Bircher Müsli

Eine Schüssel Bircher Müsli darf nie fehlen, wenn wir zum Sonntagsfrühstück einladen. Dabei halte ich mich nicht ganz an das doch recht schliche Originalrezept des Dr. med. Maximilian Bircher-Benner (1867-1939) – bei uns darf es ruhig etwas gehaltvoller sein, und gerne dekorieren wir mit reichlich frischem Obst…

Zutaten:
3 Tassen feine Haferflocken (z.B. Alnatura)
250 ml Vollmilch oder Haselnussmilch
2 EL Honig
250 g Naturjoghurt
2 EL gehobelte Mandeln
3 EL Rosinen oder Sultaninen
2 EL Erdmandeln, gemahlen (ersatzweise Haselnüsse)
1 EL Chiasamen
200 ml Orangensaft (frisch gepresst oder Direktsaft)
150 ml Schlagsahne
etwas ausgekratzte Vanille-Schote (ersatzweise Vanillezucker)
2 säuerliche, fest Äpfel
Obst

Zubereitung:
Haferflocken, Milch, Honig, Joghurt, Mandeln, Sultaninen, Erdmandeln und Chiasamen vermischen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Am nächsten Tag vorsichtig auflockern und Orangesaft einrühren. Die Äfel grob reiben (ich lasse die Schale dran) und unterrühren. Wenn das Müsli noch zu fest ist, etwas Milch zugeben. Dann die Sahne steif schlagen, Vanille untermixen und unter das Müsli heben. Mit kleingeschnittenem Obst servieren und mit Nüssen dekorieren.

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Neben Weintrauben, Orangen und Melone schmecken Granatapfelkerne besonders lecker zum Bircher Müsli. Ananas und Kiwi sind wie immer mit Vorsicht zu genießen, da sie bitter werden, wenn sie zu lange mit dem Müsli in Kontakt kommen.

Brotpudding

Zutaten:
100 g helle Brötchen oder Weißbrot „von gestern“
100 g trockenes Gebäck (Kekse, Spekulatius, Florentiner, Marzipan etc.)
100 g Mehl
6 g Backpulver
1 Prise Salz
100 g Butter
4 Eier, getrennt
80 g Rosinen (Sultaninen oder Korinthen), eingeweicht
300 ml Milch

Zubereitung:
Brot in 1-2 cm große Würfel schneiden. Milch erwärmen, Brot darin einweichen. Puddingform ausbuttern und panieren, Wasserbad zum Kochen bringen. Die Form sollte zu etwa ¾ im Wasser stehen können.
Brotwürfel abtropfen lassen und leicht ausdrücken. Gebäck grob zerbröseln oder kleinschneiden, Butter schmelzen.
Mehl, Backpulver und Salz mischen, Brot, Brösel, Butter, Eigelb und Rosinen untermischen. Eiweiß sehr steif schlagen und unterheben.
Teig in die Form füllen und dicht verschließen. Im kochenden Wasserbad ca. 2 Stunden garen, danach sofort servieren: stürzen und mit Puderzucker bestreuen.

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Die kleine M fand das Ganze noch nicht süß genug und hat sich noch ein wenig Ahornsirup dazu gegönnt…

Poppy Seed Cake

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Happy Birthday to me…

Zum 100. Blogeintrag darf es ruhig eine kleine Torte geben, aber nur eine ganz kleine! Also habe ich am Sonntag nach dem Frühstück schnell ein paar Blogs durchstöbert, nicht so ganz das richtige gefunden, aus 1000 Informationen ein Rezept zusammengeschrieben, meinen Küchenhelfer angeworfen und einen Zitronen-Mohn-Kuchen mit Frischkäse-Frosting gezaubert. Herrlich!

Den würde ich am liebsten mit Euch allen teilen!!!

Zutaten:
60 g Mohn
60 ml Milch
1 Bio-Zitrone
150 g Butter
200 g Zucker
¼ TL Vanillezucker
4 Eier (M)
60 ml Orangensaft
250 g Weizenmehl (550er)
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

125 g Puderzucker
125 g Butter
200 g Frischkäse
4 EL Zitronensaft

Zubereitung:
Mohn vorbereiten: Körner im Mörser leicht anstoßen, mit der Milch aufkochen und 1 Stunde quellen lassen. Ofen auf 175°C vorheizen.

Schale von der Zitrone abreiben (wirklich nur das Gelbe!), danach den Saft auspressen. Weiche Butter mit Zucker aufschlagen, Vanillezucker und 2 TL Zitronenschale zugeben. Dann die Eier einzeln untermixen. Mohn-Milch und Orangensaft einrühren. Mehl, Salz und Backpulver sieben und mischen, zugeben und mixen.

Den Boden einer 26cm-Springform mit Backpapier beziehen, Seiten einfetten. Teig einfüllen und durch leichtes Klopfen verteilen.
Etwa 35 Minuten backen, Stäbchentest! 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Rost stürzen und auskühlen lassen. Horizontal aufschneiden.

Für das Frosting erst Puderzucker und Butter cremig aufschlagen, dann Zitronensaft und Frischkäse einrühren. Die Hälfte des Frostings auf den unteren Boden streichen, Deckel auflegen und restliches Frosting aufstreichen. Jetzt noch etwas Deko: ein wenig Mohn, Zitronenzesten oder (zur Feier des Tages) ein paar Silberkügelchen… fertig!

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Warum ein englischer Titel? Poppy Seed klingt doch einfach nach guter Laune, oder?

Milchreis

Milchreis steht hier immer hoch im Kurs. Warm oder kalt. Nur schön cremig muß er sein. Wenn ich Glück habe, bleibt ein kleines Portiönchen übrig und ich habe morgen im Büro etwas zu Essen… Hier das Super-Lazy-Rezept: morgens schnell gekocht und dann quellen lassen bis man abends nach Hause kommt – so wird er wunderbar cremig. Natürlich mit Apfelmuß aus Omas Garten!

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Zutaten für 4 Portionen:
200-220 g Milchreis
1 l Milch
30 g Butter
2 EL Zucker
1 Pk Vanillezucker
1 Pr. Salz
200 ml Sahne
evlt. 1 Ei
Apfelmuß, Zimt, Zucker…

Milch langsam im Topf erhitzen, während dessen rühren und Reis, Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz zufügen. Unter Rühren aufkochen, dann den Herd ausstellen. Deckel aufsetzen und einige Stunden quellen lassen. Dann den Reis auflockern, Sahne erwärmen und unterrühren. Mit Apfelmuß servieren, fertig. Weltbester Nachtisch für die Kleinen…

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Wenn man es noch fluffiger mag, schlägt man ein Eiweiß auf, rührt das Eigelb mit der Sahne unter den Milchreis und hebt am Ende das Eiweiß unter.