Spinat-Käse-Zigarrenbörek aus dem Ofen

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Zigarrenbörek sind einfach lecker! Uns quält nur immer die Frage „Spinat oder Käse?“ – warum ODER ???
Deshalb machen wir sie selbst – mit Spinat UND Käse!
Und lieber im Ofen gebacken statt frittiert. Ist weniger fettig und besser aufzuwärmen (im heißen Ofen oder der Bratpfanne).

Der Yufka-Teig wird in unterschiedlichen Größen und Formen in jedem türkischen Supermarkt angeboten. Wir hatten sehr große, runde Blätter bekommen und diese in ca. DIN A5 große Abschnitte geteilt. Es gibt aber auch dreieckig geschnittenen Teig, der ist sicherlich perfekt für Zigarrenbörek geeignet.

Zutaten für 12 Stück:
400 g Blattspinat
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Eier
100 g Feta
50 g kräftiger Käse
1/2 TL Oregano
12 Blätter Yufkateig für Zigarrenbörek (oder 3 große Bögen, geviertelt)
100 g Butter
1 EL Milch
Schwarzkümmel
Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebel würfeln, Knoblauch fein würfeln, Spinat gründlich waschen, trockenschleudern und grob kleinhacken. Dabei die dicken Stiele ggf. entfernen. In einer großen Pfanne 1 EL Öl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Dann den Spinat zufügen und kurz mitbraten, bis er zusammengefallen ist.

Feta würfeln, Käse reiben, in einer Schüssel mit dem Spinat vermischen. 1 Ei und das Eiklar des 2. Eies zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Alles gut vermischen.

Ofen auf 180°C vorheizen. Die Butter sehr weich werden lassen oder (in der Mikrowelle) schmelzen. Auf der Arbeitsfläche ein Filoblatt ausbreiten.  An eine kurze Seite des Teiges 1/12 der Füllung geben und am Rand entlang verteilen. Dabei rechts und links ca. 2 cm. frei lassen. Diese freien Ränder einschlagen, dann den Börek zu einer Zigarre aufrollen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bachblech legen. Jetzt die anderen Börek rollen.

Das übrige Eigelb mit etwas Milch mischen, die Börek damit großzügig einpinseln. Mit etwas Schwarzkümmel bestreuen.

Im heißen Ofen etwa 20 Minuten backen, dann gerne noch einmal ein paar Minuten mit Umluft weiterbacken, damit sie schön knusprig werden!

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Vorsicht: ganz frisch aus dem Ofen schmecken die Zigarrenbörek natürlich am besten, man verbrennt sich aber definitiv den Gaumen an der heißen Füllung!!!

Quelle: inspiriert von Ottolenghis Instagram Story, aber mit anderen Gewürzen

 

Green Shakshuka

Gemüse musste her. Mal was richtig schön deftiges, mit viel Protein und ganz viel Farbe!

Zutaten:
4-6 Frühlingszwiebeln
500 g junger Spinat
100 g Erbsen (frisch oder TK)
6 Eier
½ Zitrone
100 g Feta
100 g Kirschtomaten
2 Zweige Dill
Gewürze: Cumin, Koriandersamen, Oregano
Salz, Pfeffer, Olivenöl

Zubereitung:
In einer großen Pfanne ¼ TL Koriandersamen (nach Geschmack auch mehr) anrösten, etwas Cumin zugeben bis es duftet. Dann im Mörser mit ½ TL getrocknetem Oregano und etwas Salz und Pfeffer fein verreiben.

Spinat sehr gründlich waschen und trockenschleudern. Eventuell die Stiele abschneiden, wenn die Blätter schon zu groß geworden sind.

1 EL Olivenöl erhitzen, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und im Öl andünsten. Gewürze zugeben. Zitrone auspressen, 2 El Saft in die Pfanne geben. Erbsen zugeben und aufkochen. Dann die Spinatblätter zugeben und unter Rühren zusammenfallen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Hitze reduzieren. In den Spinat mit einem Löffel 6 Vertiefungen drücken. In jede Mulde ein Ei gleiten lassen. Dabei vorsichtig mit dem Eigelb umgehen! Wenn die Eigelbe kaputt gehen, schlagt die Eier vielleicht erst einzeln in eine kleines Schälchen und lasst es von dort aus in die Pfanne gleiten. Eier salzen, eventuell Deckel auflegen und ein paar Minuten garen lassen. Das Eiklar sollte weiß und die Eigelbe noch flüssig sein.

