Pilzrisotto mit Schweinefilet

Ein schönes schnelles Sonntagsessen: im Baconmantel bleibt das zarte Filet schön saftig, dazu würzige Pilze und ein cremiges Risotto. Da das Risotto hier mal nicht die Hauptrolle spielt, habe ich eine auf das Wesentliche reduzierte Version des Pilzrisottos zubereitet.

Zutaten für 4 Personen:
1 Schweinefilet
12 Scheiben Bacon
6 Blätter Salbei

3 EL getrocknete Pilze, kleingeschnitten
250 g Risotto Reis (Arborio o.ä.)
1 Schalotte
50 ml Weißwein
1 l Flüssigkeit: z.B. 400 ml Geflügelfond und 600 ml Wasser
500 g frische Pilze, z.B. Kräutersaitlinge, Austernpilze, Steinpilze, Champignons…
50 g Parmesan, frisch gerieben
100 ml Sahne
Olivenöl, Butter
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die getrockneten Pilze in Wasser einweichen. Den Backofen auf 100°C vorheizen.

Den Bacon zu einem quadratischen Gitter legen. Dafür die Scheiben wie ein Stück Stoff verweben. Die Salbeiblätter in einer Reihe darauf legen. Das Filet ggf. von Sehnen befreien und auf das Bacongeflecht legen. Das dünne Ende so weit einschlagen, dass das Filet genauso lang ist, wie der Bacon. Dadurch ist das Fleisch auch an allen Stellen gleich dick und gart gleichmäßig. Das Filet vorsichtig einwickeln und mit der Nahtseite nach unten in einer heißen Pfanne scharf anbraten. Dann auch von den anderen drei Seiten jeweils für etwa 2 Minuten anbraten. Im Ofen garen, bis das Filet eine Kerntemperatur von 58°C hat. Vor dem Anschneiden noch einige Minuten ruhen lassen.

Die Schalotte fein würfeln. In einer großen Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen, Zwiebeln darin glasig andünsten. Reis zugeben und kurz mitdünsten. Mit Wein ablöschen, mit Flüssigkeit bedecken. Die eingeweichten Pilze samt Einweichflüssigkeit zugeben. Leise offen köcheln lassen, den Reis dabei ständig umrühren. Wenn die Flüssigkeit aufgesogen ist, wieder angießen, bis er bedeckt ist. Wiederholen, bis der Reis gar ist. Das dauert je nach Sorte 20-30 Minuten.

In der Zwischenzeit die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. 1 EL Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Pilze heiß anbraten, salzen und pfeffern, zur Seite stellen.

Wenn der Reis gar ist, die Pfanne vom Herd nehmen, die Sahne, ein Stückchen Butter und den Parmesan unterziehen, ggf. etwas salzen, pfeffern.

Zum Servieren habe ich ein paar Löffel Risotto in einen Speisering gedrückt. Den Ring entfernen, Risotto mit Pilzen garnieren, jeweils 2 Tranchen des Filets daran drapieren. Mit kleinen Salbeiblättern garnieren.

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Dazu ein trockener Weißwein…

Zanderfilet auf Risotto mit grünem Spargel

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Auch in diesem (also inzwischen im letzten) Jahr haben wir uns für einen „Silvestereinkauf“ in die nahegelegene M***O gewagt. Es war ein Fehler! Wie immer! Kassenschlangen durch den halben Laden. Taktik: einer steht an, einer sammelt die Ware…
Was uns dort hin treibt? Es gibt dort nicht nur eine sehr gute Fleischauswahl sondern auch guten Fisch. So haben es unter anderem zwei schöne Zanderfilets zu uns nach Hause geschafft. Die werden jetzt kross auf der Haut gebraten… Hmmmm!

Da unsere kleine Großfamilie inzwischen auf sechs Esser angewachsen ist (es hat sich ein weiteres „M“ dazu gesellt), habe ich den Fisch noch etwas ergänzt: schnell etwas TK-Seelachs aufgetaut, in Streifen geschnitten, paniert, gebraten und fertig sind die „Fischstäbchen“.

In meinen Einkaufswagen hatten sich aber auch noch ein paar dünne grüne Spargel gemogelt, die zu verwerten waren. Da fiel mir das Rezept vom Risotto mit Spargel wieder ein…


Zutaten Risotto:
2 EL Butterschmalz
1 Schalotte (fein gewürfelt)
200g Arborio-Reis
50 ml Weißwein
500 ml Gemüsefond + ca. 500 ml Wasser (oder 1 l Gemüsebrühe)
200g feiner grüner Spargel
2 getrocknete Tomaten (fein gewürfelt)
1 EL Butter
2 EL frisch geriebener Parmesan
50 ml Sahne
Salz, Pfeffer

Zubereitung Risotto:
In einer Pfanne oder einem großen Topf die Schalotte im Butterschmalz andünsten, den Reis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit dem Wein ablöschen, die Hälfte des Fonds und etwas Wasser angießen, bis der Reis bedeckt ist. Etwa 20 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren und Fond angießen. Vom Spargel ein paar Stangen und die Köpfe für die Deko zurückbehalten, den Rest in erbsengroße Stücke schneiden. Der dünne Wok-Spargel hat hierfür eine gute Dicke! Dann den Spargel in Butter kurz anbraten und unter das fertige Risotto mischen. Tomatenstückchen, Butter, Sahne und Parmesan unterziehen, mit Salz und Pfeffer würzen.


