Gemüse-Reis-Pfanne mit Hähnchenbrust

Inspiriert von einem YouTuber (Unge) hat sich der Kleine L an den Herd gestellt. Es gab: JustSpices One Pot Asia Reis Pfanne – vegan. Unge ist Veganer. Hat gut geschmeckt. Aber, wir haben ab dem 2. Versuch noch etwas gebratene Hähnchenbrust dazu geschummelt. 😊 Sehr lecker!!!

Dieses Rezept habe ich aufgeschrieben, weil die Kids es gerne nachkochen – es ist nicht meine Idee! Aber halt ein gesundes, relativ schnelles Essen.

Da wir so gut wie alle Gewürze zu Hause hatten, haben wir uns die Würzmischung selbst gemixt oder einige Zutaten durch frische ersetzt. Falls Ihr die Würzmischung von Just Spices benutzen wollt, lasst einfach die mit Sternchen gekennzeichneten Zutaten weg! Da wir die Gemüsepfanne (mit unterschiedlichen, saisonalen Gemüsen) regelmäßig kochen, mische ich gleich eine große Portion der Gewürzmischung an und habe sie griffbereit im Gewürzregal.

Für 4 Personen braucht man auf jeden Fall eine große, tiefe Pfanne! Wer hat, kann auch eine Wokpfanne benutzen.

Zutaten für 4 Personen:
1 Gemüsezwiebel
2 Karotten
1 Brokkoli oder 1 Zucchini
1 Paprika
100 g Chinakohl
1 Schalotte*
1 Knoblauchzehe*
1 cm Ingwerknolle*
2 Frühlingszwiebeln
100 g Zuckerschoten (ersatzweise TK-Erbsen)
2 EL erhitzbares Olivenöl
200 g Langkornreis natur
500 ml Gemüsebrühe
50 ml Sojasauce
1 TL Limettensaft, oder Limettenspalten*
1-2 EL Asia-Gewürzmischung (siehe unten oder Just Spices Bio One Pot Asia Reis Pfanne)
1-2 Hähnchenbrustfilets (nach Geschmack)
2 Zweige Petersilie

Asia-Gewürzmischung:
1 TL Salz
½ TL Zucker
½ TL Paprika mild
½ TL Senfsaat gemahlen
½ TL Koriandersaat gemahlen
¼ TL Chiliflocken
¼ TL Tomatenflocken
½ TL Sellerie gemahlen

(vorab mischen)

Zubereitung:

Gemüse waschen. Gemüsezwiebel halbieren und in 2 cm große Würfel schneiden, Karotten schälen und in 5 mm große Würfel oder 3 mm dicke Scheiben schneiden. Vom Brokkoli ca. 3 cm große Röschen abschneiden bzw. Zucchini längs halbieren und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Paprika auf die Blüte stellen, eine Scheibe neben dem Stiel herunterschneiden, dann weitere Längsschnitte immer neben den weißen Häuten machen, bis nur noch das Kerngehäuse übrigbleibt. Fruchtfleisch in 5mm breite Streifen schneiden. Von den Zuckerschoten den Stilansatz abschneiden. Chinakohl in 5 mm breite Streifen schneiden. Frühlingszwiebel in 5 mm breite Ringe schneiden. Schalotte, Knoblauch und Ingwer fein würfeln.

Fleisch in 1-2 cm große Stücke schneiden und in einer mittelgroßen Pfanne in etwas Öl scharf anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen, dann zur Seite oder in den warmen Ofen stellen und garziehen lassen. (Geübte Köche können das Fleisch später braten, während der Reis 15 Minuten kocht.)

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Gemüsezwiebel hinzufügen, 1 Minute braten, Karotten hinzufügen, 1 Minute weiterbraten. Gemüse außer Erbsen und Frühlingszwiebeln zugeben, 5 Minuten braten. Den Reis in einem Sieb gut abspülen, abtropfen lassen und in die Panne geben, mit Brühe ablöschen, Sojasauce, Limettensaft und Gewürz zugeben. 15 Minuten köcheln lassen.

Eventuell noch etwas Brühe oder Wasser angießen, wenn der Reis noch fest ist. Sobald der Reis (fast) gar ist, Erbsen und Frühlingszwiebeln zugeben, unter vorsichtigem Rühren ca. 5 Minuten weiter braten, bis die Erbsen gar sind. Fleisch zugeben und unterrühren.

