Lasagne

Klassische Lasagne, ein perfekter Aufwärmer an einem nasskalten Herbstabend!

2013-08-26_2351_web

Zutaten:

Füllung Bolognese:
1 Zwiebel
1-2 Möhren
1/4 Knolle Sellerie
250 g Hackfleisch vom Schwein
250 g Hackfleisch vom Rind
2 EL Tomatenmark
1 Dose Tomaten in Stücken o.ä.
Thymian, Rosmarin
400 ml Geflügelfond

Bechamel:
30 g Butter
30g Mehl
200 ml heiße Milch
200 ml Geflügelfond
Muskatnuss, Salz

10-12 Lasagneplatten
2 Kugeln Mozzarella (einfach)
50g Parmesan, frisch gerieben
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Bolognese:
Möhre, Zwiebeln und Sellerie Schälen und in winzige Würfelchen schneiden. In einer großen  Pfanne oder einem großen Topf etwas Olivenöl erhitzen. Möhre andünsten. Zwiebel  und Sellerie dazugeben. Das Fleisch zugeben und „krümelig anbraten“, dabei  ständig mit dem Pfannenwender zerhacken und mit dem Gemüse vermischen. Je kleiner die Krümel, desto besser lässt sich später die Lasagne schichten! Tomatenmark dazugeben und etwas anrösten, mit Fond ablöschen. Die Dosentomaten zugeben, salzen, pfeffern, Thymian und Rosmarin zugeben und mit Fond bedecken.
Jetzt darf die Sauce einige Stunden vor sich hin köcheln. Ehrlich! Zwischendurch immer mal umrühren und nachwürzen. Durch das lange Kochen entsteht der ganz besondere Geschmack. Bei Bedarf etwas Wasser zufügen.

Bechamel:
Butter in einem Topf schmelzen, Mehl hineinstäuben und kurz anschwitzen – nicht bräunen, die Sauce soll weiß werden! Milch angießen und schnell kräftig rühren, bis keine Klumpen zu sehen sind. Dann mit Geflügelfond verdünnen und 10 Minuten köcheln lassen, bis der Mehlgeschmack weg ist. Mit Muskatnuss und Salz würzen, mit Milch auf die gewünschte Konsistenz bringen.

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Eine Lasagneform ausbuttern. Im Gegensatz zur Kürbis-Spinat-Lasagne habe ich diesesmal die kleinere Form benutzt: hier passen zwei Nudelplatten nebeneinander hinein.
Es folgt das Schichten: etwas Bolognese in die Form geben, mit Lasagneplatten bedecken, darauf Bolognese, wieder Lasagneplatten, Bolognese und ein Drittel der Bechamel. Lasagneplatten, Bolognese, Lasagneplatten, Bolognese… bis die Form fast bis zur Oberkante gefüllt ist. In meine Form haben dieses Mal 5 Schichten gepasst. Dann den Rest der Bechamel auf die oberste Lage Bolognese geben und obenauf den in dünne Scheiben geschnittenen Mozzarella verteilen.
Den Parmesan auf der Lasagne verteilt.

Jetzt ab in den Ofen, für etwa 45 Minuten bei 175°C. Wenn der Mozzarella zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken. Vor dem Servieren noch ein wenig ziehen lassen.

.

Die Kids essen die Lasagne immer mit einem Klacks Schmand.

Kürbis-Spinat-Lasagne

Erst hier, dann hier, dann bei mir…
Eine fantastische Variante! Leider recht zeitaufwändig, aber es lohnt sich, versprochen!

Zutaten:

Füllung Kürbis:
1 Zwiebel
1-2 Möhren
300 g Hackfleisch vom Schwein
1/2 Hokaido-Kürbis
2 EL Tomatenmark
Currypulver, Rosmarin
400 ml Geflügelfond

Füllung Spinat:
300 g TK-Blattspinat (oder 500 g Spinat, zubereitet)
50 ml Sahne
250 g Kirschtomaten
1 frische Knoblauchzehe

Bechamel:
40 g Butter
2 EL Mehl
500 ml heiße Milch
200 ml Geflügelfond
150 g Ziegenfrischkäse
Muskatnuss

12 Lasagneplatten (6 weiße, 6 grüne)
1 Kugel Mozzarella (einfach)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Füllung Kürbis:
Den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und in 1x1cm kleine Würfel schneiden. Möhre in winzige Würfelchen schneiden. In einer großen  Pfanne oder einem großen Topf etwas Olivenöl erhitzen. Möhre andünsten. Zwiebel fein würfeln und dazugeben. Das Fleisch zugeben und „krümelig anbraten“, dabei  ständig mit dem Pfannenwender zerhacken und mit dem Gemüse vermischen. Kürbis dazugeben und etwas anrösten dann das Tomatenmark unterrühren. Currypulver überstäuben, anbraten und mit Fond ablöschen. Salzen, Pfeffern, Rosmarin zugeben und mit Fond bedecken.
Jetzt darf die Sauce einige Stunden vor sich hin köcheln. Ehrlich! Zwischendurch immer mal umrühren und nachwürzen. Durch das lange Kochen entsteht der ganz besondere Geschmack. Und weil das recht aufwändig ist, bereite ich natürlich gleich den ganzen Kürbis zu – Rezept verdoppeln. Eine Hälfte der Sauce wartet im Gefrierfach auf seine Nudeln, die andere kommt in die Lasagne.