Feta und Kirschtomaten würfeln. Dill fein hacken. Alles über die Shakshuka streuen und sofort servieren.

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Den Spinat kann man natürlich ganz oder teilweise durch anderes Blattgemüse (Mangold, Grünkohl…) ersetzen. Uns hat es mit Spinat pur aber am besten gefallen!

Quelle: Jamie Oliver

Lasagne

Klassische Lasagne, ein perfekter Aufwärmer an einem nasskalten Herbstabend!

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Zutaten:

Füllung Bolognese:
1 Zwiebel
1-2 Möhren
1/4 Knolle Sellerie
250 g Hackfleisch vom Schwein
250 g Hackfleisch vom Rind
2 EL Tomatenmark
1 Dose Tomaten in Stücken o.ä.
Thymian, Rosmarin
400 ml Geflügelfond

Bechamel:
30 g Butter
30g Mehl
200 ml heiße Milch
200 ml Geflügelfond
Muskatnuss, Salz

10-12 Lasagneplatten
2 Kugeln Mozzarella (einfach)
50g Parmesan, frisch gerieben
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Bolognese:
Möhre, Zwiebeln und Sellerie Schälen und in winzige Würfelchen schneiden. In einer großen  Pfanne oder einem großen Topf etwas Olivenöl erhitzen. Möhre andünsten. Zwiebel  und Sellerie dazugeben. Das Fleisch zugeben und „krümelig anbraten“, dabei  ständig mit dem Pfannenwender zerhacken und mit dem Gemüse vermischen. Je kleiner die Krümel, desto besser lässt sich später die Lasagne schichten! Tomatenmark dazugeben und etwas anrösten, mit Fond ablöschen. Die Dosentomaten zugeben, salzen, pfeffern, Thymian und Rosmarin zugeben und mit Fond bedecken.
Jetzt darf die Sauce einige Stunden vor sich hin köcheln. Ehrlich! Zwischendurch immer mal umrühren und nachwürzen. Durch das lange Kochen entsteht der ganz besondere Geschmack. Bei Bedarf etwas Wasser zufügen.

Bechamel:
Butter in einem Topf schmelzen, Mehl hineinstäuben und kurz anschwitzen – nicht bräunen, die Sauce soll weiß werden! Milch angießen und schnell kräftig rühren, bis keine Klumpen zu sehen sind. Dann mit Geflügelfond verdünnen und 10 Minuten köcheln lassen, bis der Mehlgeschmack weg ist. Mit Muskatnuss und Salz würzen, mit Milch auf die gewünschte Konsistenz bringen.

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Eine Lasagneform ausbuttern. Im Gegensatz zur Kürbis-Spinat-Lasagne habe ich diesesmal die kleinere Form benutzt: hier passen zwei Nudelplatten nebeneinander hinein.
Es folgt das Schichten: etwas Bolognese in die Form geben, mit Lasagneplatten bedecken, darauf Bolognese, wieder Lasagneplatten, Bolognese und ein Drittel der Bechamel. Lasagneplatten, Bolognese, Lasagneplatten, Bolognese… bis die Form fast bis zur Oberkante gefüllt ist. In meine Form haben dieses Mal 5 Schichten gepasst. Dann den Rest der Bechamel auf die oberste Lage Bolognese geben und obenauf den in dünne Scheiben geschnittenen Mozzarella verteilen.
Den Parmesan auf der Lasagne verteilt.

Jetzt ab in den Ofen, für etwa 45 Minuten bei 175°C. Wenn der Mozzarella zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken. Vor dem Servieren noch ein wenig ziehen lassen.

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Die Kids essen die Lasagne immer mit einem Klacks Schmand.

Kürbis-Spinat-Lasagne

Erst hier, dann hier, dann bei mir…
Eine fantastische Variante! Leider recht zeitaufwändig, aber es lohnt sich, versprochen!