Limette in Spalten schneiden (längs achteln), von der Petersilie die Blätter abzupfen, evtl. etwas kleinhacken.

Mit Petersilie und Limettenspalten garnieren und servieren.

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Wer mag, gibt noch etwas Sojasauce dazu.

Quelle: Unge / Just Spices

Falafel

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Zugegeben, meine Meinung zu Falafeln ist eher ambivalent. Hier im hamburger Schanzenviertel gibt es ein paar Läden, die wirklich gute Kichererbsenbällchen machen, cremig und herzhaft. Leider sind meine anderen Versuche, leckere Falafel zu erstehen, bisher kräftig in die Hose gegangen. Meistens ziemlich fade und vor allem trocken… wird immer mehr im Mund…

Durch einen Zufall und mutiges Probieren sind mein Testesser (Großer M) und ich hinter das Geheimnis der Konsistenz der kleinen Bällchen gekommen: Ich habe sie für eine Feier zubereitet. Neues Rezept, deshalb haben wir sie kurz probiert, bevor ich sie eingepackt habe. Frisch frittiert waren die Falafel herzhaft, außen knusprig und innen cremig – whow! Wirklich lecker!
Und dann die Enttäuschung: nur zwei Stunden später standen die Bällchen auf dem Buffet, nicht mehr knusprig und leider auch ein wenig trocken. Da half auch ganz viel Dip nicht mehr. Schade!
Aber zumindest ist es jetzt klar: Falafel muss man einfach frisch frittiert sofort essen!

Zutaten:
200g Kichererbsen (über Nacht in reichlich Wasser eingeweicht)
200g (Abtropfgewicht) weiße Bohnen aus der Dose (z.B. Butterbohnen)
1-2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
2 EL fein gehackter frischer Koriander
1-2 TL Gewürze (Kreuzkümmel, Koriander, Bockshornklee, Paprikapulver etc. frisch im Mörser zerkleinert)
1 Msp. Backpulver
1 rote Spitzpaprika
Salz, Pfeffer
erhitzbares Oliven- oder Rapsöl
ca. 100 g Sesam

Zubereitung:
Die eingeweichten Kichererbsen in ein Sieb abgießen, kalt abspülen und abtropfen lassen. Dann in einem Mixer grob zerkleinern und in eine Schüssel geben. Mit den Bohnen genauso vorgehen. Die Schalotten fein würfeln, in etwas Olivenöl anschwitzen. Knoblauch sehr fein hacken oder durchpressen, zur Schalotte geben und noch etwas weitergaren. Diesen Schritt kann man weglassen, wenn man rohe Zwiebeln verträgt und mag! 😉
Nun wird das ganze portionsweise fein püriert. Die Konsistenz ändert sich von krümelig in breiig…
Koriander, Gewürze und Backpulver zugeben, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Spitzpaprika sehr fein würfeln und ebenfalls untermischen.

In einem Topf Öl auf ca. 175°C erhitzen. Wenn man viel Zeit aber nicht viel Öl hat, kann man einen recht kleinen Topf benutzen – in jedem Fall sollte das Fett ca. 4-5 cm hoch im Topf stehen.

Mit einem Löffel golfballgroße Portionen des Teiges abteilen und mit den Händen zu Kugeln formen, in Sesam wälzen. Portionsweise frittieren. Je nach Fettmenge ca. 6-8 Bällchen auf einmal ins Fett geben. Vorsichtig mit einem Holzlöffel umdrehen. Wenn die Falafel gleichmäßig goldbraun sind, aus dem Fett heben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Und dann sofort genießen!!!

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Dazu darf ein guter Dip nicht fehlen, z.B. Joghurtsauce oder Avocadocreme!

Quelle: (abgewandelt) eatsmarter Magazin Januar 2015

Gefüllte Paprika mit Quinoa

Quinoa ist eine tolle Alternative zu Bulgur oder Reis (Quinoa ist glutenfrei), schmeckt schön nussig und bleibt knackig. Ich koche noch nicht lange damit, aber dieses Rezept und der Bulgur Salat mit Quinoa statt Bulgur gefallen mir schon mal sehr gut!
Die gefüllten Paprikaschoten passen super zu einem saftigen Steak, sind aber auch für sich ein sättigendes Sommeressen.