Füllung Spinat:
TK-Blattspinat in einem Topf langsam auftauen, Sahne angießen, mit Salz und Pfeffer würzen. An dieser Stelle darf man mal bequem sein… wer möchte, kann den Spinat aber auch frisch zubereiten!
Kirschtomaten vierteln. Knoblauch ganz fein würfeln, mit den Tomaten mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Bechamel:
Butter in einem Topf schmelzen, Mehl hineinstäuben und kurz anschwitzen – nicht bräunen, die Sauce soll weiß werden! Milch angießen und schnell kräftig rühren, bis keine Klumpen zu sehen sind. Dann mit Geflügelfond verdünnen und 10 Minuten köcheln lassen, bis der Mehlgeschmack weg ist. Ziegenfrischkäse einrühren und mit Muskatnuss und Salz würzen.

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Eine Lasagneform ausbuttern. Meine Form ist recht groß, hier passen 3 1/2 Lasagneplatten nebeneinander – dann benötigt man entsprechend mehr Pasta!
Jetzt wird geschichtet: etwas Bechamel in die Form geben, mit weißen Lasagneplatten auslegen, darauf Kürbisfüllung, dann grüne Lasagneplatten. Spinatfüllung aufstreichen, Tomaten darauf verteilen, wieder grüne Platten auflegen. Es folgt Kürbisfüllung, wieder weiße Platten, die Bechamel und obenauf den in dünne Scheiben geschnittenen Mozzarella verteilen.
Ich hatte noch etwas Ziegenfrischkäse übrig, den habe ich in kleinen Brocken auf der Lasagne verteilt.

Man kann auch wie folgt schichten: Bechamel, Platten, Kürbisfüllung, Tomaten, Spinat, Bechamel, Platten, Sauce wiederholen… obenauf wie oben. Habe ich auch schon ausprobiert, schmeckt auch sehr lecker!

Jetzt ab in den Ofen, für 40 – 50 Minuten bei 175°C. Wenn der Mozzarella zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken. Vor dem Servieren ein wenig ziehen lassen und dann: Guten Appetit!

.
Vielen Dank an Chaosqueen (bitte sucht im Rezepteregister) und Kegala, die „Vorgekocht“ haben!

Hokaido-Kürbiscremesuppe

Sind wir bei Oma C, hat der kleine L nur einen Wunsch: bitte Kürbiscremesuppe kochen!
Hier eine Adaption von Mudderns Rezept:

Visiting Grandma C, Little L has only one wish: Can we have pumpkin soup?
It is Big L´s favorite cream soup, too. Here is my version of Grandma C´s recipe:

Zutaten:
1 kleiner Hokaido-Kürbis
1 Zwiebel
2-3 Möhren
1/4 Knolle Sellerie (etwa eine Hand voll)
1/2 Apfel
Olivenöl
500 ml Geflügelfond
1/2 TL Estragon (frisch, getrocknet weniger)
200 ml Sahne
Wasser, Salz, Pfeffer
Schmand
Kürbiskernöl zum Betreufeln

nach Belieben:
Croutons, geröstete Kürbiskerne

Ich beginne mit Möhre und Zwiebel, die geschält und grob gewürfelt werden, dann in einem großen Topf 2 EL Olivenöl erhitzen und beides darin andünsten.
Den Hokaido kaufe ich Bio, ich will mir ja das Schälen sparen! Also waschen, Kerne raus und würfeln. Das ist anstrengend, aber noch besser als das jährliche Auskratzen der Riesen-Kürbisse…  Die Würfel kommen in den Topf, jetzt die Hitze erhöhen, der Kürbis darf ganz leicht anbräunen, dann sofort mit der Brühe ablöschen. Sellerie und Apfel (Boskoop) schälen, würfeln und dazugeben. Alles mit Wasser knapp bedecken und leise köcheln lassen, bis die Möhren gar sind. Den Estragon zugeben und kurz ziehen lassen.
Jetzt haben wir eigentlich einen sehr leckeren Eintopf gekocht (nur noch würzen und etwas Suppenfleisch dazu…), aber wir kochen hier ja für L und M!
Also: sehr fein pürieren! Dabei die Sahne angießen, ggf. noch etwas Wasser oder Fond zugeben, mit Salz und etwas Pfeffer würzen, etwas Schmand unterziehen.
Bei Tisch „dekoriert“ sich jeder die Suppe mit Einlagen nach Geschmack: ein Klecks Schmand, einige Tropfen  Kürbiskernöl – hier hilft mir wieder meine Schwiegermutter mit besten Rohstoffen aus: das Öl bringt Ihre Kusine aus Österreich mit, es ist grandios gut!, etwas Salz und frisch gemahlener Pfeffer, dieses Mal noch ein paar geröstete, gesalzene Marillenkerne – aus der Wachau mitgebracht von meinen Eltern…
Crutons aus geröstetem Kürbiskernbrot mögen die Kleinen auch gerne.
.