Zutaten:

Füllung Kürbis:
1 Zwiebel
1-2 Möhren
300 g Hackfleisch vom Schwein
1/2 Hokaido-Kürbis
2 EL Tomatenmark
Currypulver, Rosmarin
400 ml Geflügelfond

Füllung Spinat:
300 g TK-Blattspinat (oder 500 g Spinat, zubereitet)
50 ml Sahne
250 g Kirschtomaten
1 frische Knoblauchzehe

Bechamel:
40 g Butter
2 EL Mehl
500 ml heiße Milch
200 ml Geflügelfond
150 g Ziegenfrischkäse
Muskatnuss

12 Lasagneplatten (6 weiße, 6 grüne)
1 Kugel Mozzarella (einfach)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Füllung Kürbis:
Den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und in 1x1cm kleine Würfel schneiden. Möhre in winzige Würfelchen schneiden. In einer großen  Pfanne oder einem großen Topf etwas Olivenöl erhitzen. Möhre andünsten. Zwiebel fein würfeln und dazugeben. Das Fleisch zugeben und „krümelig anbraten“, dabei  ständig mit dem Pfannenwender zerhacken und mit dem Gemüse vermischen. Kürbis dazugeben und etwas anrösten dann das Tomatenmark unterrühren. Currypulver überstäuben, anbraten und mit Fond ablöschen. Salzen, Pfeffern, Rosmarin zugeben und mit Fond bedecken.
Jetzt darf die Sauce einige Stunden vor sich hin köcheln. Ehrlich! Zwischendurch immer mal umrühren und nachwürzen. Durch das lange Kochen entsteht der ganz besondere Geschmack. Und weil das recht aufwändig ist, bereite ich natürlich gleich den ganzen Kürbis zu – Rezept verdoppeln. Eine Hälfte der Sauce wartet im Gefrierfach auf seine Nudeln, die andere kommt in die Lasagne.

Füllung Spinat:
TK-Blattspinat in einem Topf langsam auftauen, Sahne angießen, mit Salz und Pfeffer würzen. An dieser Stelle darf man mal bequem sein… wer möchte, kann den Spinat aber auch frisch zubereiten!
Kirschtomaten vierteln. Knoblauch ganz fein würfeln, mit den Tomaten mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Bechamel:
Butter in einem Topf schmelzen, Mehl hineinstäuben und kurz anschwitzen – nicht bräunen, die Sauce soll weiß werden! Milch angießen und schnell kräftig rühren, bis keine Klumpen zu sehen sind. Dann mit Geflügelfond verdünnen und 10 Minuten köcheln lassen, bis der Mehlgeschmack weg ist. Ziegenfrischkäse einrühren und mit Muskatnuss und Salz würzen.

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Eine Lasagneform ausbuttern. Meine Form ist recht groß, hier passen 3 1/2 Lasagneplatten nebeneinander – dann benötigt man entsprechend mehr Pasta!
Jetzt wird geschichtet: etwas Bechamel in die Form geben, mit weißen Lasagneplatten auslegen, darauf Kürbisfüllung, dann grüne Lasagneplatten. Spinatfüllung aufstreichen, Tomaten darauf verteilen, wieder grüne Platten auflegen. Es folgt Kürbisfüllung, wieder weiße Platten, die Bechamel und obenauf den in dünne Scheiben geschnittenen Mozzarella verteilen.
Ich hatte noch etwas Ziegenfrischkäse übrig, den habe ich in kleinen Brocken auf der Lasagne verteilt.

Man kann auch wie folgt schichten: Bechamel, Platten, Kürbisfüllung, Tomaten, Spinat, Bechamel, Platten, Sauce wiederholen… obenauf wie oben. Habe ich auch schon ausprobiert, schmeckt auch sehr lecker!

Jetzt ab in den Ofen, für 40 – 50 Minuten bei 175°C. Wenn der Mozzarella zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken. Vor dem Servieren ein wenig ziehen lassen und dann: Guten Appetit!

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Vielen Dank an Chaosqueen (bitte sucht im Rezepteregister) und Kegala, die „Vorgekocht“ haben!