Zutaten Sauce:
½ TL Butterschmalz
¼ Schalotte (fein gewürfelt)
50 ml Weißwein
150 ml Gemüsefond
100 ml Sahne
Salz, Pfeffer
1 TL Butter

Zubereitung Sauce:
In einem schmalen Topf die Schalotte im Butterschmalz dünsten, bis sie gar ist. Wein, Fond und Sahne angießen und 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Kurz vor dem Servieren (während der Fisch brät) die Butter zugeben und mit dem Stabmixer aufschlagen.


Zubereitung Zander:
Den Fisch waschen, ggf. entschuppen und auf Gräten prüfen (Sorry, hat nicht ganz geklappt, die Große L hatte den Mund voll davon). Gut trockentupfen, die Hautseite mehrfach schräg einschneiden (nicht ins Fleisch schneiden!), auf beiden Seiten kräftig salzen und pfeffern, in ca. 5 cm breite Stücke schneiden, mit Mehl bestäuben. Wenn das Risotto gar ist den Fisch braten: reichlich Butter in der Pfanne erhitzen, bis sie leicht bräunt, Fisch auf der Hautseite braten, bis er fast gar ist. Dann wenden und sofort in der Pfanne servieren oder anrichten. Er gart noch nach und darf ruhig leicht glasig sein!
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Etwas Zitronen- oder Limettensaft sollte nicht fehlen!

Quelle: angelehnt an „Unter Volldampf“

Arancini – Follow up zum Risotto-Rezept

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Es kommt selten vor, dass bei uns Risotto übrigbleibt! Die Kinder können davon Mengen verdrücken, nach denen ich mich stundenlang nicht bewegen könnte…
Aber: da die Große L nicht mehr besonders oft am Familientisch sitzt ist manchmal eine Portion über. Das Limettensaitling-Risotto war so ein Fall. Die Reste vom gegrillten Oktopus hatten wir abends noch genascht, und für das Risotto kam eine rettende Idee: Arancini. Sizilianische Reisbällchen, gefüllt und frittiert. Großartig!

Zutaten:
Risottoreste vom Vortag
ggf. ein Eigelb, Salz , Pfeffer, geriebener Parmesan
Käsewürfel (Taleggio, oder ein anderer schmelzender Käse)
Paniermehl
500 ml erhitzbares Öl

Zubereitung:
Einen kleinen Topf 5cm hoch mit Öl füllen und erhitzen. Das Risotto sollte gut gewürzt und mit reichlich Parmesan abgeschmeckt sein. Falls nicht: jetzt nachholen! Wenn das Risotto zu cremig ist, ein Eigelb untermischen. Die Bällchen kann man sicher auch mit einem Eiskugler formen, ich habe es so hinbekommen: Hände anfeuchten, ca. 2 El Risotto in der Handfläche glattstreichen, einen Käsewürfel darauflegen und Hand zur Faust ballen. Danach die Kugel ausformen und in Paniermehl wenden. Noch etwas Paniermehl andrücken, dann mit dem Löffel vorsichtig ins Öl legen und 4-5 Minuten frittieren. Auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen.
Als Vorspeise oder Tapas servieren.

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Noch warm schmecken sie natürlich am besten, und der Käse ist wunderbar cremig!

Risotto mit Pilzen

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Zutaten (für 4 Portionen):

3 EL getrocknete Pilze, kleingeschnitten
250 g Risotto Reis (Arborio o.ä.)
1 Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
2 Möhren, in kleine Würfel geschnitten
50 ml Weißwein
1 l Flüssigkeit: z.B. 400 ml Geflügelfond, 600ml Wasser
500 g frische Pilze, z.B. Kräutersaitlinge, Austernpilze, Steinpilze, Champignons…
100 g Kirschtomaten
1-2 Frühlingszwiebeln oder Knoblauch
50 g Parmesan, frisch gerieben
100 ml Sahne
Butterschmalz, Olivenöl, Butter
Kräuter, Salz, Pfeffer und Parmesan zum Garnieren

Zubereitung:

Die getrockneten Pilze in Wasser einweichen.

In einer großen Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen, Reis und Zwiebeln darin glasig andünsten, Möhrenwürfel zufügen. Mit Wein ablöschen, mit Flüssigkeit bedecken. Leise offen köcheln lassen.
Den Reis ständig umrühren. Die eingeweichten Pilze samt Flüssigkeit hinzufügen. Wenn die Flüssigkeit aufgesogen ist, wieder angießen, bis er bedeckt ist. Wiederholen, bis der Reis gar ist. Das dauert je nach Sorte 20-30 Minuten.

In der Zwischenzeit die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Etwas Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Pilze heiß anbraten, salzen und pfeffern, zur Seite stellen. Die Tomaten vierteln, die Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden. Frühlingszwiebel in etwas Butterschmalz andünsten, Kirschtomaten kurz mitbraten. salzen und pfeffern.

Wenn der Reis gar ist, die Pfanne vom Herd nehmen, die Sahne, ein Stückchen Butter und den Parmesan unterziehen, ggf. etwas salzen, pfeffern.

Man könnte jetzt alles in der großen Pfanne vorsichtig mischen und mit Petersilie garniert servieren, oder einzeln nebeneinander anrichten, denkt Euch etwas aus…

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Pilze, Petersilie, Parmesan, Pfeffer – passt wunderbar!