Diese Variante bekommt durch etwas Estragon seine Raffinesse. Versucht es auch mal mit Ingwer (sehr wenig, sehr frischer Ingwer) oder einem milden Curry, oder Orange statt Apfel…

.

Ingredients:
1 Hokaido pumpkin or pulp of 1/2 halloween pumpkin

1 onion
2-3 carrots
1/4 bulb of celery (a hand full)
1/2 apple
olive oil
500 ml poultry stock or broth
1/2 tsp. tarragon (fresh; if dried, use less)
200 ml cream
water, salt, pepper
heavy sour cream
pumpkin seed oil

to choose:
croutons, roasted pumpkin seeds

I start with peeling and chopping carrot and onion. In a big pot, heat olive oil, and braise onion and carrot lightly.
If you use a Hokaido, wash, remove seeds an cut in 1-inch chunks, when using a halloween pumpkin, first cut of the lid, remove seeds and scratch out the pulp with a spoon. You can still use it as a lantern.
Ad pumpkin to the pot, increase heat and braise until it starts to brown. Then deglaze with stock or broth. Peel and chop celery and apple, add to soup. Cover with water and bring to a boil. Reduce heat, simmer covered for 20 minutes or until the carrots are done. Turn off heat. Add tarragon, leave to draw for a few minutes. Now, we have a greatstew, just add meat… but we are preparing cream soup today!
Puree thoroughly with an immersion blender. Simultaneously add cream, maybe some water or broth to get the right consistency. Season with salt, some freshly ground black pepper and a little heavy cream.
Croutons: cut toasted bread into dices, roast in a pan, add some olive oil, salt and pepper, roast for a few more minutes.
Serve the soup decorated with some heavy cream, roasted pumpkin seeds, croutons and sprinkle with pumpkin seed oil. The kids love to decorate their soup on their own.
Enjoy!

.

This version gets it´s finesse from the tarragon. You can also try a little fresh ginger or mild curry.

Nudeln mit Kürbissauce

Davon habe ich nur noch einen aufgewärmten Rest abbekommen:

Die Kürbissauce  hatte ich im voraus gekocht, als ich meine Lieben für 2 Tage alleine gelassen habe. Viel war nicht übrig…

Zutaten:
300-500g Spiralnudeln
1/2 Hokaidokürbis
3 Möhren
1/2 Stange Sellerie
1 Zwiebel
1-2 frische Knoblauchzehen (sehr fein gehackt)
400g Hack (hier mit Pute, am liebsten aber Schwein)
2 EL Tomatenmark
200ml Geflügelfond (Rezept)
200ml passierte Tomaten oder stückige Tomaten
100g gelbe Kirschtomaten, geviertelt
Salz , Pfeffer, Estrago

Zuerst die Sauce vorbereiten: den Kürbis waschen und halbieren, die Kerne auskratzen, eine Hälfte für die Kürbiscremesuppe beiseite stellen (Rezept folgt!), die andere Hälfte in 1cm große Würfel schneiden. Das sonstige Gemüse in sehr kleine Würfel schneiden, in einer großen Pfanne in Olivenöl andünsten, dann das Hack zugeben, untermischen, und kräftig anbraten, dabei zerhacken („krümelig anbraten“). Das Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten, ebenso die Kürbiswürfel, dann mit Fond ablöschen. Die passierten Tomaten zugeben und 1 Stunde abgedeckt köcheln lassen (mindestens 20 Minuten, bis der Kürbis gar ist, aber je länger, desto besser). Mit Salz, Pfeffer und ein wenig Estragon (!) würzen, die Kirschtomaten zugeben und etwas ziehen lassen (auch über Nacht). Währenddessen die Nudeln in Salzwasser bissfest kochen, abgießen und mit der Sauce mischen. Mit Parmesan und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer servieren.

Wer mag, kann das Ganze mit einem Klecks Schmand und ein paar Tropfen Kürbiskernöl garnieren!