziehen, wie es ist, auf gutes Brot verzichten zu müssen. Bei A. durfte ich kürzlich ihren Versuch, ein „glutenfreies Vollkornbrot“ zu backen probieren: es war zu meiner Überraschung köstlich! So schön nussig und knusprig… herrlich!
Das musste ich nachbacken. Mein Vorteil ist, dass ich nicht darauf achten muss, ob die Haferflocken glutenfrei sind, aber ansonsten habe ich mich an die Zutatenliste gehalten. Das Original-Rezept stammt vom Blog My New Roots, lässt sich wirklich einfach nachbacken und gut variieren. Kalorienarm ist es allerdings nicht…
Der Großen L. und mir hat es am besten mit etwas Butter und Parmaschinken gefallen – hmmmmm!
Hier meine Variante des Rezeptes:

Zutaten:
150 g Sonnenblumenkerne
100 g Leinsamen
75 g Haselnüsse (ganz oder gemahlen)
175 g Haferflocken (ggf. glutenfreie)
50 g 5-Korn-Flocken (ggf. durch glutenfreie Haferflocken ersetzen)
3 EL Chia Samen
4 EL Flohsamenschalen
1 TL Salz (nur wenig gehäuft)
1 EL Ahornsirup
2 EL Butterschmalz (oder Cocosöl), erwärmt
450 ml Wasser

Zubereitung:
Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut mischen, Sirup, Fett und Wasser zugeben und durchmischen. In eine gefettete Kastenform geben und glattstreichen, dabei die Ränder etwas herunterdrücken.
2-4 Stunden quellen lassen, dabei nicht mehr mischen!
Den Backofen mit Rost auf 175°C vorheizen, Brot in der Form 25 Minuten backen. Dann auf den Rost stürzen und 40 Minuten weiter backen. Ganz abkühlen lassen, dann in Scheiben schneiden.

Das Brot hält sich einige Tage, lässt sich aber auch einfrieren und auftoasten.

.

Quelle: My New Roots