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Zutaten:
2 Paprikaschoten
100 g Quinoa, gemischt
1 Aubergine
100 g Feta
3 Frühlingszwiebeln
5 Stängel frische Petersilie

150g Joghurt
1-2 EL Zitronensaft
2 EL frische Minze oder Dill, fein gehackt
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Quinoa abwiegen und in einem Sieb gründlich spülen, um die Bitterstoffe abzuwaschen. Danach in einen Topf geben und mit der dreifachen Menge Wasser und etwas Salz zum Kochen bringen. 15-20 Minuten leise köcheln lassen, bis die Körner aufplatzen.
Backofen auf 200°C vorheizen. Die Aubergine waschen, würfeln und in etwas Olivenöl in der Pfanne braten, bis die Würfel sie knapp gar sind. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, zugeben und noch 1-2 Minuten mitbraten. Dann in eine etwas größere Schüssel geben.
Die Petersilie waschen, fein hacken und zum Gemüse geben.
Inzwischen sollten die Quinoa-Körner gar sein. Restliches Wasser abgießen, dann zum Gemüse geben und gut mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dann den Feta würfeln und vorsichtig unterheben.
Die Paprikaschoten waschen, längs halbieren (samt Stiel) und die Samen herausschneiden. Die Paprikahälften in eine Auflaufform setzen und mit der Quinoa-Gemüse-Mischung reichlich füllen. Auf mittlerer Schiene etwa 20 Minuten backen, bis die Paprika bissfest gar ist.

Während dessen aus Joghurt, Zitronensaft und Minze eine Sauce herstellen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Paprika aus dem Ofen holen und mit der Minzsauce servieren.
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Statt Minze kann man für die Joghurtsauce auch Dill nehmen: sehr fein hacken! Diese Variante ist eher süßlich und benötigt weniger Zitronensaft.

Quellen: noplainvanillakitchen.blogspot.de

Gulasch mit Kartoffeln

oder: Resteverwertung nach Silvester.

Wir hatten es ein klitzekleinwenig übertrieben und am Silvesterabend Raclette UND Fleischfondue aufgetischt. Nun galt es, Fleisch- und Gemüseüberbleibsel gewinnbringend zu verwerten… Naheliegend war ein klassisches Gulasch. Warum nicht?

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Zutaten:
500g gemischte Fleischwürfel (hier: Rind, Kalb, Schwein und Pute)
5 Scheiben Bacon
200g Zwiebeln (rote, weiße und Scharlotten), in große Würfel geschnitten
2 Knoblauchzehen, halbiert
2 Paprika in Würfeln (rot und gelb)
1/2 Glas Rotwein
500 ml Fond (Brühe des Fondues, wir hatten auch etwas Gemüse mitgeköchelt…)
3 EL Tomatenmark
Paprikulver, Pfeffer, Salz, Thymian
1/2 Becher Creme Fraiche oder Schmand
5-10 gegarte Kartoffeln

Zubereitung:
Im Gußeisentopf den Speck auslassen, zusätzlich etwas Butterschmalz erhitzen und das Fleisch scharf anbraten. Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen, Hitze etwas reduzieren, Tomatenmark zugeben und anrösten. Zwiebeln, Knoblauch und die Hälfte der Paprika zugeben, unter Rühren andünsten. Dann  mit Rotwein und Fond ablöschen. Deckel drauf und mindestens eine Stunde leise köcheln.
Als Verfechter der langen Garzeiten lasse ich das Ganze auch gerne mal stundenlang vor sich hin ziehen, aber bitte weit unterhalb des Siedepunktes!
Kurz vor Ende der Garzeit kommen die restlichen Paprikawürfel und der Thymian dazu.
Sind noch Kartoffeln vorhanden, kann man diese nun, in 1cm-Würfel geschnitten, unterrühren und erhitzen. Oder schnell ein paar Nudeln dazu kochen!
Nach etwa 10 Minuten abschmecken und Schmand unterziehen, fertig!

Schnell (zumindest die Zubereitung), einfach, lecker. Und: der Kühlschrank ist wieder frei für Neues!!!