Oma Hannas Käsekuchen

Im Februar 2017 haben wir Oma Hannas 100. Geburtstag gefeiert. Sie selbst konnte leider nicht dabei sein, Oma ist 2009 gestorben. Aber: ganz in ihrem Sinne hält uns das nicht vom Feiern ab!
Wir haben also die Familie eingeladen und Omas (zumindest in unserer Familie) berühmte Kuchenrezepte nachgebacken. Die Klassiker: Käsekuchen, Frankfurter Kranz, Zitronenkuchen… und natürlich auf Omas „Rosengeschirr“ serviert!

Meine Version ihres Käsekuchens hat sie zu Lebzeiten „abgesegnet“, deshalb kann ich mich trauen, hier das Rezept zu veröffentlichen. Ich gebe zu, dass ich das Rezept inzwischen ein wenig an den Zeitgeist angepasst habe. Ich benutze statt Vanillinzucker lieber Vanillemark oder zumindest Vanillezucker mit echter Vanille, ersetze einen Teil des Weizenmehls durch helles Dinkelmehl, benutze statt „Käsekuchenhilfe“ Stärke und etwas mehr Vanille, nehme Weinsteinbackpulver und gebe zu guter Letzt ein wenig fein abgeriebene Zitronenschale in die Masse. Ich drücke den Teig nur als Boden in die Form, Oma hat ihn immer am Rand hochgezogen. Nach dem Backen darf der Kuchen bei mir in der Form abkühlen… Außerdem sind meine Zutaten bio, das wäre Oma auch nicht „in den Sinn gekommen“.

Hier kommt jetzt aber „das Originalrezept“, wie Oma es mir aufgeschrieben hat:

Zutaten Teig:
150 g Weizenmehl
1 TL Backpulver
75 g Zucker
75 g Butter
1 Pk. Vanillinzucker
1 Ei
etwas Butter für die Form
1 Zwieback, fein gerieben

Zutaten Käsemasse:
750 g Magerquark
200 g Zucker
2 Pk. Vanillinzucker
5 Eier, getrennt
1 Pk. Käsekuchenhilfe Dr. Oetker
250 ml Schlagsahne

Zubereitung Teig:
Zutaten kurz (mit der Küchenmaschine) verkneten. Den Boden einer Springform (26 oder 28cm) mit Backpapier bespannen, Form buttern (Rand bis ganz oben!) und mit Zwiebackbröseln panieren.
Teig in die Form drücken, dabei dünn bis oben hochziehen und einen „Rand“ ausbilden. Aufpassen, dass der Teig in der Ecke nicht zu dick bleibt.

Zubereitung Käsemasse:
Backofen auf 175°C vorheizen. Eiweiß mit 1 EL vom Zucker steif schlagen, beiseite stellen.
Restlichen Zucker, Vanillezucker und Käsekuchenhilfe mischen, mit der Sahne durchschlagen. Quark und Eigelbe untermixen. Eiweiß vorsichtig unterheben.
Die Masse auf den Kuchenboden geben und glattstreichen.
Bei 175°C auf mittlerer Schiene ca. 70 Minuten backen, evtl. auch etwas länger. Stäbchenprobe hilft hier nicht. Der Kuchen wird etwas „wabbelig“ bleiben, solange er heiß ist.
Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen, dann mit einem Messer vom Rand lösen. Ein rundes Rost auflegen, Kuchen stürzen, die Form entfernen und ganz auskühlen lassen.

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Natürlich ist eine ordentliche Portion Schlagsahne dazu Pflicht!!!

Quelle: Oma Hanna

 

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New York Cheesecake

Eigentlich hätte ich natürlich zu aller erst das Käsekuchenrezept von Oma H bloggen müssen… aber irgendwas kommt immer dazwischen: soooo viele neue Rezepte, die alle getestet werden wollen!
Diese Rezept ist quasi ein Käsekuchen-Quickie, wenn man sich etwas Mühe gibt, dauert es vom Betreten der Küche bis zum letzten Krümel nur 2 Stunden! Entstanden im Teamwork: das große M hat den Boden gemacht…

Zutaten:
150 g weiche Butter
250 g Hobbits

200 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
1 Pr. Salz
60 g Stärke
250 ml Sahne
400 g Frischkäse
250 g Quark
1 Ei

Die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen und mit dem Nudelholz zu Krümeln zerdrücken. Die Brösel mit der Butter mischen und in die Formen drücken. Kalt stellen.

Zucker, Vanillezucker, Stärke und Salz mischen, mit Sahne verrühren. Ei, Frischkäse und Quark langsam unterrühren. In die Formen füllen und glattstreichen.

Bei 175°C auf mittlerer Schiene 45 Minuten backen, etwas abkühlen lassen und warm servieren…

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Quellen: chefkoch, küchengötter, Elise und viele andere…

Cheesecake im Glas

Hier mal als Mini. Kleiner Nachtisch!

Zutaten (für 8-10 Gläser):
100 g weiche Butter
12 Hobbits

100g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
1 Pr. Salz
40 g Stärke
100 ml Sahne
400 g Quark (oder Frischkäse)
3 Eier

50 g Mehl
50 g Zucker
50 g Butter
2 TL Kakao

Die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen und mit dem Nudelholz zu Krümeln zerdrücken. Die Brösel mit der Butter mischen und in die Formen drücken. Kalt stellen.

Eiweiß mit etwas Zucker aufschlagen. Zucker, Vanillezucker, Stärke und Salz mischen, mit Sahne verrühren. Eigelbe und Quark unterrühren. Eischnee vorsichtig unterheben. In die Formen füllen.

Für die Streusel Mehl, Zucker, Butter und Kakao kurz mischen und zerkrümeln. Über die Käsemasse streuseln.

Bei 175°C auf mittlerer Schiene 30-40 Minuten backen, etwas abkühlen lassen und warm servieren…

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Dazu Schlagsahne???

Belgische Waffeln

Waffeln backen ist das Spezialgebiet der großen L. Jetzt muß ich selbst ran, aber sie schmecken trotzdem!
Für „echte“ belgische Hefewaffeln benötigt man ein Waffeleisen für diese eckigen Waffeln. Für Herzchenwaffeln wie bei Oma poste ich demnächst mal das Rezept von Oma E.
Hier aber erst mal die eckigen:

Zutaten:
350 ml lauwarme Milch
1/3 Würfel Hefe
300 g helles Mehl (500er Weizen und/oder 630er Dinkel)
75 g Zucker
1 Pk Vanillezucker
2 Eier
50 g Butter
Salz, Butterschmalz

nach Belieben:
Apfelmus, Schlagsahne, heiße Kirschen, Nutella etc.

Die Hefe mit etwas Zucker in der Milch auflösen, einige Minuten stehen lassen.

Mehl mit Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz mischen, mit der Hefemilch zu einem glatten Teig verrühren. Abgedeckt an einem warmen Ort 20 Minuten gehen lassen.

Die Butter schmelzen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die Eier trennen, Eiweß mit etwas Zucker steif schlagen. Eigelb und Butter unter den Teig rühren, Eiweiß unterheben. Nochmal 20 Minuten gehen lassen.

Das Waffeleisen vorheizen und mit Butterschmalz einfetten. Die Waffeln mit der gewohnten Menge Teig (etwa 2 EL pro Waffel) backen, bis sie goldbraun sind. Sofort heiß essen oder gleich stapeln und locker abdecken. Besonders lecker mit Schlagsahne und Obst oder natürlich Smarties…

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Die Waffeln schmecken frisch aus dem Eisen am besten, aber auch aufgetoasted sind sie lecker!